Nächster Nackenschlag für FC St. Pauli – „Jetzt erst recht“

Leistungsträger fällt aus, Heidenheim wartet

Ezequiel Fernandez (Bayer 04 Leverkusen), und Mathias Pereira Lage (FC St. Pauli) im Zweikampf. Foto: Lobeca/Henning Rohlfs

Hamburg – Für den FC St. Pauli steht am kommenden Sonnabend das wichtige Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim an. In der Voith-Arena erwartet die Hamburger eine intensive Partie. Trainer Alexander Blessin stellt sich auf einen unangenehmen Gegner ein, der über das gesamte Feld aggressiv verteidigt und immer wieder Umschaltmomente sucht.

Schock um Pereira Lage

Überschattet wird die Vorbereitung von der schweren Verletzung von Mathias Pereira Lage, der sich einen Kreuzbandriss zuzog. „Es war ein Schock. Wenn ein Spieler auf dem Boden liegt und schreit, dann weiß man, dass es schlimm ist“, so Blessin. Der Coach blickt dennoch nach vorn und betont, dass seine Mannschaft in dieser Saison bereits mehrfach mit Rückschlägen umgehen musste. Die Lücke soll nun im Kollektiv geschlossen werden – mit unterschiedlichen taktischen Ansätzen.

Personelle Hoffnung und klare Marschroute

Immerhin gibt es auch positive Nachrichten: Eric Smith und Nikola Vasilj sind wieder im Training, auch Joel Fujita kehrt zurück. Blessin denkt über verschiedene Varianten nach, um die Offensive neu auszurichten – sowohl defensiv stabil als auch mit mutigen Lösungen nach vorne. Klar ist: Gegen Heidenheim braucht es eine Mischung aus spielerischen Ideen und konsequenten Tiefenläufen.

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„Jetzt erst recht“ im Abstiegskampf

Trotz der schwierigen Situation setzt der Trainer auf den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. „Dass wir enger zusammenrücken müssen, ist klar“, betont Blessin – und ergänzt kämpferisch: „Wir wollen das abhaken und sagen: Jetzt erst recht.“ Mit Blick auf die Tabelle ist die Ausgangslage eindeutig: Jeder Punkt zählt. St. Pauli will die Chance wahren, sich weiter nach oben zu arbeiten, und gleichzeitig den Abstand nach unten sichern.

Der 31. Spieltag (24. – 26.4.)

Leipzig – Berlin (Fr., 20.30 Uhr)
Mainz – München (Sa., 15.30 Uhr)
Wolfsburg – Mönchengladbach
Augsburg – Frankfurt
Heidenheim – St. Pauli
Köln – Leverkusen
Hamburg – Hoffenheim (18.30 Uhr)
Stuttgart – Bremen (So., 15.30 Uhr)
Dortmund – Freiburg (17.30 Uhr)

Die Tabelle

1.FC Bayern München30109 : 2979
2.Borussia Dortmund3061 : 3164
3.RB Leipzig3059 : 3759
4.VfB Stuttgart3062 : 4256
5.TSG Hoffenheim3059 : 4454
6.Bayer Leverkusen3060 : 4152
7.Sport-Club Freiburg3044 : 4843
8.Eintracht Frankfurt3055 : 5742
9.FC Augsburg3038 : 5436
10.1. FSV Mainz 053036 : 4534
11.1. FC Union Berlin3034 : 5232
12.1. FC Köln3044 : 5131
13.Mönchengladbach3036 : 5031
14.Hamburger SV3033 : 4831
15.SV Werder Bremen3035 : 5331
16.FC St. Pauli3026 : 5126
17.VfL Wolfsburg3041 : 6624
18.1. FC Heidenheim3033 : 6619

Bildquellen

  • Lage: Lobeca/Henning Rohlfs
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