Pokalniederlage des VfB Lübeck: Auch der Bürgermeister der Hansestadt ist enttäuscht…

Rolf Martin Landerl (Trainer, VfB Lübeck). Die Anzeigetafel lügt nicht. Foto: Lobeca/Raasch

Lübeck – Das erste Pflichtspiel nach zuvor 167 Tagen ohne „echten“ Fußball hatte sich der VfB Lübeck sicherlich anders vorgestellt. Trotz 2:1-Pausenführung endete das Finale des Landespokals gegen Oberligist SV Todesfelde aus Sicht des Favoriten mit 2:3. Dadurch verpasste der Drittligist die Qualifikation für die 1. Runde im DFB-Pokal. HL-SPORTS fragten bei den Akteuren des Traditionsvereins nach, erhielt die folgenden Statements.

Rolf Martin Landerl (VfB-Coach): „Gratulation an Todesfelde. Natürlich hat Todesfelde in diese Partie alles reingehauen und einen unglaublichen Fight geboten. Aber bei allem Respekt und ohne die Leistung des Gegners schmälern zu wollen, haben wir uns diese Niederlage selbst zuzuschreiben und sonst niemandem. Wir müssen gewisse Dinge, die heute passiert sind, schnell aufarbeiten. Ich bin auch sicher, dass wir das schaffen werden. Wir haben nach dem frühen Rückstand gut zurückgefunden und haben das Spiel in der ersten Halbzeit dann drehen können. Aus der Pause sind wir dann nicht so wach rausgekommen, bekommen zwei weitere Gegentore aus Standardsituationen und laufen dann dem Rückstand hinterher. Am Schluss fehlte die letzte Präzision. Todesfelde bekam die zweite Luft und hat das 3:2 über die Runden gebracht.“

Jan Lindenau (Bürgermeister Hansestadt Lübeck): „Die Enttäuschung ist groß. Ich habe den VfB schon deutlich besser spielen sehen. Ehrlich gesagt habe ich auch nicht gedacht, dass Todesfelde die Power aus der Anfangsphase durchhalten kann. Das haben sie aber geschafft.“

Lübecks Bürgermeister, Jan Lindenau, war vor der Partie noch positiv gestimmt. Foto: sr

Tommy Grupe (Kapitän): „Das ist bitter. Wir bekommen drei Gegentore nach Standards. Das darf natürlich nicht passieren. Vielleicht waren wir uns nach dem 2:1 auch zu sicher.“

Mirko Boland (Neuzugang): „In der zweiten Halbzeit haben wir das nicht gut, uns das Leben zu schwer gemacht und die Standards schlecht verteidigt.“

Marvin Thiel (13, VfB Lübeck) erzielte ein Tor. Foto: Lobeca/Raasch

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  • Rolf Landerl, VfB Lübeck, das Ergebnis bleibt so: Lobeca/Raasch
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Immer dieselben Sprüche und Ausflüchte. Der VfB hat nicht wie ein Aufsteiger gespielt.
Einen Sturm und Mittelfeld hat es nicht gegeben, von der Abwehr ganz zu schweigen. Bezeichnend, daß die beiden Tore von Abwehrspielern erzielt wurden. Der Wille zum Sieg hat einfach gefehlt.

Achso btw: Marvin Thiel ist keine Verteidiger und Tommy Grupe ist zwar einer, hat aber in der Vergangenheit auch schon oft für den VfB getroffen, da er vor dem Tor auch sehr gefährlich ist. Erst informieren, dann kommentieren.

Warum darf das Oberhaupt der Hansestadt Lübeck dem Spiel beiwohnen? Ich denke eine Vorbildfunktion schaut anders aus.Das Spiel fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Klaus Hartwich