Kein Fußball am Grünen Redder an diesem Wochenende
Foto: Lobeca/Kaben
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Barmenia Roland Kahl

Lübeck – Der 18. Spieltag in der Kreisliga hat bereits seine erste Absage. Am Grünen Redder steht alles unter Wasser und so fällt der Kaffeeklatsch zum Nachbarschaftsduell zwischen MTV Ahrensbök und TSV Pansdorf II aus. Dennoch dürfen sich die Fans auf zwei Derbys freuen. In Kronsforde ist die Mannschaft in der Pflicht, ihrem neuen Trainerteam einen Sieg zu bescheren. Da würde sich ein Heimerfolg gegen Preußen Reinfeld II ganz gut machen. Einmal über die Brücke und schon ist der TSV Schlutup da – im Trave-Derby am Roten Hahn wird es allerdings ein schweres Unterfangen. Gastgeber Kücknitz hat die vergangenen beiden (Heim)Spiele gewonnen und will nun den „dritten Akt“ folgen lassen. Die Schlutuper schöpfen trotzdem Hoffnung, denn in der Liga besiegten sie Ahrensbök. Ausblenden darf man dabei wohl das 0:13 im MdM-Cup gegen Verbandsligist Leezen am vergangenen Donnerstag.

Der erste große Rauch in Stockelsdorf ist verflogen. Das Trainer- und Orga-Team hört zum Saisonende auf (HL-SPORTS berichtete) und das sorgte für reichliche Diskussionen. Nun geht es für die „Bulls“ im „Spiel 1“ danach zum Tabellenvorletzten Türkischer SV. Das Hinspiel gewannen die Ostholsteiner 5:1 und wollen genauso ein Ergebnis wieder einfahren – vor allem, weil man oben dranbleiben möchte.

Stimmen zum Spieltag:

VfL Vorwerk – FC Dornbreite II (Sa., 17 Uhr)

Hans-Jürgen Peters (Vorwerk): „Das Team vom Steinrader Damm hat in den vergangenen Wochen durch gute Ergebnisse und zwei Überraschungssiege in Ratzeburg und Buntekuh auf sich aufmerksam gemacht. Wir sind also gewarnt und gehen mit dem nötigen Respekt in das Spiel, um die drei Punkte auf der Habenseite zu notieren.“

Nico Westphal (Dornbreite): „Es geht zum Tabellenführer. Aus dem Hinspiel sollten wir gewarnt sein, wie stark Vorwerk aufspielen kann, wenn man sie lässt. Wir werden das Spiel aber nicht abschenken und unser Bestes geben.“

Olympia Bad Schwartau – Fortuna St. Jürgen (So., 14 Uhr)

Alex Weiß (Olympia): „Das letzte Spiel gegen Vorwerk hat uns in keiner Weise aus der Bahn geworfen. Wir haben ein richtig gutes Spiel abgeliefert und haben den einen oder anderen Punkt liegen gelassen. Die nächsten Punkte wollen wir in den letzten drei Spielen vor der Winterpause holen und damit fangen wir am Sonntag gegen Fortuna an. Das wird aber nur klappen, wenn wir alles abrufen und die Chancen dieses Mal auch konsequent nutzen. Dann sollte einem Heimsieg möglich sein.“

Kenny Siggelkow (Fortuna): „Mit dem Sieg vom letzten Wochenende, können wir etwas entspannter auf das nächste Spiel schauen. Wir werden versuchen diesen positiven Schwung mitzunehmen, um auch als Außenseiter ein anständiges Spiel abliefern zu können. Olympia wird den Anspruch haben gegen uns gewinnen zu wollen oder gar zu müssen und da lassen wir uns mal überraschen, was wir dem entgegen setzten können.“

SC Buntekuh – Ratzeburger SV (So., 14 Uhr)

Marc Fischer (Ratzeburg): „Dass Buntekuh vergangenes Wochenende so auf die Mütze bekommen hat, macht es für uns eher schwerer. Sie werden sicherlich alles daran setzen, um dies wieder auszubügeln. Darauf müssen wir uns gefasst machen, wollen aber natürlich das Selbstvertrauen aus unserem Erfolg gegen Reinfeld mitnehmen. Die Jägerrolle nehmen wir gerne an.“

Kronsforder SV – Preußen Reinfeld (So., 14 Uhr)

Jan Mehlfeld (Kronsforde): „Es wird Zeit das wir Punkten. Wir wissen das es nicht einfach wird, aber wenn wir über 90 Minuten gemeinsam als Team alles reinwerfen, können wir auch Punkten.“

Florian Wurst (Reinfeld): „Wir freuen uns auf das Spiel gegen unseren Kooperationspartner. Nach dem enttäuschenden Wochenende wollen wir wieder in die Erfolgsspur zurück. Das Hinspiel gegen Kronsforde hat uns gezeigt, dass der aktuelle Tabellenplatz nicht wirklich passt zu Kronsforde. Der Sieg war damals schwer erkämpft und wieder einen guten Tag erwischen.“

TSV Gudow – TuS Lübeck (So., 14 Uhr)

Max Asmuß (Gudow): „Wir wollen den Blick auf die Top 4 nicht abreißen lassen, sondern wenn möglich sogar Boden gut machen. Damit das gegen TuS gelingt, müssen wir ein nahezu fehlerfreies Spiel abliefern. Bis zum letzten Spieltag waren wir noch punkt- und torgleich, das Hinspiel ging nach zwei komplett unterschiedlichen Halbzeiten 3:3 aus. Sonntag werden also Tagesform und Details das Spiel entscheiden.“

Andi Burghammer (TuS): „In Gudow müssen wir uns gewaltig steigern, wenn wir etwas mitnehmen wollen. Ich erwarte von meiner Mannschaft eine Reaktion nach dem schlechten Auftritt in St. Jürgen. Unser Kader bleibt allerdings weiterhin überschaubar.“

Türkischer SV – ATSV Stockelsdorf (So., 15 Uhr)

Michael Hellberg (Stockelsdorf): „Anknüpfen an das Spiel von letzter Woche kann es nur heißen, wenn am Sonntag beim Türkischen SV ausschließlich das sportliche wieder im Mittelpunkt steht. Das Ziel ist klar: drei Punkte sollen mit nach Stockelsdorf.“

TSV Kücknitz – TSV Schlutup (So., 15 Uhr)

Florian Kleinschmidt (Kücknitz): „Der dritte Akt unserer Heimspielwochen steht an und gleichzeitig das letzte vor der Winterpause. Unser Ziel ist es natürlich den dritten Sieg in Folge gegen einen direkten Konkurrenten einzufahren, zumal wir noch was aus dem Hinspiel gutzumachen haben. Dort lieferten wir eine unserer schlechtesten Saisonleistungen ab und haben ordentlich die Hütte vollbekommen. Das wollen wir natürlich geraderücken und unseren treuen Zuschauern ein versöhnlichen Heimabschluss schenken.“

Björn Lippke (Schlutup): „Die Stimmung ist gut. Nach dem Sieg am letzten Sonntag wollen wir mehr und auch wieder den ein oder anderen Punkt entführen. Die Jungs stehen wieder zusammen und es wird wieder an die Leistungsgrenze gegangen.“

MTV Ahrensbök – TSV Pansdorf abgesagt

TabelleSpieleDiff.Punkte
1.Vorwerk165638
2.Bad Schwartau161337
3.Buntekuh162434
4.Stockelsdorf162732
5.Ratzeburg172032
6.Ahrensbök162228
7.Reinfeld II161328
8.Gudow161426
9.Pansdorf II172225
10.TuS Lübeck161123
11.St. Jürgen17-818
12.Kücknitz17-2818
13.Schlutup17-2910
14.Dornbreite II17-439
15.Türkischer SV15-767
16.Kronsforde17-384