Leverkusen deutlich zu groß für den FC St. Pauli

Kiezkicker scheiden mit 0:3 aus dem Pokal aus

Danel Sinani (FC St. Pauli) ist enttäuscht. Foto: Lobeca/Henning Rohlfs

Leverkusen – Die Pokalreise des FC St. Pauli geht in Leverkusen zu Ende. Mit 0:3 (0:1) verabschieden sich die Kiezkicker aus dem Wettbewerb und richten nun den Fokus voll und ganz auf den Liga-Alltag.

Die 1. Hälfte: Starke Leistung, kein Ertrag

Die erste Halbzeit begann mit einer starken Phase des FC St. Pauli. Kaars hatte bereits in der ersten Viertelstunde zwei sehr gute Möglichkeiten, doch vergab. Nach 15 Minuten war dann auch Bayer 04 im Spiel. Schick hätte in der 16. Minute das 1:0 machen müssen. Der Kapitän der Kiezkicker Karol Mets klärte jedoch auf der Linie. Die beste Chance für den Gast hatte Fujita, der allerdings am Leverkusener Verteidiger scheiterte. Generell war St. Pauli die deutlich aktivere und torgefährlichere Mannschaft, doch die Hausherren waren Diejenigen, die trafen. Martin Terrier (32.) ließ seine individuelle Qualität aufblitzen und setzte seinen Schuss trocken ins untere Eck. Danach hatte Kaars noch einmal den Ausgleich auf dem Fuß, doch auch diesmal zielte der Stürmer zu ungenau. Es ging mit einer nicht ganz verdienten Führung für den Favoriten in die Pause.

Nach der Pause: Schick mit der Vorentscheidung

In Halbzeit zwei zeigte sich Leverkusen griffiger und wacher. Große Chancen sprangen dabei nicht heraus. Zumindest nicht bis zur 63. Minute, als Patrick Schick nach einer Ecke auf 2:0 erhöhte. Frische Kräfte, wie Jones oder Irvine brachten auf Seiten des FCSP nichts. Jones verletzte sich eine Viertelstunde vor Schluss noch und musste wieder ausgewechselt werden. Für ihn kam Taichi Hara auf den Platz – das Debüt des japanischen Neuzugangs. Den Deckel machte Jonas Hofmann mit dem 3:0 in der Nachspielzeit drauf. Erneut war es die selbe Geschichte, die der FC St. Pauli schon die ganze Saison über schreibt. Ein hoher Aufwand, gute Chancen und wieder kein Erfolg. Die Pokalsaison der Kiezkicker endet im Viertelfinale, der Fokus liegt nun ausschließlich auf dem Abstiegskampf in der Bundesliga.

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  • Sinani: Lobeca/Henning Rohlfs
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