„Mehr geht nicht“ – Der Meister zieht ein Fazit

Die SG Reinfeld/Kronsforde ist Meister der Kreisliga Südost

Der Meister der Kreisliga Südost steht seit dem vergangenen Sonnabend fest Foto: SG Reinfeld/Kronsforde

Reinfeld – Die SG Reinfeld/Kronsforde hatte nach der abgelaufenen Saison Grund zum Jubeln. Man sicherte sich souverän und hochverdient die Meisterschaft in der Kreisliga Südost und machte somit den Aufstieg in die Verbandsliga perfekt. Die Truppe um Jan Fischer als Cheftrainer ließ kaum Punkte liegen und zeigte sich enorm konstant. HL-SPORTS sprach mit den Verantwortlichen.

Souveräner Titel

Mit 79 von 90 Punkten krönte sich Reinfeld/Kronsforde zum Meister in der Kreisliga Südost. Nach mehreren Anläufen, in denen man an der Spitze schnupperte, doch die Konstanz ihnen einen Strich durch die Rechnung machte, darf man nun für die Verbandsliga planen. Bereits der Blick auf das Personal machte die Stormarner vor der Saison zu einem der Top-Favoriten. Der Kader war mit hoher Qualität in allen Mannschaftsteilen gespickt. Nach 16 Siegen in Serie war vielen klar, dass diese Mannschaft wohl nicht aufzuhalten schien. Doch ausgerechnet am 30.11.2025, im letzten Spiel vor der Winterpause, sollte die Serie reißen. Gegen Breitenfelde/Mölln verlor die SG mit 0:2.

Angst vor einem Leistungseinbruch, wie in den Vorjahren, hatte man allerdings keineswegs. Der Kader wurde zur Rückrunde nochmals verbessert. Es rückten einige erfahrene Spieler aus dem Oberligakader fest in die Reserve. Einer davon war Benjamin Pirch für die Defensive. Die Ausbeute nach dem Winter blieb weiterhin eindrucksvoll, auch wenn es zwei weitere Niederlagen gegen Eichholz II und Pansdorf II gab. Mit dem Sieg bei Lübeck 1876 war der Titel dann allerdings perfekt und das Ziel, der Aufstieg, welcher vor der Saison ausgerufen wurde, erreicht.

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Offensive als große Stärke

Jakob Finnern sagte zur Saison: „Die Saison ist vorbei und wir sind mit dem Ausgang mehr als zufrieden. Wir sind Meister und haben damit unsere Ziele absolut erreicht. Mehr geht nicht. Insbesondere, da uns vor der Saison nicht jeder ganz oben gesehen hat, freuen wir uns natürlich, dass wir sie vom Gegenteil überzeugen konnten.“ Die große Stärke war dabei sicherlich die Offensive der SG. Dies zeigen 123 Treffer, die meisten der Liga. Luis Mickeleit war mit 23 Treffern der beste Torschütze des Aufsteigers, doch er war keineswegs der Einzige, der genau wusste, wo das Tor stand. Lie, Dankert, Bäßler sind weitere Unterschiedsspieler, die immer wieder jubeln durften. „Besonders positiv bleibt die Offensive in Erinnerung, mit 123 erzielten Toren und somit über vier im Schnitt ist das etwas, auf das wir stolz sind. Hierbei muss man aber unser gesamtes Team loben, wir haben immer wieder dominant gespielt, viel Ballbesitz gehabt und uns so zahlreiche Chancen erspielt“, sagte Finnern. Zu Schwächen beziehungsweise Verbesserungspotenzial sagt er: „Viel zu meckern haben wir nicht, in der Verbandsliga werden wir aber vor neuen Herausforderungen stehen und müssen hier an Themen wie unserer Restabsicherung oder der nötigen Konsequenz in entscheidenden Situationen arbeiten.“

Mickeleit erhält Sonderlob

Die individuelle Qualität ist unumstritten, wobei man viele Namen als Schlüsselspieler des Meisters nennen darf. Hervorheben wollten die Verantwortlichen der SG eigentlich keinen, dennoch gab es ein Extra-Lob: „Besonders positiv ist natürlich das gesamte Team hervorzuheben. Einzelspieler zu nennen ist dann immer schwierig, wobei, wenn dann, muss man einen Namen nennen, denn Luis hat als Mittelfeldspieler mehr Tore erzielt als Spiele absolviert, das ist schon eine beeindruckende Quote.“

Vorbereitung auf die Verbandsliga

Nun geht der Blick auf die Verbandsliga und somit eine neue, harte Aufgabe. Dazu befindet man sich bereits in der Vorbereitung: „Wir starten Ende Juni in die neue Saison und dann stehen neben Freundschaftsspielen und Trainingseinheiten auch wieder die Kronsforder Sportwoche auf unserem Programm, das ist natürlich immer ein Highlight. Am Ende der Saison stehen natürlich auch immer Veränderungen im Kader an. Somit müssen wir uns leider von einigen Spielern verabschieden, das sind Bengt Schulz, Mike Stringe, Jan Holz, Kim Scharnofski, Julian Schrage, Luca Rhein, Nick Gruner und Silviu Madsen. Dazu kommt natürlich auch noch der Abgang in der Rückrunde von Max Wittig. Auf der anderen Seite stehen natürlich auch Neuzugänge, da freuen wir uns, zukünftig folgende Spieler bei uns begrüßen zu dürfen: Mark Heinze, Mika Gosch, Levin Brunner, Dennis Schröder, Finn Fahrenkrog, Mika Fahrenkrog.“

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