Pansdorf mit Monster-Mentalität und Dreierpack in vier Minuten- Rapid mit Schritt Richtung Meisterschaft?

SVT und Todesfelde gewinnen Derby

TSV Pansdorf bejubelt den Treffer. Foto: Lobeca/Niklas Runne

Lübeck – Der SC Rapid hat am Sonnabendnachmittag möglicherweise für eine Vorentscheidung im Meisterschaftskampf der Landesliga Holstein gesorgt. Beim Ratzeburger SV siegte der Primus 3:1 (2:1). Währenddessen kam der VfB Lübeck II nur über ein 2:2 (0:2) beim VfR Horst hinaus. Sow wirklich sorgen um den zweiten Platz müssen sich die Grün-Weißen aber auch nicht machen – der Eichholzer SV gab nämlich eine 3:0-Halbzeitführung gegen den TSV Pansdorf aus Hand und verlor noch 3:4. Dabei avancierte Jannik Schoer zwischen der 54. und 58. Minute zum Mann des Spiels. In der 58. Minute traf er sogar doppelt. Die zwei Derbys am Sonnabend verliefen recht eng – der SV Todesfelde II baute dank des 1:0(1:0)-Erfolgs beim SC Rönnau den Abstand nach Unten aus und das tat auch der SVT Bad Oldesloe, der über ein 2:1 (1:1) beim FC Fetih-Kisdorf jubelte.

Die Stimmen zu den Spielen

SC Rönnau – SV Todesfelde II 0:1 (0:1)

Sebastian Fojcik (SVT): „Wichtiger Erfolg für uns! Eine reife und insbesondere in der ersten Halbzeit überzeugende Leistung von uns.“

Ratzeburger SV – SC Rapid 1:3 (1:2)

Christian Arp (SCR): „Die ersten 15-20 Minuten hat der Gastgeber es gut gemacht, konnte die ersten Chancen aber nicht nutzen. Danach waren wir besser im Spiel und gewinnen auch verdient. Wir haben derzeit dieses gewisses Selbstverständnis in unser eigenes Spiel. Zwei Tore von uns wurden kurioser Weise noch aberkannt, aber egal, Hauptsache drei Punkte. Wir drücken unseren Freunden aus Ratzeburg die Daumen im Abstiegskampf und freuen uns nun diese Woche auf das Derby gegen Eichholz.“

SC Rapid jubelt gegen den Ratzeburger SV. Foto: Sydney Ohde/oH

FC Fetih-Kisdorf – SVT Bad Oldesloe 1:2 (1:1)

Nico Brehm (Fetih): „

Gökhan Akdemir (SVT): „Da unsere Trainer Patrick und Kacper heute nicht zur Verfügung standen – Patrick wurde im Rahmen seines Junggesellenabschieds sogar nach Mailand „entführt“ – haben Muhammet Zeka und ich die Mannschaft an der Seitenlinie vertreten. Zudem mussten wir auch auf unseren Kapitän Adrian verzichten, sodass wir personell leicht ersatzgeschwächt nach Kisdorf gereist sind.

Uns war im Vorfeld klar, dass uns ein kampfbetontes Spiel mit wenig spielerischen Elementen erwarten würde. Entsprechend schwer haben wir uns zu Beginn auch mit den Platzverhältnissen getan. Bereits in der 8. Minute sind wir überraschend in Rückstand geraten. Danach haben wir uns aber Schritt für Schritt ins Spiel zurückgekämpft und uns noch in der ersten Halbzeit mit dem verdienten 1:1 belohnt. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Pause. In der Halbzeit haben wir einige Dinge angepasst. Wir wollten uns noch besser auf den Platz einstellen, über die zweiten Bälle ins Spiel kommen und defensiv stabil stehen. Das ist uns in der zweiten Halbzeit deutlich besser gelungen. Folgerichtig konnten wir das 2:1 erzielen und das Spiel drehen. Gerade in der Schlussphase entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch. Dabei mussten wir zwei hochbrisante Situationen direkt auf der Linie klären und haben diese kritische Phase mit viel Einsatz unbeschadet überstanden. Auf der anderen Seite hatten wir selbst mehrfach Überzahlsituationen im gegnerischen Strafraum, die wir nicht konsequent genug zu Ende gespielt haben. Sonst hätten wir das Spiel deutlich früher entscheiden können. Unter dem Strich ist es ein verdienter Sieg für uns. Mit den drei Punkten klettern wir in der Tabelle etwas nach oben und verlassen die unteren Regionen. Das war für uns enorm wichtig. Jetzt richten wir den Blick nach vorne, wollen unseren einstelligen Tabellenplatz in der restlichen Saison verteidigen und uns konzentriert auf die kommenden Aufgaben vorbereiten.“

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VfB Lübeck

VfR Horst – VfB Lübeck II 2:2 (2:0)

Oliver Stutzky (VfB II): „In der ersten Halbzeit waren wir nicht gut und haben uns von den langen Bällen des Gegners zu oft und einfach überspielen lassen. In der zweiten Hälfte waren wir etwas besser und kommen verdient zum Ausgleich. Mehr war dann aber aufgrund der Leistung nicht drin.“

Eichholzer SV – TSV Pansdorf 3:4 (2:0)

Gabriel Lopes (ESV): „Wir haben in der ersten Halbzeit ein richtig gutes Spiel gemacht und sind verdient mit 3 zu 0 in Führung gegangen. Nach dem 3 zu 1 haben wir allerdings komplett den Faden verloren und keine Ruhe mehr in unser Spiel bekommen. Der Gegner hat das genutzt, sich in einen echten Lauf gespielt und am Ende aufgrund von Mentalität und Willen verdient gewonnen. Wir werden die Partie jetzt in Ruhe aufarbeiten, analysieren und die entsprechenden Konsequenzen daraus ziehen.“

Hendrik Block (Pansdorf): „Dieses Team ist unfassbar und diese Mentalität und Energie ist außergewöhnlich. Nach 0:3 so eine Power zu entwickeln ist herausragend.“

Der 26. Spieltag (18.-19.4.)

SC Rönnau – SV Todesfelde II 0:1
Ratzeburger SV – SC Rapid 1:3
FC Fetih-Kisdorf – SVT Bad Oldesloe 1:2
VfR Horst – VfB Lübeck II 2:2
Eichholzer SV – TSV Pansdorf 3:4
SV Eichede II – TSV Bargteheide (So., 14 Uhr)
SSC Hagen Ahrensburg – FC Dornbreite (15 Uhr)
TuS Hartenholm – TSV Lägerdorf

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