Lübeck – Nach acht Partien ohne Niederlage hat es den VfB Lübeck nun erwischt. Das am Sonnabend in der Regionalliga Nord mit dem 2:5 gegen den SV Werder Bremen II. Dabei zeigten sich die Gäste von der Weser nicht nur effektiver, sondern allen voran durchaus auch als das spielstärkere Team.
Selbstreflektion
Daraus macht auch Bjarne Pfundheller keinen Hehl. „Das ist ein Schlag ins Gesicht – volle Kanne. Wir haben einen Plan gehabt, haben versucht den auch umzusetzen. Das ist nicht immer gelungen. Der Knackpunkt war definitiv, dass wir nicht in die Zweikämpfe gefunden haben, immer einen Schritt zu spät waren. Die Bremer konnten immer den Ball halten, sich Lösungen überlegen, hatten dementsprechend auch viele Spielanteile und auch Torchancen.“ Der Mittelfeldspieler sagt weiter: „Wir haben dann teilweise auch dumme Gegentore bekommen, müssen uns gewisse Dinge ankreiden.“
Schiedsrichter
Das der Schiri am Sonnabend vielleicht auch nicht seinen besten Tag gehabt hat, zumindest der nicht gegebene Platzverweis für einen Bremer Kicker nach einer Tätlichkeit ist da zu benennen, vielleicht auch der gepfiffene Elfmeter für Werder II aus der Fraktion „kann man – muss man aber nicht…“, war auch in anderen Passagen des Spieles sichtbar. Doch als Ausrede lässt Pfundheller das dann nicht unbedingt gelten. „Natürlich hat auch der Schiedsrichter dazu beigetragen, dass wir das Spiel nicht doch noch auf unsere Seite ziehen konnten. Aber am Ende spielen wir das Spiel, dürfen wir uns von äußeren Faktoren nicht abhängig machen. Daher bleibe ich bei meiner Meinung, dass der Schiri vielleicht nicht seinen Sahne-Tag gehabt hat, wir aber zu viele Fehler gemacht haben.“ Trotzdem geht es weiter laut Pfundheller. Das nach dem Motto: Mund abwischen – und durch. „Es ist eine kurze Woche, wir spielen Freitag schon in Emden. Das wird sicherlich nicht einfach dort, aber wir können da vieleicht ein bisschen etwas gutmachen, was wir gegen Werder verbockt haben.“
