Orkan sorgt für nächste Spielabsage – HSV entlässt Trainer

Norderstedt gegen Heide fällt aus

Sönke Beiroth (Trainer Heider SV). Foto: Lobeca/Stephan Russau

Norderstedt – Das Sturmtief hat bereits vor Freitag für die Absage der Regionalliga-Partie zwischen VfB Lübeck und SV Drochtersen/Assel gesorgt. Nun hat es das das Spiel Eintracht Norderstedt gegen Heider SV getroffen. Die Begegnung, die für den kommenden Sonntag im Edmund-Plambeck-Stadion angesetzt war, fällt aus. Die Norderstedter teilten mit, dass es eine Neuansetzung für das kommende Wochenende wahrscheinlich ist.

Beiroth freigestellt

Bei den Heidern gab es indes eine Trainerentlassung. Der HSV stellte Chefcoach Sönke Beiroth mit sofortiger Wirkung frei. Der 60-Jährige war von 2014 an für das Liga-Team verantwortlich, schaffte 2019 den Aufstieg in die Viertklassigkeit. Davor war er Co-Trainer und Trainer der U19-Auswahl. Auch sein Assistent Viktor Hardock muss den Stuhl beim Regionalliga-Team räumen.

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Co-Trainer übernimmt

Markus Wichmann, bisheriger Co-Trainer, wird nun auf die Position des Chef-Übungsleiter vorrücken und den sportlichen Verantwortungsbereich an der Linie übernehmen. „33 Punkte sind mit unserer Beteiligung noch zu holen, nach Norderstedt treffen wir in Hin- und Rückspiel auf die vermeidlichen fünf Kellerkinder des Südens. Natürlich wird es unfassbar schwer, natürlich liegen die Rechenschieber und Wahrscheinlichkeiten nicht gerade auf unserer Seite. Aber wir müssen es zu 100 Prozent versuchen. Dazu gehören – gerade bei so langen Negativserien und fehlenden Erfolgserlebnissen – leider eben auch tiefgreifende Veränderungen. Diese Entscheidung ist nicht gegen Personen, sondern für andere Impulse“, so HSV-Geschäftsführer Andreas Meyenburg in seiner Erklärung.

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Hardock soll in anderer Funktion bleiben

Bezüglich Hardock meinte der HSV-Chef: „Ich hoffe sehr, dass Viktor uns und der Liga GmbH erhalten bleibt. In welcher Funktion, das wird sich zeigen. Dafür geben wir ihm und nehmen wir uns auch jede Zeit, die zur Verarbeitung nötig sein wird. Fakt ist aber, dass Viki den Heider SV wie kaum ein Zweiter lebt und liebt. Als begeisterter Jugendspieler, als talentierter Nachwuchsmann, als gestandener Ligaspieler, als engagierter Co- und Athletiktrainer und als verlässliche Stütze in jeglichen Funktionen.“

Abstiegsrunde letzter Strohhalm

Der Heider SV steht mit neun Punkten aus 19 Saisonspielen auf dem vorletzten Tabellenplatz der Nord-Staffel. In der Abstiegsrunde steigen mindestens fünf Teams ab. Ab März haben die Dithmarscher die Abstiegsrunde zu absolvieren. Hier treffen die Mannschaften aus dem Norden und Süden aufeinander.

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