
Pafos – Und dann war er auf einmal weg. Linus Kurtz zog es im vergangenen Spätsommer nach Zypern zu Pafos FC, dem amtierenden Meister der Urlaubsinsel. 1. Liga, Champions League und überhaupt. Der 19-Jährige wagte den Schritt, weg von zuhause und Eltern. Wie ist es ihm dort ergangen?
Anscheinend gut, denn in der U19 des Top-Clubs zeigte er von Beginn an Leistung, spielte sich als Ausländer sofort in die Stammelf. Das Ergebnis lässt sich blicken. Kurtz schaffte nicht nur den Meistertitel und den Pokalsieg mit seinem Team, sondern wurde am Ende sogar noch Torschützenkönig. Ein Statement des ausgeliehenen Adlerträgers.
Bei Phönix in die Zweite
An der Travemünder Allee ließ man ihn ziehen, nachdem er in die Landesliga-Mannschaft abgeschoben wurde. Und jetzt das…
Kurtz ist happy über seine Erfahrungen und natürlich über den Erfolg. Zu HL-SPORTS sagt er: „Die Erfolge als Team und auch persönlich zeigen wie erfolgreich dieses Jahr für mich war und wozu ich fähig bin. Ich hatte ein super Umfeld und das spiegelt sich in diesen Erfolgen wider.“
„Deswegen bin ich froh diesen Schritt gemacht zu haben“
Und wie war das, rund sechs Flugstunden von zuhause und Eltern sowie Freunden weg? „Dass das Jahr so gut verläuft, das hat meine Erwartung auf jeden Fall übertroffen. Pafos hat mir noch einmal eine ganz andere Entwicklung ermöglicht, deswegen bin ich froh diesen Schritt gemacht zu haben.“
Die Leihe läuft aus, Pafos FC hat eine Kaufoption, doch diese wurde noch nicht gezogen. Bedeutet das, dass der Lübecker zurück in den Adlerhorst fliegt? Kurtz ist offen, meint: „Die Saison ist frisch zu Ende deswegen kann ich dazu noch nicht viel sagen, aber ich bin motiviert, wo auch immer ich spielen sollte.“
20 Tore zum Erfolg
20 Treffer erzielte Kurtz, blieb im letzten Meisterschaftsspiel allerdings ohne Torerfolg. Sein Glück: auch sein Mannschaftskollege Pedro Caldieraro traf nicht. Dieser schafftes insgesamt auf 19 Buden. Jubel im Hause Kurtz!







