Lübecker Stadionfrage vertagt – Zwei Probespieler werden nicht verpflichtet

Wurr könnte bald für Phönix Lübeck spielen

Phönix-Sportdirektor Frank Salomon. Foto: Lobeca/Marcus Kaben

Lübeck – 24 Stunden Tag später als erst angenommen kam es am Dienstagnachmittag zu einem Treffen zwischen der Stadtverwaltung und dem 1. FC Phönix Lübeck. Grund des Termins: Das Stadtderby in der Regionalliga zwischen den „Adlerträgern“ und dem VfB Lübeck am 12. Februar. Das soll nach einem Vorschlag der Stadtvertreter auf der Lohmühle (zuhause der Grün-Weißen) ausgetragen werden und nicht auf dem Buniamshof, da wo die Phönixer derzeit ihre Heimstätte haben. Die Fußballer, die eigentlich an der Travemünder Allee daheim sind, wollen das nicht einfach so hinnehmen. Die Stadt meldete starke Bedenken an, hat Angst vor großen Menschenmengen rund um das Stadion. Ihr „Vorschlag“: Gespielt wird beim VfB… für Phönix ein Nachteil, das liegt auf der Hand.

Stillschweigen vereinbart

Das Gespräch zwischen Stadt und „Derby-Gastgeber“ verlief ohne Ergebnis. „Wir haben Stillschweigen vereinbart, für ein bis zwei Tage. Es fehlen noch Details und Informationen eh eine Entscheidung fallen kann“, so FCP-Boss Frank Salomon zu HL-SPORTS. Doch was heißt das? „Buni“, Lohmühle oder doch eine dritte Spielstätte – nicht in Lübeck? Käme es zu Nummer drei, darf man den Slogan „Sportstadt“ vorerst wieder in die Schublade stecken.

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Verhandlung mit Spieler und Verein aufgenommen

Dafür gab es am Adlerhorst zwei wichtige Personalentscheidungen: „Can Dursun und Yassin Nasser werden nicht verpflichtet. Er ist körperlich nicht stabil genug für die Regionalliga“, erklärte Salomon gegenüber HL-SPORTS. Dafür stehen die Chancen für Hendrik Wurr (aktuell noch FC Mecklenburg Schwerin) nicht schlecht. „Er macht einen guten Eindruck. Wir befinden uns im Gespräch mit dem Spieler und seinem Verein, der letztlich einverstanden sein muss“, so der 57-Jährige. Zum Ende der Woche werden weitere Probespieler erwartet. Am Sonnabend um 14 Uhr tritt der 1. FC Phönix gegen Oberliga-Spitzenreiter SV Todesfelde in einem Testspiel an.

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