Kiel – Die Präsidiumssitzung des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV) am Montagabend hat zu einem Ergebnis geführt. Die Verbandsspitze befragte die Kreisvorsitzenden in einer Videokonferenz, wie es mit der Spielzeit 2019/20 weitergehen soll.

Saison soll normal beendet werden

Die Antwort war eindeutig (114 von 115 Stimmen, eine Enthaltung), denn alle Kreise stimmten für den von SHFV-Präsident Uwe Döring schon bei HL-SPORTS vorgestellten Plan, die Saison ganz normal am 30. Juni dieses Jahres zu beenden. Voraussichtlich ohne den unterbrochenen Spielbetrieb wieder aufzunehmen. Eine Wertung wurde dabei nicht besprochen, jedoch dürfte vermutlich die Quotientenrechnung zum Tragen kommen. Diese würde die Auf- und Abstiegsregelung bestimmen. Damit ist eine weitere Aussetzung bis beispielsweise bis zum 1. September vom Tisch.

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SHFV umgeht Haftungsrisiken

Eine endgültige Entscheidung soll es womöglich am 9. Mai geben. Hintergrund dieses Ergebnisses ist, sich von möglichen Haftungsrisiken und Schadenersatzforderungen freizumachen. „Bei einer Pandemie und den damit verbundenen behördlichen Anweisungen gäbe es allerdings keine Haftungsgründe. Der Verband hat einfach nicht mehr weiterspielen können“, sagte der 60-Jährige im Interview. Der „Schwarze Peter“ würde somit bei den Behörden liegen und die sich benachteiligten Vereine müssten vermutlich ihre Ansprüche dort anmelden…

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Neue Saison soll am 1. Juli beginnen

Die Frage nach einem Starttermin für eine Spielzeit 2020/21 ist damit klar beantwortet. Sie würde ganz normal am 1. Juli starten. Wann und wie der Punktspielbetrieb dann allerdings beginnt ist völlig unklar. Das kann auch erst im Februar 2021 sein.

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