Phönix verpatzt Derby-Generalprobe und verliert Wechsel-Überblick

Überschaubares Niveau vor wenig Zuschauern

Gäste-Jubel nach dem Siegtreffer. Foto: Marcus Kaben

Lübeck – Der 1. FC Phönix Lübeck empfing am Sonntag in der Regionalliga Nord den SC Weiche Flensburg am Flugplatz. Vor 357 Zuschauern unterlagen die Adlerträger in einer Partie auf überschaubarem Niveau mit 0:1 (0:0) und verpatzten damit die Generalprobe für das Stadt-Derby am kommenden Freitag beim VfB Lübeck.

Viel Kampf, wenig Klasse

Nach einer Gedenkminute für die Erdbebenopfer begann von der ersten Minute an ein Abnutzungskampf mit vielen hohen Bällen und viel körperlichem Einsatz. Die Mannschaften neutralisierten sich, Chancen waren Mangelware und auch spielerisch lief nicht viel. Es war eine intensive Begegnung mit leichten Ballbesitzvorteilen für die Gastgeber. Torannäherungen gab es durch Sebastian Pingel (17.) und Ebrahim Farahnak (38.) auf der einen und Christopher Kramer (22.) und Rene Guder (42.) auf der anderen Seite. Phönix hatte in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel, zeigte sich bemüht, aber bis zum Pausenpfiff reichte es nicht zu einem Treffer.

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Viel Kampf in der 1. Halbzeit. Foto: Marcus Kaben

Kaum Chancen und sechs Wechsel

Trainer Oliver Zapel brachte in der 2. Halbzeit Torjäger Haris Hyseni und Jonathan Stöver, um die Offensive zu stärken. Besser wurde das Spiel dadurch aber auch nicht. In der 69. Minute versuchte es Corvin Bock mal mit einem Schuss von der Strafraumgrenze, aber Torwart Jesper Heim war zur Stelle. Die kalte Dusche für die Gastgeber gab es dann in der 73. Minute durch Noel Kurzbach, der Phönix-Keeper Andrea Hoxha mit einem Flachschuss aus 17 Metern überwand. Kurz vor dem Ende schwächten sich die Gäste durch eine Gelb-Rote Karte gegen Torben Marten (87.) selbst, aber auch das gefährdete den Auswärtssieg nicht mehr. Zu allem Überfluss verloren die Offiziellen des 1. FC Phönix auch noch den Überblick und wechselten trotz Hinweis des Schiedsrichter-Assistenten sechsmal aus. Nach HL-SPORTS-Informationen werden die Gäste aber wohl auf einen Protest verzichten, da sie ohnehin gewonnen haben.

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