
Bad Oldesloe – In der Kreisliga Südwest sollte es am Sonntag zu fünf Partien kommen. Nach turbulenten drei Spielen am Freitagabend war es auch zwei Tage später spektakulär. Es gab Auswärtssiege in Bad Oldesloe, Sülfeld und Bad Segeberg, doch auch zwei deutliche Heimsiege in Seth und Wahlstedt. Am Ende sollten die Partien wieder einiges bieten. Von sehenswerten Toren bis hin zu verschiedenen Gefühlswelten.
VfL Oldesloe – TuS Teutonia Alveslohe 0:3 (0:1)
Schon um 13 Uhr empfing der VfL Oldesloe den TuS Teutonia Alveslohe auf dem Kunstrasenplatz Exer. Die Rollenverteilung war klar an die Gäste verteilt, die mit zwei Siegen in Serie anreisten und auf den noch immer sieglosen Tabellenletzten trafen. Personell sollte auf Seiten des TuS vor allem in der Defensive der ein oder andere Spieler fehlen. Vorne kehrten dagegen einige zurück. Beim VfL freute man sich über das Comeback von Michel Falkus im Sturm. Auf dem engen Kunstrasen sollten die Gäste klar spielbestimmend sein gegen einen sehr tiefstehenden VfL. Dieser wollte hinten möglichst lange die Null halten und dann versuchen, über Falkus umzuschalten. Alveslohe begann direkt mit Druck nach vorne, doch die richtig klaren Chancen ließen noch auf sich warten. Es gab erste Annäherungen, doch man tat sich zunächst noch schwer. Ein Eckball sollte letztlich zur Führung des Favoriten führen. Ben Kirstein (39.) drückte die Kugel über die Linie. Nach der Pause gingen die Hausherren mehr Risiko, standen deutlich höher und genau dies kam den Segebergern zugute. Es öffneten sich vermehrt Räume, die man bespielte und zu Chancen kam. Zunächst wurde noch mehrfach in letzter Not geblockt, doch 20 Minuten vor dem Ende war es ein sehenswerter Spielzug, den Felix Burkhardt (69.) eiskalt vollendete. Mit dem 2:0 sollte die Messe auch gelesen sein, doch kurz darauf gab es Elfmeter für die Gäste. Burkhardt (75.) trat an den Punkt und blieb eiskalt. Es war das 3:0 und zugleich der Endstand.

Gästetrainer Dennis Rerop feierte mit seiner Mannschaft den dritten Sieg in Serie und kletterte damit auf Platz sechs. Zum Auswärtserfolg in Bad Oldesloe sagt er: „Es war ein absolut überlegenes Spiel von uns. Wir waren erste Hälfte sehr überlegen, haben guten Fußball gespielt. Im letzten Drittel haben wir zu oft die falsche Entscheidung getroffen und waren etwas zu ungenau. Da wollten wir zu sehr in die Tiefe, anstatt einfach in den Fuß zu spielen und etwas klarer zu sein. Trotzdem machen wir hochverdient das 1:0. Es war absolut verdient, denn wir hatten gefühlt 80 % Ballbesitz. Zweite Halbzeit haben wir zehn Minuten gebraucht, um reinzufinden, da ging es mehr hin und her. Da hat man schon gemerkt, dass Oldesloe mehr Räume anbietet, weil sie auch höher gestanden haben. Nach einem wunderschönen Spielzug haben wir das 2:0 gemacht und da war das Spiel dann durch. Wir machen noch das 3:0 und haben ein, zwei Chancen mehr. Es war insgesamt ein absolut verdienter Auswärtssieg und die nächsten drei Punkte. Nun schon der dritte Sieg in Folge, es war ein kompliziertes Spiel auf einem komplizierten Platz, was wir dann am Ende souverän für uns entscheiden. Jetzt freuen wir uns sehr auf das Spiel gegen Tralau, weil das sind dann so die Gradmesser, warum man Fußball spielt. Ich hoffe, dass bis dahin ein paar zurückkehren. Heute ist Gabriel Stockunger verletzt raus, Felix Burkhardt und Niclas Städing sind angeschlagen, also da müssen wir gucken, wie es für Freitag aussieht.“

Beim VfL Oldesloe steht man zwar erneut ohne Punkte da, doch der Auftritt machte Mut. Es gab einige positive Erkenntnisse für Trainer Jan Vogelsang: „Erste Halbzeit machen wir es anständig und ordentlich, auch wenn man natürlich merkt, dass Alveslohe die deutlich spielbestimmende Mannschaft war, aber das war uns von vornherein klar. Wir haben den Matchplan gut umgesetzt und bekommen nach einer Ecke dann ein blödes Gegentor. In der zweiten Halbzeit haben wir eine gute Druckphase, auch wenn wir dort nicht zu hundertprozentigen Chancen gekommen sind, bekommen wir in dieser das 0:2. Dann bekommen wir noch das 0:3 und dann war es leider auch wieder um uns geschehen. Die Jungs haben wirklich mal körperliche und männliche Härte gespielt, haben endlich mal Herrenfußball gespielt und die Zweikämpfe angenommen und sich gewehrt. Das stimmt mich sehr positiv, da bin ich sehr stolz auf die Truppe. Gegen eine Mannschaft, die oben mitspielen möchte, ein 0:3 ist natürlich nicht schlecht. Man muss aber sagen, das, was der vorherige Trainer leider nicht gemacht hat, kann man jetzt mitten in der Saison nicht reinholen. Es wurde die komplette Vorbereitung leider verschwitzt, irgendwas Konditionelles zu machen. Da muss man leider sagen, dass wir dort deutlich hinterherhängen. Wir freuen uns auf die Winterpause, dass wir dann Gas geben können und die konditionellen Schwächen aufholen. Das brauchen wir, wir machen weiter und lassen uns nicht davon nicht abbringen und versuchen, den ein oder anderen Spieler im Winter zu verpflichten, um noch unsere Punkte zu holen!“
SV Sülfeld – Leezener SC 0:2 (0:2)
Es war ein Kellerduell, das an der Wildkoppel in Sülfeld stieg. Der Tabellenelfte empfing den Zwölften, doch beide trennte lediglich ein Punkt. Daher war ein Sieg für beide Teams wichtig, doch gerade für die Gäste vom Leezener SC. Diese sollten nach der Niederlage gegen Alsterland (1:2) vom SV Sülfeld überholt werden und mussten immer mehr in den Tabellenkeller schauen. Folgerichtig war im Derby der beiden Segeberger-Teams eine Menge Kampf zu erwarten. Auf Seiten der Heimelf feierte Torjäger Robin Geller sein Startelfdebüt. Mit ihm erhoffte sich der Aufsteiger einen entscheidenden Faktor, doch dieser blieb aus. Leezen machte das Spiel und sollte durch einen Doppelschlag von Marcel Bennsen (21.) und Michael Wulf (26.) mit 2:0 in Führung gehen. Im Anschluss sollte der Gast immer mehr dem SVS das Spiel überlassen. Es galt, die Führung zu verwalten und hinten nichts anbrennen zu lassen. Dies ging auf, sodass der Auswärtsdreier eingefahren wurde. LSC-Coach Phil Paustian sagte: „Wir haben erste Halbzeit ein sehr gutes, dominantes Spiel abgeliefert. Wir hatten gute Passstaffetten auf schwierigem Untergrund. Dann haben wir eine 2:0-Führung in die Pause genommen und hatten auch die große Chance zum 3:0. Dann sind wir in die Halbzeit gegangen und in der zweiten Hälfte haben wir unsererseits das Fußballspielen komplett eingestellt. Das ist sehr schade, aber wir haben uns nur noch aufs Verteidigen des Ergebnisses konzentriert, Sülfeld das Spiel überlassen und alles daran gelegt, die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Es ist am Ende gottseidank auch mal zu Null gelungen. Wir sind zufrieden, drei Punkte auswärts geholt, zu Null. Gute Besserung an den Sülfelder Spieler. Wir bereiten uns jetzt auf Oldesloe vor.“
Sülfeld-Coach Birger Broening hatte eine etwas andere Sicht auf das Spiel. Er sagte: „So richtig erklären kann ich mir diese Niederlage nicht. Für mich hat heute weder die bessere noch die cleverere Mannschaft gewonnen, sondern einfach die glücklichere. Wir waren über 90 Minuten die aktivere Mannschaft, haben uns etwas zugetraut und gerade spielerisch phasenweise richtig guten Fußball gezeigt. Von Leezen kam über weite Strecken nicht besonders viel, umso ärgerlicher ist es, dass wir am Ende mit leeren Händen dastehen. Unser Problem war heute ganz klar das letzte Drittel. Wir haben uns gut nach vorne gespielt, waren dann aber einfach nicht zwingend genug. Gefühlt hätten wir noch eine Stunde weiterspielen können, ohne ein Tor zu machen. Dass wir uns dann auch noch beide Gegentore durch eigene Fehler selbst einschenken, macht die Sache natürlich umso bitterer. Dazu kommt die Verletzung von Sascha, der sich das Knie verdreht hat. Wir hoffen sehr, dass es nicht allzu schlimm ist und er bald wieder bei uns sein kann. Jetzt schütteln wir uns einmal, lassen das Spiel hinter uns und greifen nächste Woche in Großensee wieder an.“
Eintracht Segeberg – Borussia Möhnsen 1:4 (0:2)
Der SV Eintracht Segeberg zeigte in der bisherigen Saison zwei Gesichter. Während in der Fremde jedes Spiel gewonnen wurde und seit zwei Jahren keines mehr verloren, gab es zu Hause gerade einmal einen einzigen Sieg. Nur gegen Schlusslicht VfL Oldesloe gewann der Aufsteiger. Daher sollte das Ziel gegen Möhnsen klar sein, denn die drei Punkte mussten zu Hause bleiben. Doch die Gäste standen unter Druck, denn mit nur einem Saisonsieg rutschten die Lauenburger bis auf Rang 15 ab. Diesen galt es nun zu verlassen. Mit gewohntem Konterspiel, wobei vor allem Hendrik Siel immer wieder gesucht wurde, setzte die Gastmannschaft gefährliche Nadelstiche. Bereits zur Pause sollten diese eine 2:0-Führung der Borussia besorgen. Julian Höppener (19.) und Kevin Ebner (45.) trafen. Erneut sah es für die Eintracht also zu Hause schwierig aus, doch Möhnsen durfte sich nicht auf der Führung ausruhen. Zu viele Punkte wurden nach Führungen bereits verspielt. Also blieb man auf dem Gaspedal und erhöhte. Ein Doppelschlag durch erneut Höppener (61.) sowie Hendrik Siel (63.) stellte auf 4:0 für die Lauenburger. Es war ein ganz bitterer Nachmittag für die Eintracht, die zwei Minuten später durch Chris Hagemann (65.) verkürzte. Dabei blieb es allerdings auch, sodass die Sieglosserie der Gäste riss und Segeberg zu Hause dagegen weiterhin nicht ins Rollen kommt.

Der enttäuschte Eintracht-Coach Mark Galander sagte nach dem Abpfiff: „Dieses Spiel setzt unserer Heim-„Serie“ echt die Krone auf! Eigentlich läuft vieles nach Plan. Und dann reicht ein einziger langer Ball: Wir stehen hinten Drei gegen Null und schaffen es allen Ernstes, dass das Ding trotzdem bei uns im Kasten liegt. Danach reichen dem Gegner zwei Standards und ein Konter, um uns mal wieder komplett alt aussehen zu lassen. Unter dem Strich ist die Niederlage verdient. Wenn nur zwei bis drei Spieler Normalform erreichen, fängst du das als Mannschaft nicht mehr auf.“ Ganz anders sah die Gefühlslage bei Möhnsen aus. Man verließ die Abstiegsplätze und feierte den ersten Auswärtssieg. Trainer Martin Krüger sagte: „Ein sehr guter Auftritt von uns. Eintracht hat uns zu Beginn den Ball überlassen. Im Laufe der ersten Halbzeit sind wir damit immer besser zurechtgekommen. Über 90 Minuten haben wir es als Mannschaft wirklich gut gemacht und ganz viele zweite Bälle eingesammelt. Auf beiden Seiten gab es Chancen, um noch mehr Tore aufs Tableau zu bringen. Wir wollten es aber ein Stück mehr als Segeberg und haben uns in jeden Ball geschmissen. Vielleicht unter dem Strich um ein Tor Abstand zu hoch, aber trotzdem ein sehr verdienter Auswärtssieg.“
SV Wahlstedt – TuS Hartenholm II 4:0 (0:0)
Der SV Wahlstedt wollte seinen Lauf fortsetzen und sich die Tabellenführung zurückholen. Nachdem Tralau sich diese durch den Sieg am Freitagabend schnappte, war das Ziel klar an der Scharnhorststraße, wo man mit dem TuS Hartenholm II einen unbequemen Gegner erwartete. Die Zweitvertretung hat zuletzt wenig punkten können, denn gleich dreimal blieb die Zweitvertretung ohne Sieg. Nun galt es, wie in Halbzeit eins beim Tralauer SV, wieder möglichst lange hinten die Null zu halten. Dies sollte durchaus auch gelingen, denn zur Pause blieb es torlos. Man hielt die starke Offensive um Torjäger Enrik Nrecaj komplett im Griff. Daran sollte nach dem Seitenwechsel angeknüpft werden, doch der Start in die zweite Hälfte verlief denkbar schlecht. Alexander Braun (47.) brach den Bann und nur kurz darauf legte Florian Behrmann (50.) nach. Nun sollte es richtig schwer für die Gäste werden, die kaum etwas entgegenzusetzen hatten. Mit dem 3:0 durch Enrik Nrecaj (55.) war die Messe gelesen. Der nächste Sieg des SV Wahlstedt war in trockenen Tüchern und kurz vor dem Ende sollte Fatlind Zymberi (88.) den Schlusspunkt setzen. Mit 4:0 behauptete sich die Elf von Nimet Jusufi also, sodass die Heimbilanz weiterhin sehr gut bleibt. Zum Spiel sagt der Cheftrainer: „Wir sind schwer ins Spiel gekommen, waren nicht zielstrebig genug und haben es mit zu wenig Tempo und Spannung dem Gegner zu einfach gemacht, kompakt zu verteidigen. In der Halbzeitpause haben wir die richtigen Worte gefunden und sind deutlich besser in die zweite Halbzeit gestartet. Wir haben uns viele gute Torchancen herausgespielt, diese dann auch genutzt und defensiv nichts mehr zugelassen. Besonders freut mich, dass wir endlich mal wieder zu Null gespielt haben. Womit wir allerdings hadern müssen, ist unsere Chancenverwertung. Wir haben uns genügend Möglichkeiten herausgespielt, um noch das ein oder andere Tor mehr zu erzielen. Daran müssen wir weiter arbeiten, um unsere Überlegenheit künftig konsequenter in Tore umzumünzen.“
Hartenholm zeigte eine gute und eine schwache Hälfte, wie bereits in Tralau. Erneut gab es am Ende keine Punkte und eine deutliche Pleite, sodass der Blick immer mehr nach unten geht. Trainer Timo Novak sagte zur Niederlage: „Wir haben in der ersten Halbzeit sehr diszipliniert verteidigt und es richtig gut gemacht. Wahlstedt hatte nur zwei gute Chancen in der kompletten ersten Halbzeit. Wir selber hatten auch zwei sehr gute Möglichkeiten, die wir leider nicht nutzen konnten. Dementsprechend ging es meiner Meinung nach verdient mit einem Unentschieden in die Pause. Leider waren wir circa zehn Minuten nach der Pause nicht auf dem Niveau wie in der ersten Halbzeit und wurden dafür dann bestraft. Nach dem 3:0 haben wir noch zwei sehr gute Chancen, die wir leider nicht in ein Tor ummünzen konnten. So war dann die Spannung auch leider raus. Wir können aber definitiv auf die erste Halbzeit aufbauen, die die beste der letzten Wochen war.“
FSG Alsterland – SSV Großensee 5:2 (2:1)
Zwei Gegensätze trafen am Sonntag in Seth aufeinander. Während die FSG Alsterland richtig gut drauf ist und eine Serie gestartet hat, sollte Gegner SSV Großensee zuletzt wenig Grund zur Freude haben. Personelle Engpässe und sieglose Spiele plagen die Stormarner, sodass der Trend steil nach unten zeigt. Auch zuletzt sollte es personell nicht gut aussehen, denn nur zwei Spieler nahmen auf der Bank Platz. Ganz anders sah es bei Alsterland aus, denn diese waren gut besetzt und konnten sogar Nico Post, den Torjäger und Unterschiedsspieler, auf die Bank setzen. Dennoch machten es die Hausherren sehr gut, sodass man nach bereits 25 Minuten durch Wachirawit Yavanopas (4.) und Ömer Alayli (25.) führte. Es war der perfekte Start ins Spiel für die FSG, die nur zwei Minuten nach dem 1:0 bereits die XXL-Chance aufs zweite Tor liegen ließ. Chancenlos war Großensee allerdings auch nicht, denn auch sie hatten ihre Möglichkeiten, sodass man durch einen Abstauber von Kevin Hoffmann (32.) verkürzte. Es war zugleich der Pausenstand. Zur zweiten Hälfte kam dann Post und dieser sollte nur wenig später (54.) erhöhen. Es wurde nun richtig schwer für den SSV, denn sieben Minuten später schnürte Yavanopas (61.) den Doppelpack. Es war das 4:1, doch auch Hoffmann (71.) sollte erneut treffen. Spannung kam trotz des 2:4 allerdings nicht mehr auf. Stattdessen sollte Post (91.) als dritter Doppelpacker an diesem Tag den Schlusspunkt zum 5:2 setzen. Alsterland feierte den Heimsieg und ist nun schon seit fünf Spielen unbesiegt.
Der siegreiche Coach Harjas Ahluwalia sagt vor dem kommenden Duell: „In unserem Heimspiel gegen den SSV Großensee haben wir uns vorgenommen, erneut viel den Ball und Gegner laufen zu lassen. Im Gegensatz zur letzten Woche kommen wir gut ins Spiel und gehen auch früh mit 1:0 durch Yavanopas in Führung. Alayli erhöht auf 2:0 in der 25. Minute. Uns gelingt es in der Anfangsphase gut, den Gegner durch hohes Pressing zu Fehlern zu zwingen und diese sogar in eigene Tore umzuwandeln. Nach dem Anschluss verlieren wir etwas unsere Spielidee und agieren schnell zu wild. Dadurch kommt Großensee zu einigen guten Chancen, die sie gerade im letzten Drittel mit Tempo ausspielen. Zur Pause besprechen wir uns neu und legen einen starken Auftritt in Halbzeit zwei hin. Weitere Tore durch Yavanopas und Post sollten folgen, die wir gerade in den Umschaltmomenten hervorragend ausspielten. Im Spiel mit und gegen den Ball sieht man erneute Entwicklungsschritte und somit bringt es aktuell sehr viel Spaß, Fußball zu spielen. Es war ein faires Spiel gegen einen Gegner, der sicherlich noch seine Punkte einfahren wird.“

Großensee verlor nun auch das sechste der vergangenen sieben Ligaspiele und belegt nun Rang neun. Von ganz oben ins Niemandsland ging es für den Aufsteiger von 2025. Dieser erklärte die Pleite erneut mit der personellen Situation. Sascha Bartlakowski sagt: „Leider hält der Trend bei uns weiter an. Heute mussten wir mit zwölf Leuten zum Auswärtsspiel reisen und die einzige Auswechseloption war ein 47-jähriger Seniorenspieler. Ausnahmslos alle haben die Situation angenommen, wie sie ist, und kämpferisch alles gegeben. Letzten Endes muss man aber festhalten, dass wir unter diesen wiederholten Bedingungen gerade nicht konkurrenzfähig in der Kreisliga sind und somit verlieren wir zu Recht auch dieses Spiel.“
Der 13. Spieltag im Überblick
SG Bargteheide/Hammoor – Bargfelder SV 5:2
TuS Hoisdorf – SV Henstedt-Ulzburg 3:0
Tralauer SC – TSV Trittau II 2:0
VfL Oldesloe – TuS Teutonia Alveslohe 0:3
SV Sülfeld – Leezener SC 0:2
Eintracht Segeberg – Borussia Möhnsen 1:4
SV Wahlstedt – TuS Hartenholm II 4:0
FSG Alsterland – SSV Großensee 5:2
| 1. | SV Wahlstedt | 13 | 43 : 23 | 29 |
| 2. | Tralauer SV | 11 | 46 : 15 | 28 |
| 3. | FSG Alsterland | 13 | 37 : 27 | 24 |
| 4. | Bargteheide-Hammoor | 12 | 31 : 30 | 24 |
| 5. | Henstedt-Ulzburg | 13 | 38 : 21 | 23 |
| 6. | Teutonia Alveslohe | 12 | 38 : 23 | 23 |
| 7. | TuS Hoisdorf | 13 | 29 : 28 | 22 |
| 8. | Eintracht Segeberg | 12 | 36 : 26 | 21 |
| 9. | SSV Großensee | 12 | 27 : 36 | 16 |
| 10. | TuS Hartenholm II | 12 | 21 : 33 | 15 |
| 11. | Leezener SC | 12 | 22 : 27 | 13 |
| 12. | SV Bor. Möhnsen | 12 | 22 : 29 | 11 |
| 13. | SV Sülfeld | 13 | 18 : 33 | 11 |
| 14. | Bargfelder SV | 12 | 21 : 33 | 9 |
| 15. | TSV Trittau II | 10 | 21 : 29 | 8 |
| 16. | VfL Oldesloe | 12 | 8 : 45 | 1 |








