Die Mannschaft des Lübecker SC II in der Sasion 2019/20. Foto: Pump/oH

Lübeck – Die Kreisklasse A in Lübeck ist an Spannung nicht zu überbieten. Mindestens drei Mannschaften kämpfen um den Aufstieg. HL-SPORTS hat die Trainer zur bisherigen Saison und ihren Zielen befragt.

„Wir stehen nicht unverdient auf Platz eins“

Mark Seemann (Lübecker SC II): „Nach der starken Vorsaison, wo wir als Aufsteiger in der Aufstiegsrunde scheiterten, mussten wir wichtige Stützen wie beispielsweise Daniel Häusler, Marvin Dühnfort oder auch Eyad Ali Schahin, die schon rausgestochen haben, in der Saison plus eine Handvoll weiterer Jungs ersetzen. Mit sechs eigenen A-Jugendlichen und nur wenigen Zugängen von außerhalb, brauchten wir erstmal ein wenig, um auch grade die jungen Leute an den Herrenbereich zu gewöhnen. Nach schwachem Start in die Saison und nach drei Spielen, in denen es nur drei Punkte gab, wurden wir dann immer stärker und blieben danach ungeschlagen – bis zum Ende der Hinrunde und stehen nicht unverdient, auch wenn mit einem Spiel mehr, auf Platz 1 zur Pause. Das hat besonders auch mit dem guten Klima innerhalb der Mannschaft und der super Trainingsbeteiligung von knapp 17 Leuten im Schnitt gerechnet zutun. Vor der Saison haben wir uns das Ziel zwei bis fünf gesteckt, was wir im Winter nun ein wenig konkretisiert haben, wo wir jetzt alles dran setzen wollen mindestens Platz zwei für die erneute Aufstiegsrunde zu erreichen. Dafür muss eine gute Einstellung und Bereitschaft wie beispielsweise auch im Training aufbringen. Sollten wir dieses schaffen stehen uns alle Türen auf. Mit dabei helfen werden als Neuzugänge unser Heimkehrer Daniel Häusler sowie Stefan „Ute“ Utescher aus der eigenen ersten Herren und Jannes Oldenburg, der zuletzt eine Studiums-Pause einlegte. Starten werden wir am 23. Januar mit der ersten Einheit und mit dem ersten Test gegen die SIG Elmenhorst am Sonntag. Ansonsten haben wir einen abwechslungsreichen und intensiven Plan herausgearbeitet, wo wir uns gut und intensiv auf unser Ziel vorbereiten.“

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Siems-Trainer Christian Jetz

„Damit hat keiner gerechnet“

Christian Jetz (TSV Siems): „Wir sind sehr stolz auf unsere verjüngte Mannschaft, die in vielen Spielen über sich hinausgewachsen ist und die wohl kaum jemand da oben vermutet hat. Azadi und der LSC II verfügen über sehr viel spielerische Qualität, wir freuen uns wenn wir solange wie möglich da oben mitmischen können. Wir haben keinen Druck. In der Winterpause haben wir uns mit Rückkehrer Finn Laske (TSV Stein) und mit Steven Tag (Seeretzer SV) verstärkt. Vielleicht stößt der ein oder andere aber noch dazu. Wir freuen uns sehr auf die Rückrunde und haben ein schönes Programm für die Vorbereitung ausgearbeitet.“

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Wie im vergangenen Mai soll es bald wieder sein: Aufstieg!

„Wir wollen den dritten Aufstieg in Folge“

Tarek Hepp (SV Azadi): „Die Hinrunde ist für uns zwischendurch schon etwas durchwachsen gelaufen, was zum einen mit den schon stärkeren Mannschaften im oberen Drittel zu tun hatte und sicher auch für den ein oder anderen die Umstellung von B- auf A-Klasse ein wenig „auf die leichte Schulter“ genommen wurde. Zusätzlich hatten wir leider auch ein paar wichtige Spieler die uns ausfielen – wie Dahm, Jasim, Ertekin, um nur einige zu nennen. Im letzten Drittel aber haben wir uns nach einem guten und wichtigen Gespräch wieder gefangen und guten und mannschaftlich geschlossenen Fußball gespielt. So wollen wir auch die Rückrunde angehen und unser angepeiltes Ziel, den dritten Aufstieg in Folge, als Einheit und mit dem nötigen Willen und Ehrgeiz angehen. Wir freuen uns, wenn es endlich wieder losgeht und wünschen allen Mannschaften eine gute Rückrunde ohne schwere Verletzungen.“

Ins neue Jahr starten Siems und Azadi mit ihren Nachholspielen am 1. März.