Finn Hauke Wahl - Kapitän der KSV Holstein - gibt ein Versprechen ab (Foto: Lobeca/Claus Bergmann)

Kiel – Zum Finale in der 2. Bundesliga kommt Holstein Kiel eine ganz besondere Rolle zu:  Drei Spiele gegen potentielle Abstiegskandidaten haben die „Störche“ zu absolvieren, alle drei Spiele ohne ihren Trainer Ole Werner (HL-SPORTS berichtete), der aus privaten Gründen nicht mehr in dieser Saison an der Seitenlinie stehen wird. Gestern Abend lösten die Kieler die erste ihrer drei Sonderaufgaben: Gegen Schlusslicht Dynamo Dresden gab es nichts zu verschenken, schließlich musste zur eigenen Sicherheit mindestens ein Punkt noch her. Es wurden drei Punkte: Ioyoha (45.+1) und Lauerbach (80.) sorgten für einen 2:0-Erfolg und die absolute Sicherheit, die Klasse gehalten zu haben.

In der nächsten Partie sind die Kieler zu Gast beim VfL Osnabrück, der mit 36 Punkten noch zittern muss – und im letzten Saisonspiel hat Holstein den Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg zu Gast (bisher wie Osnabrück 36 Punkte). Beide Holstein-Gegner können noch vom Karlsruher SC überholt werden, der mit 33 Punkten den Relegationsplatz besetzt.

Karlsruhe spielt noch gegen Bielefeld (H) und  in Fürth (A). Besonders kribbelig ist die Lage für Osnabrück. Dem Heimspiel gegen Kiel (siehe oben) folgt die Abschlusspartie in Dresden. Die Sachsen sind mit 28 Punkten noch nicht aus dem Rennen, hätten selbst bei zwei Siegen in Sandhausen und eben daheim gegen Osnabrück nur noch eine Minimalchance, Wehen Wiesbaden UND den Karlsruher SC zu überflügeln und so dem Abstieg zu entgehen.

Zwei Spieltage noch – dann folgen die Relegationsspiele, am 2. und 6.7. zwischen Bundesliga und 2. Liga und am 7. und 11.7. zwischen 2. Liga und 3. Liga.

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