
Kiel – Die Rückkehr des Nordcups in Kiel versprach Hochspannung. Holstein Kiel, SV Henstedt-Ulzburg, Kieler MTV, SSC Hagen Ahrensburg, IF Stjernen Flensborg und Eichholzer SV hießen die Teams die den Titel beim Comeback holen wollten.
Knappe Vorrunde
Das Turnier begann mit zwei knappen Spielen. SVHU und Flensborg trennten sich Remis, Holstein siegte 2:1 gegen Hagen Ahrensburg. In der Folge musste auch der ESV die erste, knappe Niederlage hinnehmen. Nach der Gruppenphase stand Holstein mit 12 Zählern auf Rang eins – besonders die Offensive überzeugte bei den Lokalmatadorinnen. Starke drei Treffer pro Spiel erzielte der Regionalligist. Damit war klar, dass es gegen SSC Hagen gehen würde, der mit sieben Zählern aus fünf Begegnungen auf Rang vier ansiedelte. Auf Platz drei stand der KMTV, einen Platz besser positioniert war Henstedt-Ulzburg.
Spannung pur!
Im ersten Halbfinale hieß es Spannung pur! Die KSV setzte sich haarscharf gegen die stark kämpfenden Ahrensburgerinnen durch und zog ins Endspiel ein. Ebenso schaffte es der andere Kieler Verein ins Finale. Mit 5:3 gewann der MTV gegen SVHU. Im Endspiel musste das Elfmeterschießen her, um einen Sieger zu ermitteln. Dort zielte der Favorit, Holstein, etwas genauer und krönte sich zum Comeback-Sieger.
„Top-Erlebnis“
Trotz des Ausscheidens in der Gruppenphase zeigte sich Eichholz´Coach Hanifi Demir gegenüber HL-SPORTS zufrieden: „Ein Top-Erlebnis für uns. Die Ergebnisse waren zu Anfang nicht zufriedenstellend aber wir kamen nach und nach immer besser rein. Unsere blutjunge Truppe hat in gewissen Situationen sicherlich auch ein bisschen Lehrgeld bezahlt aber das ist nicht so schlimm. Wir hatten zirka 150 Fans mit dabei, die in ESV-Klamotten vor Ort waren. Darauf sind wir stolz.“
Schwerer Start, starke Reaktion
Etwas besser lief es beim SSC. Trainer Marc Mandel meint: „Eine tolle Atmosphäre. Knapp 3.000 Zuschauer waren dort. Wir haben mit einem Hammer-Programm gestartet, wir wussten also, dass es sein kann dass man direkt mit null Punkten aus zwei Spielen startet. Es war wichtig klarzumachen, dass noch nichts verloren ist und dass das Turnier jetzt erst startet. Unser Minimalziel haben wir erfolgreich erreicht. Dort fliegen wir gegen Holstein knapp im Neunmeterschießen raus nach einem 0:0. Die letzten Spiele waren sehr gut, wir haben uns gut verkauft und mit etwas Glück hätte es sogar für das Finale gereicht. Nun wollen wir in Lübeck die Futsal-Meisterschaft gewinnen und die nächsten Schritte machen.“
Was traut ihr der Deutschen Nationalmannschaft bei der Handball-EM zu?
- Deutschland kommt unter die besten Vier (46%, 58 Votes)
- Deutschland schafft es in die Hauptrunde (28%, 35 Votes)
- Deutschland kommt ins Finale und gewinnt die EM (16%, 20 Votes)
- Deutschland kommt ins Finale und verliert (7%, 9 Votes)
- Deutschland scheidet in der Gruppenphase aus (4%, 5 Votes)
Total Voters: 127
Bildquellen
- Tolksdorf: Lobeca/Mascha Holm
Gefällt Dir unsere journalistische Arbeit?
Dann unterstütze uns hier mit einem kleinen Beitrag. Danke.








