Neustart am Thomas-Mann-Platz: Lübecker SC stellt Team zur kommenden Saison

Kronsforder SV könnte Nutznießer sein

Lars Szymkowiak und Marko Zuber wollen den Lübecker SC wieder Leben im Herrenbereich einhauchen
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Lübeck – Am Thomas-Mann-Platz herrscht wieder regeres Treiben. Die Frauen-Mannschaft von Marc Hempel hat Verstärkung von den Herren bekommen, die sich nach dem „Rückzug“ im vergangenen Winter neuformiert.

„Die Chemie stimmt“

Der 23-jährige Lars Szymkowiak hatte durch die Medien erfahren, dass der Lübecker SC ohne ein Team dasteht. Er war zuletzt bei Roter Stern Lübeck und nahm Kontakt mit dem Vorstand auf und der Kontakt zu Marko Zuber wurde hergestellt. „Die Chemie stimme“, sagte dieser zu HL-SPORTS und die neue 1. Herren war ins Leben gerufen. „Das hat jeder Verein schonmal durchgemacht. Für mich, als Sportlicher Leiter war es mich absolutes Neuland und ist optimal, um mich in diese Aufgabe einzuarbeiten“, so Zuber.

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Mehr Beachtung für Frauen

„Lars weiß, dass der Verein dem Frauenfußball jetzt mehr Beachtung schenken und diesen unterstützen möchte. Marc Hempel und Sascha Krüger haben in den vergangenen Jahren sehr gute Arbeit geleistet. Mit dieser Entscheidung hat Lars absolut kein Problem“, erklärt der Sportliche Leiter.

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Kreisliga oder C-Klasse?

Wer Trainer des neuen Herren-Teams wird, ist noch nicht klar. Dort ist man noch in finalen Gesprächen. Dafür ist klar, dass der Startplatz in der Kreisliga nicht wahrgenommen wird. Der LSC wird einen Neuanfang wagen. Zuber: „Wir werden in der Kreisklasse C spielen. Diese Entscheidung kam von Lars. Ich hatte es ihm freigestellt“, so Zuber abschließend. Der Kader besteht derzeit schon aus 23 Kickern, doch Verstärkung sucht man am Thomas-Mann-Platz dennoch.

Kronsforder SV wieder in Lübeck?

Diese Info dürfte die Verantwortlichen beim Kronsforder SV interessieren. Die „Rand“-Lübecker könnten somit den freien Platz in der Kreisliga Süd-Ost in der Hansestadt einnehmen. In der vergangenen Spielzeit musste der KSV im Herzogtum Lauenburg und Stormarn „über die Dörfer tingeln“.

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