Leo Östigard will auch in Kiel punkten
Foto: Lobeca/Kaben
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Barmenia Roland Kahl

Kiel – Am Montagabend (10.2., 20.30 Uhr) treffen Holstein Kiel und FC St. Pauli in der 2. Bundesliga aufeinander und bringen den 21. Spieltag zum Abschluss.

3. Liga kommt näher

Für die Gäste ist es bereits ein Schicksalsspiel. Der FC St. Pauli steht mit dem Rücken zur Wand, hat in diesem Jahr noch keinen Sieg geholt. Auftrieb sollte das 1:1 gegen VfB Stuttgart vergangene Woche geben. Das Hinspiel endete 2:1 für die Hamburger. „Wir haben uns intensiv auf das Spiel vorbereitet, das wieder kein leichtes wird. Qualitativ, gerade was die Offensive zu bieten hat, halte ich Kiel für eine sehr starke Mannschaft. Sie strahlen durch das Mittelfeld und den Sturm große Torgefahr aus. Kiel verfügt über sehr viele Spieler, die in Einzelsituationen etwas forcieren können. Insgesamt ist es eine Mannschaft, die dasteht, wo sie steht, aber auch gegen jede Mannschaft in der Liga gewinnen kann. Es wird ein sehr schweres Spiel, das wir gerne annehmen. Wenn wir die Leistung aus dem Stuttgart-Spiel abrufen würden, werden wir auch in Kiel gewinnen, glaube ich. Aber: Es ist ein neues Spiel unter anderen Voraussetzungen. Wir gehen es mit voller Energie an. Unsere individuelle Qualität wollen wir in eine gewisse Effektivität umsetzen. Das wird den Ausschlag geben, ob wir punkten oder nicht“, sagt Pauli-Coach Jos Luhukay vor der Partie, der nur einen Punkt vor dem Relegationsplatz zur 3. Liga steht.

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Gepostet von FC St. Pauli am Donnerstag, 6. Februar 2020

Holstein will Heimfluch abschütteln

In Kiel ist man wesentlich entspannter. Rang neun in der Tabelle und in diesem Jahr noch nicht verloren. 1:1 gegen Darmstadt und 2:0 in Karlsruhe waren die Resultate nach der Winterpause. Problem bei den Störchen: Nur zwei Heimsiege in neun Spielen zuhause. „Montagabend, Flutlicht, Nordderby – es ist natürlich ein besonderer Rahmen, wobei wir nicht anders an dieses Spiel herangehen als an andere Partien. Für uns gilt es, eine mannschaftliche Geschlossenheit zu zeigen und das eigene Spiel durchzubringen. Dann haben wir auch die Möglichkeit, als Sieger vom Platz zu gehen. St. Pauli verfügt über eine hohe individuelle Qualität und hat in den letzten Spielen durch Henk Veerman einen echten Schlüsselspieler hinzugewonnen. Dass sie zudem Spieler wie Borys Tashchy, Dimitrios Diamantakos oder Viktor Gyökeres in ihren Reihen haben, zeigt, was St. Pauli in der Offensive für eine Qualität hat – und was da für eine Mannschaft auf uns zukommt“, sagt Kiels Trainer Ole Werner.

Holstein-Urgestein Harry Witt über Nordduelle mit dem FC St. Pauli

Bis Fabian Reese am vergangenen Spieltag beim Karlsruher SC die 1:0-Führung erzielte, war Harry Witt der letzte gebürtige Kieler, der in der 2. Bundesliga im #KSV-Trikot getroffen hatte. Vor dem Heimspiel am Montagabend gegen den FC St. Pauli erinnert sich das #Holstein-Urgestein an frühere Nordduelle mit den Kiezkickern – und wagt auch für das morgige Spiel eine Prognose.#KSVFCSP #KielAhoi #Kiel

Gepostet von Holstein Kiel am Sonntag, 9. Februar 2020

21.Spieltag (7.-10.2.)
Dresden – Darmstadt 2:3
Sandhausen – Heidenheim 0:1
Stuttgart – Aue 3:0
Hamburg – Karlsruhe 2:0
Osnabrück – Nürnberg 0:1
Bielefeld – Regensburg 6:0
Fürth – Hannover 1:3
Wiesbaden – Bochum 0:1
Kiel – St. Pauli (Mo.)

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