Phönix Lübeck: Comeback nach Comeback – Debakel am Buniamshof

Adlerträger gewinnen Nachholspiel

Der HSV II verlor beim 1. FC Phönix Lübeck Foto: Lobeca/Niklas Runne

Lübeck – Der 1. FC Phönix Lübeck klettert wieder auf Platz zwei der Regionalliga. Die Jungs vom Flugplatz schlugen den Hamburger SV II im Stadion am Buniamshof mit 6:2 (2:2). Nach einer ereignisreichen ersten Hälfte, sorgte der Doppelschlag nach der Pause für die Entscheidung.

Wilde erste Hälfte

Phönix begann offensiv, die Lübecker pressten hoch und Hyseni zog das erste Foul der Partie in der 6. Minute. Johann Berger (7.) nahm sich die Kugel, und traf zum 1:0. Traumstart für die Adler. Nur kurze Zeit später glich der HSV II allerdings aus. Nach einer Ecke stieg Lukas Bornschein (15.) am Höchsten und traf zum 1:1. In der Folge plätscherte die Begegnung vor sich hin. Es gab viele Standartsituationen und eine von diesen sorgte sogar für den nächsten Treffer. Nach einem Fernschuss von Theo Harz (26.) patzte Phönix-Keeper Sprang und die jungen Rothosen drehten das Ergebnis. Doch auch die Spieler aus der Marzipanstadt bewiesen Moral und erzielten kurz vor der Pause durch Haris Hyseni (42.) den Ausgleich. Ntika brachte die Flanke und nach einem kleinen Kuddelmuddel im Sechzehner war der Kapitän zur Stelle. Ein enorm wichtiges Tor zu einem extrem wichtigen Zeitpunkt, denn kurz darauf ertönte der Halbzeitpfiff.

Johann Berger traf per Freistoß Foto: Lobeca/Niklas Runne

Doppelschlag leitet Debakel ein

Schon wieder ein Blitzstart, schon wieder ein Freistoß. Diesmal schaltete Leander Fritzsche (52.) am schnellsten und die Jungs vom Flugplatz drehten den Spielstand wieder zu ihren Gunsten. Nur zwei Minuten später der Doppelschlag. Vladyslav Kraev (55.) nutzte den Abpraller nach einem Hyseni-Schuss und stellte einen Zwei-Tore-Abstand her. Die Torejagd hörte nicht auf, Leander Fritzsche erhöhte in der 65. Minute nach einem sehenswerten Solo und einem tollen Abschluss auf 5:2 und schnürte seinen Doppelpack. Der altbekannte Drops war gelutscht, doch die Lübecker ließen nicht locker und erzielten sogar noch durch Valdemar Sadrifar (76.) das 6:2. Zum Schluss bekamen junge Talente, wie Ihde und Kurtz ihre Chance. Die Begegnung endete 6:2.

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Leander Fritzsche jubelt Foto: Lobeca/Niklas Runne

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