Phönix: Zapel schickt Nachrichten an Spieler vor St. Pauli-Spiel

Rückrundenstart für Adlerträger nach drei Wochen Pause

Sven Mende (FC St. Pauli II) im Zweikampf gegen Björn Lambach (1. FC Phönix Lübeck). Foto: Lobeca/Otto Kasch

Lübeck – Für den 1. FC Phönix Lübeck beginnt am Sonnabend um 14 Uhr mit dem Auswärtsspiel beim FC St. Pauli II die Rückrunde in der Regionalliga Nord. Nach der Hinspielniederlage gegen die kleinen Kiezkicker und dem hergeschenkten Punkt zuletzt bei SV Drochtersen/Assel haben die Adlerträger eine Menge Motivation im Gepäck Richtung Norderstedt, wo die Partie ausgetragen wird.

Zapel will keine Wiederholung des Hinspiels

FCP-Coach Oliver Zapel meint: „Wir sind nach drei Wochen Pause nun wieder im Wettkampfmodus und auch St. Pauli hatte in der vergangenen Woche spielfrei. Wir wissen, was auf uns zukommt und lassen uns nicht von dem vorletzten Tabellenplatz des Gegners nicht blenden, auch die sogenannte Krise dort, interessieren uns nicht. Dieser Gegner hat uns schon einmal gezeigt, dass man auf der Hut sein muss. Wir hatten im Hinspiel alles im Griff, führten und hatten Chancen auf ein 2, 3 oder 4:0 und sind am Ende als Verlierer vom Platz gegangen. So habe ich es meinen Spielern schon Anfang der Woche als kleinen Reminder auf ihre Smartphones geschickt. St. Pauli wird nicht unmotiviert in dieses Spiel gehen. Ich wäre froh gewesen, wenn wir vor zwei Wochen gegen sie gespielt hätten, denn jetzt dürfte spätestens klar sein, für was es beim Gegner geht.“

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„Das darf uns nicht nochmal passieren“

Personell wird es für einige ein erstes Mal gegen die Kiez-Reserve sein. „Einige unserer Spieler waren beim Hinspiel nicht dabei und haben bei den Szenen, die zur Niederlage führten, nicht schlecht geguckt. Das darf uns nicht nochmal passieren. Wir sind gewarnt, wollen Punkte auf unser Konto bekommen und ich erwarte zwei Mannschaften, die beide auf Sieg spielen werden“, so Zapel weiter.

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Wieder mit Kapitän?

Er kann möglicherweise auf einen gefühlten “Neuzugang“ hoffen. Dass Jayden Bennetts langfristig ausfällt ist klar, doch mit viel Chance ist Haris Hyseni wieder eine Option. „In den vergangenen beiden Tagen war Haris wieder voll dabei, hat mit der Mannschaft mittrainiert. Er ist voll belastbar und man hat im Training gesehen, dass er demnächst wieder ganz wichtig für uns ist. Das freut uns natürlich, aber ich bin mir noch nicht sicher, ob er schon dabei ist. Das wird eine kurzfristige Entscheidung“, so der Phönixer Cheftrainer. Der Kapitän hat in dieser Saison erst vier Ligaspiele absolviert und laborierte seit Mitte August an einer Adduktorenverletzung. Ein Comeback könnte es also geben. Sonst gibt es „ein Hauen und Stechen“ um die Kaderplätze.

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