Königsdörffer verlässt den HSV und wechselt zur Konkurrenz

Mainz verpflichtet Stürmer

Ransford-Yeboah Königsdörffer (Hamburger SV). Foto: Lobeca/Henning Rohlfs

Hamburg – Ransford Königsdörffer wird den Hamburger SV nach vier Jahren verlassen. Der 24-jährige Offensivspieler verlängert seinen zum 30. Juni auslaufenden Vertrag nicht und wechselt innerhalb der Bundesliga zum 1. FSV Mainz 05.

HSV-Sportdirektor Claus Costa sagte zum Abschied: „Ransi hat sich nach seinem Wechsel aus Dresden in den darauffolgenden vier Jahren bei uns stetig weiterentwickelt und letztlich gemeinsam mit uns den Sprung in die Bundesliga geschafft. Am Aufstieg und dem anschließenden Klassenerhalt hatte er mit seinen Toren und Vorlagen großen Anteil.“

Außerdem erklärte Costa: „Wir hätten gern mit ihm verlängert, aber er hat sich bewusst für eine neue Herausforderung entschieden – das gilt es zu akzeptieren. Wir wünschen Ransi für seine Zukunft nur das Beste und freuen uns auf ein Wiedersehen in der kommenden Saison.“

138 Pflichtspiele für die Rothosen

Königsdörffer war im Sommer 2022 von Dynamo Dresden nach Hamburg gewechselt. In insgesamt 138 Pflichtspielen für den HSV erzielte der Angreifer 33 Tore und bereitete neun weitere Treffer vor.

Besonders in Erinnerung bleibt sein Doppelpack beim 6:1 gegen den SSV Ulm, mit dem die Hamburger den Bundesliga-Aufstieg perfekt machten. Während seiner Zeit beim HSV schaffte Königsdörffer zudem den Sprung in die Nationalmannschaft Ghanas und absolvierte bislang sieben Länderspiele, darunter einen Einsatz beim Afrika-Cup 2024.

„Das sind Momente, die ich nicht vergessen werde“

Königsdörffer selbst blickte emotional zurück: „Ich bin sehr dankbar für meine Zeit in Hamburg. Trotzdem habe ich mich dazu entschieden, etwas Neues zu machen. Das Tor in Hannover, der Aufstieg gegen Ulm und nicht zuletzt meine erste Bundesliga-Saison samt Klassenerhalt – das sind alles Momente, die ich nicht vergessen werde.“

Außerdem bedankte sich der Offensivspieler beim Trainerteam und dem Umfeld des Clubs: „Ich möchte mich ausdrücklich bei den sportlichen Verantwortlichen und dem Trainerteam, allen voran bei Merlin, Loic und Richi, bedanken. Sie haben mich in den vergangenen vier Jahren immer unterstützt, stetig besser gemacht und vor allem auch in schweren Momenten zu mir gehalten und mir den Rücken gestärkt.“

Anzeige
Anzeige
AOK
Anzeige
Anzeige
VfB Lübeck

Weiter sagte Königsdörffer: „Darüber hinaus danke ich allen Mitspielern, dem Staff und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf der Geschäftsstelle. Sie alle haben meine Zeit beim HSV zu etwas Besonderem gemacht. Ich wünsche dem Club für die Zukunft alles Gute.“

Welche Note würdet ihr dem VfB Lübeck für die Regionalliga-Saison geben?

View Results

Wird geladen ... Wird geladen ...

Bildquellen

  • Königsdörffer: Lobeca/Henning Rohlfs
Gefällt Dir unsere journalistische Arbeit?

Dann unterstütze uns hier mit einem kleinen Beitrag. Danke.

- Anzeige -

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein