Oliver Zapel folgt seinem Kumpel: Geht es jetzt in die Regionalliga?

TuS Dassendorf vereint ehemaliges Phönix-Duo

Oliver Zapel wird neuer Trainer bei TuS Dassendorf. Foto: Lobeca/Wolf Gebhardt

Dassendorf – Also doch! Oliver Zapel wird neuer Cheftrainer bei TuS Dassendorf. Eine Woche vor seinem 58. Geburtstag machte der Oberligist die Meldung bekannt. Der frühere Coach des 1. FC Phönix Lübeck und JFV Lübeck wird sein Amt im Sommer antreten. Damit steht endgültig fest, dass es keine Zukunft für Özden Kocadal nach der Saison am Wendelweg gibt. Für HL-SPORTS war das schon vor einem Monat klar.

Ausschlaggebend für die Verpflichtung Zapels war der Einstieg von Sportchef Hakan Karadiken. Beide arbeiteten bereits bei den “Adlerträgern“ zusammen und gründeten im vergangenen Sommer den JFV Hamburg-Ost als Nachwuchs-Talentschmiede im Stadtteil Bergedorf (HL-SPORTS berichtete).

Große Ziele

Karadiken sagt: „Diese Verpflichtung zeigt sehr deutlich, welchen Weg wir mit der TuS Dassendorf gehen wollen: klar, ambitioniert und mit einem kompromisslosen Anspruch an Qualität. Oliver Zapel steht für modernen Fußball, Struktur, Entwicklung und Führung. Wir sind überzeugt, dass er hervorragend zu unserem Verein und unseren Zielen passt.“

Zapel selbst meint: „Die TuS Dassendorf ist ein Verein mit klarer Haltung und einem sehr ambitionierten Umfeld. Mich reizt besonders der gemeinsame Weg: Strukturen weiterzuentwickeln, eine klare Spielidee zu implementieren und Spieler individuell besser zu machen. Ich möchte mit der Mannschaft Fußball spielen, der Mut, Intensität und Identität ausstrahlt und der den Menschen in Dassendorf und der Region Freude macht. Diese Aufgabe gehe ich mit voller Überzeugung, großer Energie und Respekt vor dem Verein an.“

Kommt bald der Aufstieg?

Durch die neue Sportliche Doppelspitze sowie der Nähe zum Verbindungsverein in Hamburg könnte die TuS Dassendorf endlich einmal in Betracht ziehen, doch irgendwann einmal Regionalliga zu spielen. Das jedoch dürfte nicht sofort der kommenden Saison in Angriff genommen werden. Das Spielerpotenzial wäre vorhanden – die Wirtschaftlichkeit ebenso. Es haperte bisher stets an der Infrastruktur an der Hausanschrift des Vereins aus dem Herzogtum Lauenburg. Zapel und Karadiken sind beide dafür bekannt, dass sie sich mit Oberliga nicht zufriedengeben.

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  • Zapel: Lobeca/Wolf Gebhardt
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