Julius Kliti mit dem Abschluss. Foto: Lobeca/Mascha Holm
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Steinburg – Der 1. FC Phönix Lübeck steht im Halbfinale des Schleswig-Holstein-Pokals. Der Regionalligist setzte sich beim Oberligisten SV Eichede mit 1:0 (0:0) durch und hält damit die Mission Titelverteidigung am Leben. Den entscheidenden Treffer erzielte Julius Kliti nach einer Stunde Spielzeit.

Phönix belohnt sich erst nach der Pause

Die Gäste bestimmten die Begegnung über weite Strecken und erspielten sich bereits im ersten Durchgang mehrere gute Möglichkeiten. Lange fehlte jedoch die Konsequenz vor dem Tor. Erst in der 60. Minute erlöste Julius Kliti den Regionalligisten mit dem Treffer des Tages. Defensiv ließ Phönix kaum etwas zu und brachte den knappen Vorsprung souverän über die Zeit.

Wölk: „Wir müssen den Gegner viel früher erlegen“

Trotz des verdienten Einzugs ins Halbfinale zeigte sich Trainer Kevin Wölk nach dem Schlusspfiff nicht vollständig zufrieden. Vor allem die Chancenverwertung war dem Coach ein Dorn im Auge. „Ich habe es den Jungs auch eben im Kreis gesagt. Was wir an Chancen liegen lassen – erste Halbzeit, auch zweite Halbzeit – wir müssen den Gegner viel früher erlegen“, sagte Wölk. Dennoch hob der Trainer den insgesamt souveränen Auftritt seiner Mannschaft hervor. „Ich glaube, wir sind hochverdient weitergekommen. Aber vielleicht müssen wir eine Woche gar keinen Torschuss machen, damit die Jungs geiler auf Tore werden. Wir werden es herausfinden.“

Mission Titelverteidigung lebt weiter

Auch wenn die Offensive erneut nicht ihre ganze Effizienz zeigte, war Wölk mit den spielerischen Inhalten zufrieden. „Es ist einfacher, Torschüsse zu üben als das Kreieren von Torchancen. Und da haben wir heute sehr viele gehabt. Die Jungs haben es richtig gut gemacht. Aber die Chancenverwertung ist natürlich nicht gut.“

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