„Kommunikativ, freundschaftlich, herzlich, aber auch fordernd“ – Das ist der neue Coach des TSV Eintracht Groß Grönau II

Alexander Wollmer im Interview

Alexander Wollmer ist der neue Cheftrainer der U23 am Torfmoor. Im Gespräch mit HL-SPORTS stellt er sich vor. Foto: Alexander Wollmer

Lübeck – Der TSV Eintracht Groß Grönau II hat ein großes Ziel. Die Klasse in der Kreisliga Südost soll gehalten und der Abstieg in die A-Klasse vermieden werden. Dabei hofft man auf einen neuen Impuls, denn nachdem das Trainerteam um Thomas Engel und Nils Schramm zurückgetreten ist, hat man nun einen neuen Cheftrainer an der Seitenlinie. Dieser kommt intern aus dem Jugendbereich und war lange Zeit ausgerechnet beim Lokalrivalen Fortuna St. Jürgen tätig. Alexander Wollmer heißt der neue Mann, der bereits als Co-Trainer beim Eichholzer SV tätig war. Im Gespräch mit HL-SPORTS verriet Wollmer unter anderem, was für ein Trainertyp er ist und worauf er sich vor allem am meisten freut.

„Auf ein Duell freue ich mich besonders“

Es dauerte nicht lange, nachdem das Trainerteam um Thomas Engel und Nils Schramm zurückgetreten ist, bis man am Torfmoor einen Nachfolger fand. Alexander Wollmer heißt der neue Mann, der kein Unbekannter in der Region ist. Er trainierte zuvor die U18 beim TSV Eintracht Groß Grönau, sodass der Verein auf eine interne Lösung setzt. Der neue Coach verriet, was ihn an dieser neuen Aufgabe reizt: „Den Aufbau und die Weiterentwicklung des Herrenfußballs in Grönau. In naher Zukunft kommen circa 60 A-Jugendliche in den Herrenbereich, das gibt es nicht bei so vielen Breitensportvereinen in Lübeck.“ Besonders freut er sich auf das Duell gegen seinen Ex-Verein: „Auf ein Duell freue ich mich besonders, gegen Fortuna St. Jürgen.“

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Harte Arbeit unter der Woche als Schlüssel zum Erfolg

Die Aufgabe wird für den neuen Coach sicherlich keine einfache, auch wenn man derzeit knapp über dem Strich steht. Die Liga ist stark und vor allem ausgeglichen. Wollmer sagte über die Liga: „Ich glaube, in der Liga kann jeder jeden schlagen, das macht natürlich den Reiz aus. Bei uns wird es darauf ankommen, einfach das Matchglück schnell auf unsere Seite zu ziehen. Das passiert aber nur durch harte Arbeit unter der Woche.“ Intensive Trainingseinheiten sind für die junge Zweitvertretung also in der Zukunft zu erwarten.

Eigener Spielraum

Doch was für eine Art von Trainer ist der neue Chef? „Kommunikativ, freundschaftlich, herzlich, aber auch fordernd“, sagt Wollmer. So möchte er das Maximum aus den Spielern herausholen, die spielerisch sicherlich nicht zu den Kellerteams gehören, doch durchaus Probleme hatten, sich an den Herrenfußball zu gewöhnen. Es zeigte sich früh, dass es in der Herren-Kreisliga auf einiges mehr ankommt als nur das Spielerische. Der ehemalige Co-Trainer des Eichholzer SV, der die größte Zeit seiner Laufbahn beim SV Fortuna St. Jürgen verbrachte, verriet HL-SPORTS, für welche Art von Fußball er steht: „Auf jeden Fall kampfbereit. Vorne fängt das Verteidigen an. Im Großen und Ganzen soll es individuell sein, den Jungs Platz lassen für eigenen Spielraum.“ Dies möchte man am kommenden Sonnabend sicherlich bereits zeigen, wenn der Ligaprimus SG Reinfeld/Kronsforde am Torfmoor gastiert.

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