Phönix Lübeck bringt Testerfolg von der „Anfield 2.0“ mit

Probespieler trifft bei 2:1-Sieg gegen BU

Stadion Dieselstraße von Barmbek-Uhlenhorst beim Testspiel gegen Phönix Lübeck. Foto: M.A.

Hamburg – Der 1. FC Phönix Lübeck hat sein erstes Testspiel im neuen Jahr gewonnen. Die Adlerträger siegten nach der knappen Niederlage vor einer Woche gegen den Rostocker FC beim Hamburger Oberligisten HSV Barmbek-Uhlenhorst am Sonntag mit 2:1 (1:1). Der niederländische Probespieler Yassin Nasser erzielte dabei einen Treffer. 100 Zuschauer fanden sich an der „Anfield 2.0“ ein. Das Stadion an der Dieselstraße, mitten in Barmbek, heißt bei den Fans so, weil der Platz zwischen Tribüne und Spielfeld so gering wie bei der Arena des englischen Premier League Clubs FC Liverpool ist.

Zapel: „Das Ergebnis lässt zu wünschen übrig“

Für gute Laune bei den Lübeckern sorgte Test-Mann Nasser, der in der 13. Minute die Gästeführung erzielte. Insgesamt zeigte der 21-Jährige eine sehr gute Leistung, hatte in der ersten Halbzeit zwei weitere Großchancen. BU kam durch Desimeier (33.) noch vor der Pause zum Ausgleich. Sam-Calvin Kisekka (57.) markierte den 2:1-Endstand für den Regionalligisten. „Wir hätten das Spiel deutlicher und früher für uns entscheiden müssen. Wir haben das Manko, dass das Spiel bis zuletzt offen war. Insgesamt war das gut von uns, jedoch lässt das Ergebnis zu wünschen übrig“, fasste Phönix-Cheftrainer Oliver Zapel die Begegnung auf einem mäßigen Platz zusammen. Seine Mannschaft war wieder nur zusammengeschustert, denn etliche Stammspieler fehlten und ohne die drei Probespieler sowie Aushilfen aus der eigenen Verbandsliga-Mannschaft wäre die Partie vielleicht gar nicht zustande gekommen.

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BU-Stadion in Hamburg: Zuschauer und Aktive sind dicht beieinander. Foto: M.A.

Gutes Zeugnis für neue Kicker

„Wir hatten heute einige Spieler dabei, die ohne Training auf dem Platz standen. Ich finde Testspiele wichtig, um bestimmte Sachen auszuprobieren, doch das macht aktuell fast gar keinen Sinn, außer Probespieler zu sehen. Die Hälfte unseres Kaders konnte sich das Spiel nicht einmal angucken“, klagt er über die derzeitige Situation. Dafür machten die Testspieler ihm dafür umso mehr Freude. Sein Urteil zu Verteidiger Hendrik Wurr (traf übrigens das Aluminium) und Torwart Can Dursun sowie Nasser fiel sehr positiv aus. Möglich, dass man bald mehr von ihnen hört und sieht.

Co-Trainer fehlte

Die jüngste Neuverpflichtung bei Phönix fehlte allerdings beim Testspiel. Co-Trainer Daniel Franziskus ist kurzzeitig wieder in der Heimat, um seinen Umzug vorzubereiten. Er wird am Mittwoch wieder auf dem „Flugplatz“ landen.

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