Jubelt der Oldenburger SV auch in Todesfelde? Oberliga. Foto: sr

Lübeck – Der FC Dornbreite hat am 7. Spieltag spielfrei, kann dementsprechend keinen Boden gut machen auf die Konkurrenz und schaut nur zu. Mitten ins Geschehen eintauchen können aber zunächst am Sonnabend der TSV Pansdorf und der VfB Lübeck II, die sich am Techauer Weg gegenüberstehen. Ebenfalls am Samstag im Einsatz sind die Preußen aus Reinfeld, die es an die Stettiner Straße nach Neumünster führt.

Am Sonntag gilt es auch Fragen zu beantworten: Gelingt es noch ohne Niederlage dastehenden Oldenburgern nicht nur die weiße Weste zu behalten, sondern auch Meisterschaftsanwärter Todesfelde in der „Trutzburg“ Dorfstraße Zählbares abzuknöpfen? Und wie tritt der SV Eichede nach der Zwangspause (Coronafall) gegen Eutin 08 auf? Am Sonntag gegen 15:45 Uhr wissen alle mehr…

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TSV Pansdorf – VfB Lübeck II (Sa., 14 Uhr)

Carsten Henck (Pansdorf): „Wir freuen uns, mit dem VfB den nächsten Hochkaräter begrüßen zu dürfen, wollen aber nicht so viele Gastgeschenke verteilen, wie beim 0:6 gegen den OSV. Die beiden jüngsten Siege gegen Eutin 08 haben gezeigt, dass wir mit mutiger und gradliniger Spielweise auch in dieser Spielklasse bestehen können. Daran wollen wir anknüpfen. Gerlach, Böbs, Bierle und Anders haben zuletzt im Pokal krankheitsbedingt gefehlt, Kunert musste angeschlagen ausgewechselt werden. Der eine oder andere dürfte aber am Wochenende wieder zur Verfügung stehen.“

Norbert Somodi (VfB): „Ich erwarte ein sehr kampfbetontes Spiel. Pansdorf wird um jeden Ball kämpfen und wir müssen einfach dagegenhalten.“

PSV Neumünster – Reinfeld (Sa., 14 Uhr)

Pascal Lorenz (Reinfeld): „Wir freuen uns, dass wir endlich wieder spielen können. Die Tabelle ist ja verzehrt, wir konnten erst zwei Spiele machen. Das will ich nicht als Nachteil gelten lassen, aber es ist sicherlich auch kein Vorteil. Die Jungs sind heiß, das merkt man, die haben Bock. Bis dato hatten wir eine gute Trainingswoche. Neumünster hat eine gute, junge Truppe, mit guten Einzelspielern. Die haben aber auch nicht die Erfahrung, wie Eichede oder Todesfelde. Da fehlt es bei denen. Nach vorne sind die aber richtig gefährlich, da kann jeder ein Spiel entscheiden. Das wird eine Herkulesaufgabe. Aber wir sind optimistisch gestimmt.“

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SV Todesfelde – Oldenburger SV (So., 14 Uhr)

Sven Tramm (SVT): „Für mich ist Oldenburg einer der Favoriten in dieser Staffel. Die haben eine super eingespielte Truppe, mit richtig guten Spielern. Von daher wird das ein richtig klasse Spiel, auf das wir uns sehr freuen. Wir werden natürlich alles reinhauen, um das für uns zu unterscheiden. Personell ist es so, das Henrik Sirmais eventuell wieder dazu stößt. Sonst bleib alles beim Alten.“

Florian Albrecht (OSV): „Todesfelde ist sicherlich die stärkste Truppe in der Liga, hat den breitesten und ausgeglichensten Kader. Das wird ein schweres, sicherlich intensives Spiel für uns. Nicht dabei sein können stand jetzt Kaps (als Coach gefordert), Irmler (Dienst) und Haye (Muskelfaserriss). Trotzdem wollen wir uns in Todesfelde nicht ganz verstecken, oder einigeln, wollen mutig sein und selbst versuchen Torchancen zu kreieren. Das, um am Ende des Tages vielleicht auch etwas Zählbares mitzunehmen.“

SV Eichede – Eutin 08 (So., 14 Uhr)

Dennis Jaacks (08): „Trotz der klaren Rollenverteilung wollen wir uns auswärts bei einem der Tot-Teams gut präsentieren und ein ähnlich unangenehmer Gegner sein, wie zuletzt gegen favorisierte Todesfelder (0:1).

Der 7. Spieltag

TSV Pansdorf – VfB Lübeck II (Sa., 14 Uhr)
PSV Neumünster – Preußen Reinfeld (Sa., 14 Uhr)
SV Todesfelde – Oldenburger SV (So., 14 Uhr)
SV Eichede – Eutin 08 (So., 14 Uhr)
Spielfrei: FC Dornbreite

Die Tabelle:

1. SV Todesfelde 6 16:4 15
2. SV Eichede 4 13:3 9
3. Oldenburger SV 4 13:6 8
4. VfB Lübeck II 5 8:10 5
5. PSV Neumünster 4 6:8 5
6. TSV Pansdorf 4 5:12 4
7. FC Dornbreite 6 8:19 4
8. Preußen Reinfeld 2 2:5 3
9. Eutin 08 5 8:12 3

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