Pöbelberg-Hammer: Sebastian Wenchel nicht mehr Trainer beim Eichholzer SV

Nach vier Jahren: Rücktritt

Sebastian Wenchel ist als Trainer beim Eichholzer SV zurückgetreten. Foto: Lobeca/Michael Raasch

Lübeck – Am Dienstagvormittag hat Chefcoach Sebastian Wenchel beim Eichholzer SV seinen sofortigen Rücktritt erklärt. Der 44-Jährige hofft nun auf einen Effekt in der Mannschaft, denn zufrieden mit der Leistung war er seit Wochen nicht mehr. Damit verzichtet er auf das letzte Punktspiel am kommenden Sonntag und das folgende Pokalfinale gegen SC Rapid. „Ich habe das Gefühl gehabt, dass ich die Mannschaft nicht mehr erreiche. Auch wenn sich das abgedroschen anhört, ist das mein Eindruck und darum habe ich heute Morgen entschieden, dass ich nicht mehr Trainer des Eichholzer SV sein kann. Ich wünsche dem gesamten Verein alles Gute, weil dort ganz tolle Arbeit geleistet wird. Mit allen und vor allem Hanifi gehe ich im Guten auseinander“, sagte Wenchel am Abend zu HL-SPORTS.

Letztes Training am Dienstag

Nachdem Wenchel erst das Trainerteam und dem Vorstand seinen sofortigen Rücktritt bekanntgab, verabschiedete er sich beim Abendtraining von der Mannschaft. Die führte er seit dem 12. September 2018. Mit dem ESV schaffte er vor zwei Jahren den direkten Aufstieg in die Landesliga und führte das Team vom „Pöbelberg“ in dieser Saison zum Klassenerhalt.

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„Ich habe in „Finch“ einen Freund gefunden“

Hanifi Demir, Sportlicher Leiter bei den Eichholzern, sagte zum Wenchel-Rücktritt: „Ich bedauere es sehr, denn ich habe in „Finch“ einen Freund gefunden, und ziehe den Hut vor ihm und für das, was er hier am Eichholzer geleistet hat. Leider verliefen die letzten Wochen und Spiele nicht alle so, wie wir es uns gewünscht hätten und Sebastian hat daraus seine Konsequenzen gezogen und seinen Trainerstuhl geräumt.“

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Nachfolge noch nicht geklärt

Ob es kurzfristig einen Nachfolger für die restlichen beiden Pflichtspiele geben wird, ist indes noch nicht bekannt.

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