Neue Fußballregeln zur Saison 2026/2027: Das ändert sich auf dem Platz

Spiel soll flüssiger werden

Linienrichter hebt die Fahne am Seitenrand. Foto: Lobeca/Roberto Seidel
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Frankfurt – Mit Beginn der Saison 2026/2027 treten mehrere Änderungen im Fußball-Regelwerk in Kraft, welche sowohl für die Profis als auch in den Amateurligen gelten. Einige Neuerungen sind bereits bei der laufenden WM zu sehen. Ziel der Anpassungen ist vor allem, das Spiel flüssiger zu gestalten und Zeitspiel einzudämmen.

Countdown bei Einwürfen und Abstößen

Nach dem bereits bekannten Torwart-Countdown gibt es künftig auch bei Einwürfen und Abstößen eine Zeitvorgabe. Verzögert ein Team die Spielfortsetzung, zeigt der Schiedsrichter einen fünfsekündigen Countdown an. Läuft die Zeit ab, wechselt der Ballbesitz. Bei einem Einwurf erhält der Gegner den Einwurf, bei einem Abstoß gibt es Eckball für die gegnerische Mannschaft.

Auswechslungen müssen schneller erfolgen

Auch bei Spielerwechseln wird das Regelwerk verschärft. Verlässt ein ausgewechselter Spieler das Feld nicht innerhalb von zehn Sekunden, muss seine Mannschaft zunächst für mindestens eine Minute in Unterzahl spielen. Der eingewechselte Spieler darf erst bei der nächsten Spielunterbrechung auf das Feld.

Verletzte Spieler müssen kurz draußen bleiben

Wer auf dem Spielfeld behandelt wird oder eine verletzungsbedingte Unterbrechung verursacht, muss das Feld anschließend für mindestens eine Minute verlassen. Danach darf der Spieler mit Zustimmung des Schiedsrichters auch während des laufenden Spiels zurückkehren. Für Torhüter, schwere Verletzungen oder bestimmte Foul-Situationen gelten Ausnahmen.

Vorteil nach fehlerhafter Spielfortsetzung

Neu ist außerdem, dass Schiedsrichter nach einer falsch ausgeführten Spielfortsetzung Vorteil laufen lassen können. Erhält die gegnerische Mannschaft den Ball und entsteht daraus eine aussichtsreiche Angriffssituation, muss das Spiel nicht mehr zwingend unterbrochen werden.

Änderungen bei persönlichen Strafen

Erzielt eine Mannschaft nach einer Vorteilssituation ein Tor, entfällt künftig in bestimmten Fällen die persönliche Strafe für das vorherige Vergehen – etwa bei einer vereitelten Torchance, wenn der Vorteil zum Torerfolg führt.

Schmuck unter Bedingungen erlaubt

Eine weitere Neuerung betrifft die Ausrüstung. Schmuck oder Accessoires dürfen künftig getragen werden, sofern sie sicher abgedeckt sind und keine Verletzungsgefahr darstellen.

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Mit den Regelanpassungen soll das Spiel beschleunigt und unnötige Unterbrechungen weiter reduziert werden. Fans und Vereine werden die neuen Vorgaben bereits zum Saisonstart im deutschen Amateur- und Profifußball erleben.

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