Pfeiffer geknickt, weil beim VfB Lübeck nicht viel zusammenlief

0:3-Pleite bei direkter Konkurrenz

Pingdwinde Daouda Beleme (#20, HSV II), Nathaniel Amartei Amamoo (#11, Lübeck) kämpfen um den Ball (Nur zur redaktionellen Nutzung.) ///

Lübeck – 0:3 beim HSV-Nachwuchs. Das wollte man auf Seiten des VfB Lübeck vermeiden. „Das war kein gutes Ergebnis“, sagte Lukas Pfeiffer, Trainer der Grün-Weißen, nach der Partie in der Regionalliga Nord zu HL-SPORTS. Der erste Teil der „Wahrheitswoche“ wäre damit als erfolglos zu verbuchen. Platz fünf ist nun vier Zähler entfernt, doch noch besteht die Chance diesen zu erreichen, denn nur dann ist man in der Meisterrunde.

Calvin Marc Brackelmann (VfB Lübeck). Foto: Lobeca/Roberto Seidel

„Das müssen wir ganz ganz dringend abstellen“

In Hamburg klappte nicht viel. Pfeiffer: „Wir haben defensiv, gerade bei Umschaltsituationen, zu einfache Fehler gemacht. Da ist der Gegner sehr effektiv und trotzdem darf uns das nicht passieren. Das müssen wir ganz ganz dringend abstellen. Und vorne ist es zu wenig Durchschlagskraft und Zielstrebigkeit, gerade in der zweiten Halbzeit. Wir kommen immer wieder in die Nähe des Strafraums, teilweise auch hinein mit vielen Standardsituationen, aber erarbeiten und erspielen uns zu wenig Torchancen. Leider geht das Ergebnis damit auch in Ordnung.“

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Maximilian Großer (HSV II) im Duell mit Robin Krolikowski (VfB Lübeck). Foto: Lobeca/Roberto Seidel

Blick nach vorne

„Mund abputzen und eine gute Trainingswoche hinlegen, damit wir zuhause gegen Norderstedt das Spiel auf unsere Seite ziehen“, so der 30-jährige Chefcoach, denn am kommenden Sonnabend kommt Eintracht Norderstedt auf die Lohmühle. Zwei Punkte sind die Segeberger weg und auf Rang sechs. Es ist also noch nichts verloren. Norderstedt ist ebenfalls unter Zugzwang, hat sich die Saison etwas anders vorgestellt und verlor am Sonntag zuhause gegen den neuen Tabellenführer Weiche Flensburg, auch weil Holstein Kiel II nur 1:1 gegen Drochtersen spielte.

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AOK

Der 18. Spieltag (20./21.11.)

Phönix Lübeck – FC St. Pauli II 2:0
Hamburger SV II – VfB Lübeck 3:0
Holstein Kiel II – SV Drochtersen/Assel 1:1
Eintracht Norderstedt – Weiche Flensburg 1:2
Teutonia Ottensen – Altona 93 5:1
Heider SV spielfrei

Die Tabelle

1.SC Weiche Flensburg1431 : 1332
2.Holstein Kiel II1529 : 1431
3.FC Teutonia 05 Ottensen1532 : 1330
4.SV Drochtersen/​Assel1620 : 1430
5.Hamburger SV II (U21)1424 : 2121
6.FC Eintracht Norderstedt1526 : 2119
7.VfB Lübeck1422 : 1817
8.1. FC Phönix Lübeck1621 : 3117
9.FC St. Pauli II1618 : 2616
10.Heider SV1513 : 319
11.Altona 931613 : 475

Bildquellen

  • Brackelmann: Lobeca/Roberto Seidel
  • Krolikowski: Lobeca/Roberto Seidel
  • lobeca_60241_roberto_seidel_20211121: Lobeca/Roberto Seidel
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Nach all den Monaten sollte ein Trainer aus hoffnungsvollen Einzelspielern eine Mannschaft geformt haben, genau das aber ist nicht der Fall. Der VfB wird in dieser Form selbst in der Abstiegsrunde schwer haben, da keinerlei Entwicklung zum Besseren zu erkennen ist.