Kracher-Transfer: SVG Pönitz holt interessanten Abwehrspieler

Tim Iden wechselt vom Sereetzer SV in den Sportpark

Jannik Gerlach (Eichholzer SV) im Zweikampf mit Tim Oliver Iden (hier noch im Trikot des Sereetzer SV). Archivfoto: Lobeca/Michael Raasch

Pönitz – Vor der Saison hatte die SVG Pönitz noch drei starke Abwehrspieler für die Innenverteidigung, doch seit dem vergangenen Wochenende wuchs die Zahl der „Aufräumer“ auf fünf. Nachdem Evan Keinz die Ostholsteiner bereits verstärkt hat, ist seit dem Heimspiel gegen TSV Trittau ein weiterer dazu gekommen: Tim Iden wechselt vom Landesliga-Nachbarn Sereetzer SV zum Verbandsligisten.

Noch mehr Qualität

SVG-Coach Christian Born sagt zu HL-SPORTS: „Das ist jetzt schon eine deutliche Qualität, die wir in unserer Abwehr haben und Tim ist ein weiterer wichtiger Baustein dabei. Wir waren schon länger in Kontakt, doch erst hatte er abgesagt, dann hat es wohl beim ihm gerattert und nun hat er sich doch für uns entschieden. Darüber sind wir sehr froh, denn er hat Qualitäten, die wir noch nicht hatten. Wir sind in der Innenverteidigung nun noch flexibler. Das wird unserem Spiel guttun.“

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Iden war schon beim HSV, Borussia Dortmund und VfB Lübeck

Iden genoss eine super Ausbildung, wechselte in der Jugend vom TSV Pansdorf zum Hamburger SV. Von dort ging es für eine Woche sogar zu Borussia Dortmund, doch mit einem Umzug in den Westen der Republik hat es dann doch nicht geklappt. Grund dafür war eine Verletzung. Dafür war der VfB Lübeck seine nächste Station, genauso wie Preußen Reinfeld, TSV Siems, FC Scharbeutz und zurück an den Techauer Weg sowie die U19 von Eintracht Groß Grönau und noch einmal die der Grün-Weißen von der Lohmühle. Ein Jahr Siebenbäumen und ein Jahr Pause folgten. 2019 schloss sich der heute 23-Jährige dem Sereetzer SV an und entschied sich nun für die SVG Pönitz.

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Tolle Jahre beim Sereetzer SV

„Der Wechsel nach Pönitz hat mehrere Gründe: Meine besten Freunde spielen bei Pönitz II und ich kenne sehr viele aus der 1. Herren durch damalige Vereine. Beispielsweise Justin Toth vom VfB Lübeck und so war das persönliche Umfeld schonmal gegeben. Noch ein Grund ist das gute Verhältnis mit Christian Born. Die Gespräche waren positiv und wir haben dieselben Ansichten und Ziele. Ich hatte eine sehr schöne und tolle Zeit beim Sereetzer SV und diese werde ich auch sehr vermissen. Wir haben uns im Guten getrennt. Der Verein hat meine Entscheidung akzeptiert und mir keine Steine in den Weg gelegt, daher stand dem Wechsel nichts mehr im Weg. Ich bedanke mich vom ganzen Herzen bei Sereetz für die tollen Jahre und freue mich nun auf die neue sportliche Herausforderung bei meinem neuen Verein in Pönitz“, sagt Iden, der an der Lindenstraße helfen will, die Saisonziele zu erreichen.

Erster Einsatz schon gegen Trittau

Schon am vergangenen Sonnabend kam der Pönitzer Neuzugang zum Zug. In der 60. Minute wurde Iden eingewechselt und zeigte den SVG-Fans gleich, was sie in der Zukunft von ihm erwarten können. Born war hochzufrieden: „Da hat man schon gesehen, welche Ausbildung der Junge genießen durfte. Wir sind sehr froh, dass er nun bei uns ist.“ Für den Pönitzer Coach ist es nun die Qual der Wahl sich aus fünf Innenverteidigern zu bedienen. Und eines war ihm noch ganz wichtig: „Der Austausch mit dem Sereetzer SV war super und so wie man sich das bei Wechseln vorstellt. Da möchte ich mich bei Sebastian Wenchel für den fairen Umgang bedanken.“

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