Phönix-Fans auf der Lohmühle: „Hier regiert der FCP“ – Zapel stolz nach Stadtderby

Adler landen Coup beim VfB Lübeck

Haris Hyseni war der umjubelte Torschütze beim 1. FC Phönix Lübeck im Stadtderby. Archivfoto: Lobeca/Wolf Gebhardt

Lübeck – Es war wie beim ersten Aufeinandertreffen der „Neuzeit“ vor knapp anderthalb Jahren zwischen den beiden Lübecker Regionalligisten VfB und Phönix, dass keinen Sieger hervorbrachte. Am vergangenen Freitag war es fast genauso, denn die beiden trennten sich 1:1 (1:0)-Unentschieden. Manuel Farrona Pulido (34.) brachte die Grün-Weißen in einer guten ersten Halbzeit in Führung. Nach der Pause verloren die Hausherren mehr und mehr an Dampf und kassierten den verdienten Ausgleich durch Haris Hyseni (77.). Am Ende musste der Tabellenführer sogar noch mit dem Punkt zufrieden sein, denn ein Phönix-Sieg wäre nicht ausgeschlossen gewesen.

Zapel: „teilweise überragend“

So sah es am Ende auch FCP-Cheftrainer Oliver Zapel, der sagte: „Ich bin unfassbar stolz auf diese Mannschaft, Phönix Lübeck und diese Zuschauer, die am Ende das honoriert haben, was wir geleistet haben. Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Verein wie wir, so ein Spiel absolviert, völlig losgelöst von dem Ergebnis. Es geht mir auch immer darum, wie man sich verkauft. Wir sind ähnlich gut gestartet, wie schon ein paarmal hier und hätten nach der ersten Ecke schon in Führung gehen müssen – nicht können, sondern müssen. Dann läuft es wieder wie gewohnt und es kommt die erste richtig gute Aktion vom VfB und du liegst 0:1 zurück. In der Folge hatte der VfB Oberwasser. Was dann in der zweiten Halbzeit passierte, das war für mich teilweise überragend und müssen dann auch festhalten, dass wir mit den ganzen Großchancen fast alles richtig machen. Das sind die Momente, die brauchst um an die ganz großen Trauben zu kommen und dann ganz anders feierst. So sind wir sehr zufrieden, lassen es sacken und werden gemeinsam feiern gehen. Es ist ein Punkt für uns und nicht mehr und nicht weniger.“

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Neue „irre“ Taktik bei Gästen

Die Taktik war von vornherein klar. „Wir sind deutlich entspannter herangegangen, waren gegen unsere DNA eher zurückgezogener, weil wir auch wussten, wo die Stärken des VfB liegen. Wir sind hier schon ein paarmal ins offene Messer gelaufen und das wollten wir unbedingt verhindern. Die Zurückhaltung der Mannschaft war die größte Leistung, auch mal bewusst kompakt und im Verbund zu verteidigen, das machen wir sonst nie. Wir gehen ja sonst rauf, wie die Irren. Wir haben gespürt, dass etwas geht.“

Phönix-Fans feiern ausgelassen

Die Feier mit den 173 mitgekommenen Fans war nach dem Schlusspfiff ausgelassen: „Hier regiert der FCP“, skandierten sie. Im Vorweg war nicht davon auszugehen, dass die Phönixer eine tadellose Leistung, vor allem in der zweiten Hälfte abliefern würden, denn die Niederlagen zuvor zeigten ein anderes Gesicht. In der kommenden Woche hat man nun die Chance genau daran anzuknüpfen. Drittliga-Absteiger TSV Havelse kommt zum Flugplatz. Dann dürften allerdings wieder weniger Fans dabei sein. So ein Highlight könnte es so schnell nicht wieder geben für die Adlerträger, wie im Stadtderby auf der Lohmühle. Hier geht es zu den Stimmen des VfB.

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