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StartBundesligaVfB LübeckMeisterschaft ja – Aufstieg, nein? – Relegation steht in den Sternen

Meisterschaft ja – Aufstieg, nein? – Relegation steht in den Sternen

Ex-Lübecker Patrick Hobsch schrammt vielleicht an 3. Liga vorbei

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Unterhaching – 26 Tore und damit vermutlich Torschützenkönig der aktuellen Saison in der Regionalliga Bayern, Meister und damit qualifiziert für die Aufstiegsspiele zur 3. Liga gegen FC Energie Cottbus: Für den Ex-Lübecker Patrick Hobsch ist es genau so eine Hängepartie, wie für den Rest von Fußball-Deutschland. Der Grund: Sein Verein SpVgg Unterhaching überlegt die beiden Relegationsspiele gegen den Nordost-Titelträger nicht wahrzunehmen. Die Lizenz hatten die Hachinger eingereicht – ob sie sie erhalten, ist noch offen. Der Meister der Regionalliga Bayern hat noch wirtschaftliche Voraussetzungen zu erfüllen.

„Kein Harakiri!“

„Wir werden zu gegebener Zeit mitteilen, ob wir die Hürde nehmen können“, sagte Präsident Manfred Schwabl kürzlich im ARD. „Wenn es zulasten von Dingen geht, die die Grundlage des Vereins ausmachen, werden wir sicherlich kein Harakiri machen.“ Damit meint er den Verein oder die Nachwuchsarbeit. Er stellte klar: „Wir werden sicherlich nicht das Nachwuchsleistungszentrum opfern oder abmelden, um weniger Kosten zu haben.“ Schwabl weiter: „Ich bin bedingt optimistisch.“

Selbst Bayern II könnte noch einspringen

Sollten die Hachinger nicht antreten, würden die ebenfalls finanziell angeschlagenen Würzburger Kickers oder FC Bayern München II als mögliche Cottbus-Gegner nachrücken. Die Brandenburger wurden allerdings schon beobachtet und SpVgg-Coach Sandro Wagner geht davon, dass man antritt. Eine Entscheidung soll allerdings erst kurz vor Austragung des Hinspiels am 7. Juni um 19 Uhr beim FC Energie. Vier Tage später, am 11. Juni um 14 Uhr ist das Rückspiel beim Bayern-Vertreter.

Lübeck, Ulm und Münster sind dabei

Der VfB Lübeck müsste als Aufsteiger aus der Regionalliga Nord also vielleicht auf ein Wiedersehen mit Hobsch verzichten. Neben den Grün-Weißen sind der SSV Ulm (Regionalliga Südwest) sowie Preußen Meister (Regionalliga West) wieder in der 3. Liga dabei.

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Jahn Regensburg praktisch Drittligist

Bisher steht fest, dass dort in der kommenden Saison auch der SV Sandhausen (Absteiger aus der 2. Bundesliga) sowie sehr wahrscheinlich SSV Jahn Regensburg (in der 2. Liga auf dem vorletzten Tabellenplatz mit drei Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz und 15 Tore schlechter als Arminia Bielefeld) antreten.

Freiburgs U23 darf nicht aufsteigen

Dazu kommen die chancenlosen Clubs Richtung Aufstieg in das Fußball-Unterhaus von Waldhof Mannheim, 1860 München, Viktoria Köln, SC Verl und die geretteten Vereine FC Ingolstadt, MSV Duisburg, Borussia Dortmund II, Erzgebirge Aue, Hallescher FC und Rot-Weiss Essen. Der aktuell zweitplatzierte SC Freiburg II darf als U23-Mannschaft nicht in die 2. Bundesliga aufsteigen und verbleibt ebenfalls in der 3. Liga.

Lizenz noch nicht erteilt

Mögliche Lizenzverweigerungen würden das ganze Kartenhaus noch einmal durchmischen. Das gilt von den ersten beiden Bundesligen bis zur 3. Liga sowie den Aufsteigern. Hier ist der 7. Juni der Stichtag. Hertha BSC, 1. FC Nürnberg und MSV Duisburg sollen hier möglicherweise Probleme haben.

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