
Wismar – Der FC Anker Wismar hat gegen die Lila-Weißen von Tennis Borussia Berlin einen äußerst wichtigen 1:0-Heimsieg feiern können. Durch diesen Treffer sicherte der Stürmer seinem Team den ersten Sieg im Jahr 2026 Nach einem schönen Angriff über die linke Seite markierte Pascal Breier den Siegtreffer für die Hansestädter. Es war sein achtes Saisontor. In der Partie gegen das Team aus dem Berliner Mommsenstadion musste Anker-Trainer Matthias Fink mit Florian Esdorf und Lucas Meyer auf zwei Stammspieler verzichten. Dafür rückten Eric Martin und Max Hauer in die Startelf. Esdorf und Meyer waren mit der deutschen Bundeswehrnationalmannschaft auf Tour.
Klare Chancen auf beiden Seiten
Beide Mannschaften wussten um die Bedeutung dieser Partie. Während die Lila-Weißen nach sieben Niederlagen in der Vorwoche gegen den FC Viktoria Berlin wieder einen Sieg feiern konnten, kam das Anker-Team in den letzten vier Begegnungen nur zu zwei Unentschieden und war bis auf den elften Tabellenplatz zurückgefallen.
Die Hausherren begannen die Partie selbstbewusst und bereits in der 2. Minute hatte Pascal Breier nach Eingabe von Finn Jahnke die Führung auf dem Fuß, allerdings traf er die Kugel nicht richtig. Das weckte die Gäste und ihre Fans auf und das Team von TeBe-Trainer Jeffrey Seitz konnte sich drei verheißungsvolle Chancen erspielen. In der 6. Minute kam John Dethlefs zum Anschluss, Kurth konnte parieren, zwei Minuten später hatte sich Phillip Martens durchgetankt, scheiterte ebenfalls, wieder drei Minuten später traf John den Ball wenige Meter vor dem Tor zu schwach. Doch schon hier zeigte sich, die Ankerabwehr um einen starken Keeper Hajo Kurth wollte die Punkte in Wismar behalten. Die nächste gute Möglichkeit der Ostseestädter datiert dann aus der 34. Minute als Fröhlich den Ball von Breier noch vor der Linie abfangen konnte.
Die Hauptstädter hatten scheinbar zu viel in der ersten Hälfte investiert so dass die Anker-Elf nach dem Wechsel immer besser in Spiel kam und auch Kurth noch zweimal glänzend parieren konnte. So war es dann wieder der unermüdlich ackernde Pascal Breier, zusammen mit Evgeni Pataman kurbelte er immer wieder das Angriffsspiel des eigenen Teams an, der die Entscheidung herbeiführen konnte. Der Ball kam vom kurz zuvor eingewechselten Lukas Schmitt gefährlich nach innen und Breier platzierte den Ball per Kopf neben dem echten Pfosten ins Netz. Eine tolle Aktion die letztlich den auch verdienten Sieg perfekt machte.
Zwei wichtige Spiele am nächsten Wochenende
„Erstmal freuen wir uns über die drei Punkte und dass wir endlich wieder im Stadion spielen konnten. Es war ein hartes Stück Arbeit, welches mit einer besseren Chancenverwertung früher eine ruhigere Wendung hätte nehmen können. Aber wir nehmen die drei Punkte gerne mit und konzentrieren uns jetzt voll auf das Pokalspiel am Freitag ab 19.30 beim FC Förderkader Rene Schneider in Rostock“, so Ankertrainer Matthias Fink. Nur zwei Tage später sind die Ostseestädter dann bereits wieder gefordert, dann auf dem Kunstrasenplatz im Friedrich-Ebert-Stadion bei Aufsteiger S.D. Croatia Berlin.Etwas anders sah natürlich TeBe-Trainer Seitz die Partie. „Dieses Spiel darf man nicht verlieren“ – diesem Fazit des Trainers wäre an sich nicht viel hinzufügen. Außer, dass es das Team dennoch verloren hat, in erster Linie weil anfangs zu viele dicke Gelegenheit ausgelassen wurden. Nach der Pause boten die Hansestädter aber eine starke Partie und brachten den Sieg verdient über die Zeit.
Der 22. Spieltag (21.03.26 – 22.03.26):
SV Siedenbollentin – SG Union Klosterfelde 1:2
FSV Optik Rathenow – S.D. Croatia Berlin 3:1
FC Anker Wismar – Tennis Borussia Berlin 1:0
F.C. Hansa Rostock II – TSG Neustrelitz 0:0
BSV Eintracht Mahlsdorf – SV Lichtenberg 47 0:4
FC Viktoria 1889 Berlin – TuS Makkabi Berlin 2:4
SV Tasmania Berlin – SG Dynamo Schwerin 5:0
SV Sparta Lichtenberg – Berliner AK 07 3:1
Die Tabelle:
| 1. | SV Tasmania Berlin | 22 | 62 : 22 | 49 |
| 2. | SV Lichtenberg 47 | 20 | 61 : 33 | 44 |
| 3. | SG Union Klosterfelde | 22 | 45 : 31 | 38 |
| 4. | TSG Neustrelitz | 21 | 43 : 27 | 36 |
| 5. | BSV Eintracht Mahlsdorf | 21 | 42 : 33 | 36 |
| 6. | TUS Makkabi Berlin | 22 | 42 : 40 | 34 |
| 7. | SV Sparta Lichtenberg 1911 | 22 | 53 : 53 | 30 |
| 8. | F.C. Hansa Rostock II | 21 | 38 : 45 | 30 |
| 9. | FC Anker Wismar | 20 | 38 : 37 | 28 |
| 10. | SV Siedenbollentin | 20 | 36 : 40 | 27 |
| 11. | FSV Optik Rathenow | 21 | 30 : 37 | 26 |
| 12. | Berliner AK 07 | 21 | 36 : 49 | 26 |
| 13. | Tennis Borussia Berlin | 21 | 31 : 42 | 23 |
| 14. | SG Dynamo Schwerin | 19 | 27 : 31 | 22 |
| 15. | S.D. Croatia Berlin | 21 | 33 : 53 | 15 |
| 16. | FC Viktoria 1889 Berlin | 22 | 33 : 77 | 12 |







