Maschine Michael Kobert zum Trainer-Plan – Zapel: „Genügend Bewerbungen eingegangen“

Phönix Lübeck nach dem Pokal-Aus gegen Top-Team HSV II

Michael Kobert (1. FC Phönix Lübeck) im Zweikampf gegen Kevin Samide (SSV Jeddeloh). Foto: Lobeca/Otto Kasch

Lübeck – Die Niederlage im Landespokal-Derby beim VfB Lübeck war nur wenige Minuten alt, da steckte Michael Kobert schon in der Analyse mit Co-Trainer Mac Agyei-Mensah. Der Stürmer des 1. FC Phönix Lübeck brachte intensive 90 Minuten hinter sich, die besonders nach der Pause zur Sache gingen. Der 26-Jährige hatte eine gute Chance in der ersten Hälfte, die abgeblockt wurde. Ansonsten lief die „Maschine“ oft vorne an.

Kobert kritisch

„Wir sind stark rausgekommen und haben es schnell schleifen lassen. Was soll man zu so einem Spiel sagen. Wir hätten die Chancen haben können, aber sie nicht richtig ausgespielt oder der Gegner war einen Schritt schneller und auch nicht alle haben bei uns mitgemacht“, sagte Kobert. Ob er damit auch Mateusz Ciapa und Ryan Adigo meinte, ist nur zu vermuten. Beide waren im Pokal-Hit allerdings Totalausfälle, waren nicht präsent genug.

- Anzeige -

Der Trainer hat immer recht?

Lange Zeit, um sich damit zu beschäftigen haben die Adlerträger nicht, denn am Sonntag um 14 Uhr kommt der Hamburger SV II ins Stadion Flugplatz. Kobert vertraut auf des Trainers Plan und meint: „Er hat immer einen parat.“ Sein Coach Oliver Zapel musste darüber schmunzeln und sagte einen Tag darauf: „Das ist mein Job“. Gegen die „Rothöschen“ wird es allerdings wieder ein Kaliber, dass keine Zeit zum Luftholen lässt. „Das ist momentan wahrscheinlich die beste Zweitvertretung auf dem Markt. Sie spielt schon ein Jahr zusammen und ist völlig “eingegroovt“. Wir müssen über uns hinauswachsen, um etwas Zählbares zu holen und damit meine ich nicht oberflächlich. Wir müssen Fußballspielen und den Gegner beschäftigen. Abwarten wäre die falsche Taktik, die zu einem bösen Erwachen führen dürfte“, so der Adler-Chef an der Seitenlinie. Zur Pokalniederlage hatte er noch einen Satz über: „Wir haben es verdaut, da war mehr drin.“

Anzeige
Anzeige
AOK
Anzeige

Hyseni bald im Bus?

Personell kann er fast auf alles zurückgreifen, was an der Travemünder Allee unter Vertrag steht. Zapel: „Ich werde sechs bis sieben Spieler nicht für den Kader nominieren können. Das ist ja auch mal was neues. Ich habe am Freitag genügend Bewerbungen bekommen. Im Abschlusstraining dürfte die Bewerberrunde noch einmal einen Höhepunkt erreichen.“ Nur Haris Hyseni wird wieder von der Tribüne zuschauen, „doch möglicherweise sitzt er eine Woche später schon im Bus nach Emden“, verriet der Coach.

Gefällt Dir unsere journalistische Arbeit?

Dann unterstütze uns hier mit einem kleinen Beitrag. Danke.