Kronsforder SV stößt den Bock um – TSV Gudow siegt in letzter Minute

Momme Möller (Kronsforder SV) war mit zwei Toren am Wochenende erfolgreich. Archiv-Foto: Lobeca/Michael Raasch
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Tierisch Schick

Lübeck – Der Kronsforder SV hat es geschafft. Nach vier punktlosen Spielen in der Kreisliga Süd hat der bisher Tabellenletzte die Rote Laterne nach einem 3:1 (0:1)-Sieg gegen FSG Südstormarn abgegeben und den ersten Dreier geholt. Co-Trainer Lennart Larsson sagte danach bei HL-SPORTS: „In einem guten Kreisligaspiel waren wir über 90 Minuten die bessere Mannschaft. Nach zahlreichen guten Torchancen hätten wir bereits nach 45 Minuten in Führung gehen müssen. Allerdings bekommen wir kurz vor der Pause das 0:1, in einer Situation, wo wir einmal ungeordnet verteidigt haben. In Halbzeit zwei war unser Wille stärker und der Aufwand größer als bei Südstormarn. Wir sind froh, dass wir die drei Punkte hochverdient in Kronsforde behalten. Ein besonderes Lob an die gesamte Truppe, die hervorragenden Einsatz gezeigt hat, es war ein leidenschaftlicher, geschlossener Auftritt über 90 Minuten. Viel Erfolg für die restliche Saison an Südstormarn.“

Stange mit dem dritten Versuch: Sieg!

Beim TSV Gudow war der Spannungsbogen bis zur letzten Minute gegeben, doch am Ende stand ein 3:2 (2:2)-Erfolg auf dem Spielberichtsbogen. Der Siegtreffer fiel in der 90. Minute. Co-Trainer Max Asmuß: „Heute haben wir es unnötig spannend gemacht. Gegen sehr tief stehende, aber sehr effiziente Gäste, gehen wir am Ende trotzdem verdient als Sieger vom Platz. Wir haben die erste Hälfte im Griff, gehen auch zweimal in Führung, aber Elmenhorst kommt jeweils aus dem nichts zum Ausgleich. In Halbzeit zwei spielt nach den ersten fünf Minuten nur noch Gudow. Der Ball will aber nicht ins Tor, zweimal Stange, zweimal Krogmann, Baumann schaffen es nicht, den Ball aus kürzester Distanz im Tor unterzubringen. Am Ende ist es Stange, der in der Nachspielzeit eine Ecke von Burmeister aus spitzem Winkel verwertet.“

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Wenn Plan A nicht klappt, einfach Plan B nehmen

Ebenfalls erfolgreich bleibt der Ratzeburger SV. Der Spitzenreiter der Kreisliga Süd gewann gegen die SG Wentor/Sandesneben/Schönberg mit 3:1 (0:1). Und auch hier war die zweite Hälfte die entscheidende. Chefcoach Marc Fischer meinte: „Die SG hat besonders in der ersten Halbzeit gezeigt, dass sie mehr Potenzial haben, als es die ersten Ergebnisse gezeigt haben. Zusätzlich muss man sagen, dass wir unseren Plan A auch nicht gut umgesetzt hatten und deswegen die Räume nicht richtig besetzen konnten. Das merkte man sowohl defensiv als auch offensiv. Umso besser, dass Plan B dann in der zweiten Halbzeit auf Anhieb den gewünschten positiven Effekt brachte. Zusätzlich hatten die Jungs auch eine viel bessere Körpersprache gezeigt, die dann verdient dazu führte, dass wir das Spiel noch drehen konnten.“

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Gebrauchter Tag für Trautmann-Team

Für Aufsteiger TSV Berkenthin gab es beim TSV Trittau nichts zu holen. 0:4 (0:2) verloren die Lauenburger. Trainer Bernd Trautmann: „Verdiente Auswärtsniederlage bei einer der spielstärksten Mannschaften in der Liga. Leider haben wir auch noch unseren Kapitän Verletzungsbedingt verloren. Ein gebrauchter Nachmittag, an dem wir froh sein müssen, nicht höher verloren zu haben.“ Thies Früchting verletzte sich rund eine Viertelstunde vor Schluss am Knöchel. „Es schenit aber zum Glück nur eine Prellung zu sein“, so Trautmann am Montag. Und zwei Minuten vor dem Ende sah Jan-Ole Koop dazu noch die Rote Karte. Trautmann dazu: „Jan-Ole ist etwas zu intensiv in den Zweikampf gegangen und obwohl er zunächst den Ball gespielt hatte wurde eine offene Sohle vom Schiedsrichter gesehen und er sah dass in Zusammenhang mit der Intensität für Rotwürdig. Das kann man so entscheiden, wenn es auch weh tut und Jan-Ole kein Spieler ist der durch besondere Härte auffällt.“ Wahrhaftig ein „gebrauchter Tag“…

Der 5. Spieltag (18.10.2020)

Gudow – Elmenhorst 3:2
Ratzeburg – Wentorf 3:1
Trittau – Berkenthin 4:0
Kronsforde – Südstormarn 3:1
Großensee – Todendorf 1:2
Steinhorst – Ahrensburg II (19.11.)

Die Tabelle

1. Ratzeburger SV519 : 315
2. VfR Todendorf519 : 512
3. TSV Trittau411 : 29
4. TSV Gudow414 : 79
5. SSC Hagen Ahrensburg II37 : 29
6. FSG Südstormarn37 : 46
7. SSV Großensee35 : 53
8. TSV Berkenthin55 : 133
9. Kronsforder SV58 : 183
10. SG Wentorf-S./​Schönberg56 : 183
11. SV Steinhorst/​Labenz47 : 203
12. S.I.G. Elmenhorst44 : 150