Eutin holt den Pokal. Foto: Roland Epp

Sereetz/Oldesloe – Am Sonnabend fanden die „Kreispokalendspiele“ in Ostholstein und Stormarn statt. Im Travestadion in Bad Oldesloe sicherte sich dabei der SV Eichede den Titel und qualifizierte sich dadurch für den Landespokal. Parallel dazu gelang das auch Eutin. Die Rosenstädter behielten an der Berliner Straße in Sereetz im Finale gegen Pansdorf nach 90 Minuten die Oberhand.

TSV Pansdorf – Eutin 08 1:4 (0:1)

Tore: 0:1 Hübner (40.), 0:2 Rüben (46.), 1:2 (72., Eigentor), 1:3 Rosert (87.), 1:4 Zymberi (90.)

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Carsten „Otto“ Henck (Coach des TSV): „Nach 15 Minuten ausgeglichenem Spiel übernahmen wir die Initiative, hatten die Riesenchance durch Denker nach Flanke Krüger (18.) und konnten Eutin mit unserer Spielweise beeindrucken. Ein vermeidbarer, aber stark getretener Freistoß (40.), bedeutete das unglückliche 0:1 zur Halbzeit. Wir haben uns dann beim Wechsel viel vorgenommen, wurden aber nach 22 Sekunden und kollektiven Tiefschlaf kalt erwischt. Mit dem Anschluss keimte zwar noch einmal Hoffnung auf. Wir konnten danach aber keine wirkliche Gefahr mehr entwickeln. Hinten raus wurde es natürlich bitter. Fazit: Geiler, weil emotionaler Fußi-Tag. Endlich geht es wieder los. Eutin war gnadenlos effektiv. Deshalb ist der Sieg wohl verdient.“

Dennis Jaacks (Coach Eutin 08): „Das war ein verdienter Sieg. Wir sind qualifiziert für den Landespokal, haben uns ein schönes Heimspiel dort beschert mit dem Heider SV. Das Spiel war in der ersten Hälfte auf Messers Schneide. Der Dosenöffner war der Freistoß zum 1:0. Vom Momentum her war auch das schnelle 2:0 super. Kompliment an die Mannschaft, die auch nach dem 1:2 nicht wackelte, sehr reif war. Wir freuen uns riesig, werden nun noch einen netten Abend in kleiner Runde genießen.“

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Schiedsrichtergespann beim Finale in Sereetz: Marek Borkowski, Alexander Hahn, Daniel Siemers. Foto: Roland Epp

SV Preußen Reinfeld – SV Eichede 1:5 (0:1)

Tore: 0:1 Facklam (33.), 1:1 Schubring (49., Eigentor), 1:2 Wittig (53.), 1:3 Lahrtz (66.), 1:4 Lahrtz (73.), 1:5 Krajinovic (84.)

Denny Skwierczynski (SVE-Trainer): „Wir sind zufrieden und froh, dass wir den Pokal gewonnen haben. Es war ein schwieriges Spiel, wir mussten uns rein arbeiten. Es ging nicht alles frei von der Hand. In der zweiten Halbzeit haben wir spielerisch noch mehr überzeugt, sodass wir verdient gewonnen haben.“

Pascal Lorenz (Coach der Preußen): „Verdient verloren, wobei wir 60 Minuten ein klasse Spiel gemacht haben. Nach dem 2:1 hat sich die Klasse von Eichede gezeigt und durchgesetzt. Wir haben uns unserem Schicksal ergeben. Nichtsdestotrotz bin ich stolz auf die Truppe, die über zwei Drittel des Spiels einen solchen Kampf abgeliefert hat.“