Pokal-Spätschicht in Schlutup – Eichholzer SV zieht in nächste Runde ein

VfL Vorwerk tut sich sehr schwer am Palinger Weg

Burhan Tetik und Eichholz-Coach Tim Kreutzfeldt. Archivfoto: Andreas Schock

Lübeck – Während Englands Frauen am Dienstagabend locker ins Europameisterschaftsfinale einzogen, bekam man am Palinger Weg einen richtigen Pokalkrimi geboten. Kreisligist TSV Schlutup kämpfte sich gegen VfL Vorwerk bis ins Elfmeterschießen und verlor dort mit Pech. Fast drei Stunden dauerte die Begegnung. Auf die Vorwerker wartet nun der FC Dornbreite im Achtelfinale, doch wann gespielt wird, ist noch nicht klar. Ohne Extra-Schicht lief es für Titelverteidiger Eichholzer SV beim TSV Siems mit 6:3 nach der regulären Spielzeit in die nächste Runde. Am Mittwoch beschließen ESV Hansa und Viktoria 08 die 1. Pokalrunde. Am kommenden Wochenende geht es bereits weiter.

Die Stimmen nach den Spielen

TSV Siems – Eichholzer SV 3:6 (1:1)

Tim Kreutzfeldt (Eichholz): „Es war das erwartet schwere Spiel gegen einen guten Gegner, der alles rein gehauen hat. Wir taten uns über 90 Minuten schwer die Kontrolle über das Spiel zu erlangen. Am Ende konnte wir viele Erkenntnisse gewinnen, werden unsere Schlüsse ziehen und freuen uns über die nächste Runde.“

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TSV Schlutup – VfL Vorwerk 7:8 (2:1) n.E.

Christian Clasen (Schlutup): „Erst einmal Glückwunsch an den VfL Vorwerk. Es war heute ein absoluter Pokalfight, der für die anwesenden Zuschauer sehr ansehnlich war. Man kann unserer Mannschaft heute gar keinen Vorwurf machen. Jeder hat heute zu 100 Prozent seine Aufgabe erfüllt und sich in den Dienst der Mannschaft gestellt. Wir hatten einen klaren Matchplan gegen Vorwerk, der überragend umgesetzt wurde. Vorwerk hatte natürlich mehr Ballbesitz, konnte jedoch kaum im letzten Angriffsdrittel Akzent setzen. Wir haben dann immer wieder Nadelstiche in Form von Kontern gesetzt, die Vorwerk vor große Probleme gestellt hat. Leider geben wir eine nicht unverdiente 2:0-Führung durch zwei absolut vermeidbare Elfmeter aus der Hand. In der 2. Halbzeit geraten wir dann in Rückstand. Aber auch hier haben wir uns nicht kleinkriegen lassen und gleichen wieder aus. In der Verlängerung gehen wir dann auch nicht unverdient in Führung, bekommen dann aber auch leider durch die individuelle Klasse des VfL Vorwerk wieder den Ausgleich. Im Elfmeterschießen ist es dann ein wenig Glückssache, dass wir derzeit was Elfmeter angeht überhaupt nicht haben. Trotzdem eine absolute Top-Leistung unserer Truppe. Wir wünschen der sympathischen Truppe aus Vorwerk viel Erfolg im weiteren Verlauf des Pokals sowie in der Liga-Saison. Wie können auf diese Leistung aufbauen und gehen gestärkt in die letzten Trainingswochen vor dem Punktspielstart.“

Nikki Schulz (Vorwerk): „Kampfspiel am Dienstag gegen tiefstehende Gegner, die aus ihren Möglichkeiten das Maximum rausholen, haben wir uns das Leben leider oftmals selber schwer gemacht. Daher holen wir Schlutup durch individuelle Fehler in der zweiten Halbzeit völlig unnötig wieder ins Spiel. Danke an Schlutup für 120 intensive Minuten.“

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AOK

Runde 1 (22. – 24.7.)

Lübeck 76 – TuS Lübeck 4:1
Roter Stern – Türkischer SV 0:6
AKM Lübeck – ATSV Stockelsdorf 2:3
RW Moisling – Fortuna St. Jürgen 0:2
TSV Siems – Eichholzer SV 3:6
TSV Schlutup – VfL Vorwerk 7:8 n.E.
ESV Hansa – Viktoria 08 (Mi., 19 Uhr)
Freilose: TSV Kücknitz, FC Dornbreite, SV Azadi, SC Buntekuh, SC Rapid, Eintracht Lübeck, TSV Dänischburg, Eintracht Groß Grönau, SG Bad Schwartau

Achtelfinale (29. – 31.7.)

Eintracht Lübeck – TSV Kücknitz (Sa., 15 Uhr)
SC Buntekuh – Eichholzer SV (So., 13 Uhr)
Lübeck 76 – SC Rapid (14 Uhr)
TSV Dänischburg – Türkischer SV (15 Uhr)
Fortuna St. Jürgen – SG Bad Schwartau
SV Azadi – Eintracht Groß Grönau (16 Uhr)
VfL Vorwerk – FC Dornbreite (noch ohne Termin)
ATS Stockelsdorf – Sieger Hansa/Viktoria

Bildquellen

  • Tetik, Kreutzfeldt: Andreas Schock
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