Kreispokal: Stolze Siemser und verzerrter Kalender

Rapid wartet noch im Viertelfinale auf Gegner

Christian Jetz (Trainer TSV Siems). Foto: Lobeca/Michael Raasch

Lübeck – Zu drei Viertel steht das Halbfinale im Lübecker Kreispokal der vergangenen Saison. TSV Travemünde, ATSV Stockelsdorf und TSV Siems sind bereits in der Runde der letzten vier Teams gelandet. In der Verlosung sind noch der SC Rapid im Viertelfinale der auf den Sieger aus der Achtelfinalbegegnung zwischen TSV Kücknitz und FC Dornbreite wartet.

Verzerrter Kalender

Am kommenden Dienstag (20. Juli) erwartet Kücknitz den Oberligisten Dornbreite. Zwei Tage später geht es für den Gewinner gegen Rapid. Erst dann kommt es zum Halbfinale für eines dieser Teams.

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Ganz Siems ist stolz auf den TSV

Überraschend war der Erfolg der Siemser am vergangenen Mittwoch gegen SV Aazadi. Am Ende setzte sich der A-Klassist mit 2:1 (1:0) nach Toren von Nommensen und Tag durch. Der SVA kam zwischenzeitlich durch Sindy zum Ausgleich, schwächte sich allerdings in der Schlussphase durch zwei Platzverweise. In Siems jubelte man nach dem Abpfiff und Trainer Christian Jetz sagte zu HL-SPOPRTS: „Wir haben aufopferungsvoll gegen einen starken Gegner gekämpft, ganz guten Fußball angeboten und hatten das nötige Glück. Jetzt freuen wir uns, dass wir nach ganzer langer Zeit in Siems einmal wieder ein Halbfinale haben. Ich bin unheimlich stolz auf die Mannschaft und das ganze Team. Das macht momentan viel Spaß.“

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Keine Probleme für Monte-Kicker

Siems nächste Gegner ist Nachbar TSV Travemünde. Die Monte-Kicker hatten beim 5:0 (3:0)-Sieg auf Marli wenig Probleme. Gegen TuS Lübeck trafen Böttcher, Wilken (je 2) und Schillmann. Coach Axel Junker meinte danach: „Ein Schritt in die richtige Richtung in Sachen Positionsspiel und offensiven Abläufen. Mit ein bisschen mehr Effizienz und Klarheit im Spiel nach vorne schießen wir vielleicht noch das eine oder andere Tor mehr. Aber das war eine vernünftig-gute Leistung.“

ATSV mit Ironie ins Finale?

„Willkommen im Halbfinale. Um ehrlich zu sein, hatten wir das nicht so auf dem Zettel. Jetzt wo wir schon so weit gekommen sind, wollen wir den Pokal auch gewinnen. Ironie off… Wir müssen den Spielern ein Lob aussprechen. Wie stehen am Anfang der Vorbereitung und gewinnen von Training zu Training immer mehr elementar wichtige Schritte dazu. Umso mehr freut es uns, dass wir wieder einen Schritt nach vorne geschafft haben und auch dieses Spiel positiv gestalten konnten“, bewertete Kambiz Tafazoli, als Sprecher des ATSV Stockelsdorf den Sieg der Ostholsteiner gegen Fortuna St. Jürgen. Am Ende gewann das Team vom Herrengarten 5:2 (2:1) und wartet nun auf Rapid, Kücknitz oder Dornbreite.

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