Foto: NFV

Lübeck – Der VfB Lübeck ist erneuter Sieger des vom Norddeutschen Fußball-Verband, der gesetzlichen Unfallversicherung VBG und Sport Böckmann ausgeschriebenen NFV-Zukunftspreises. Im Vorfeld des Regionalligaspiels VfB Lübeck gegen den HSC von 1893 wurden im Rahmen eines Pressegesprächs die drei Erstplatzierten Teilnehmer ausgezeichnet. Der TSV Havelse nimmt Platz zwei ein, der VfB Oldenburg wird Dritter.

Beim VfB Lübeck läuft zurzeit vieles nach Plan. Neben dem sportlichen Erfolg und dem anvisierten Aufstieg in die 3. Liga, kommt jetzt der Gewinn des NFV-Zukunftspreises und der damit verbundene Siegerscheck in Höhe von 20.000 Euro sicherlich nicht ungelegen.

Günter Distelrath betonte während des Pressegesprächs, dass „sowohl die Preisträger als auch die Vereine, die mit ihrer Bewerbung nicht erfolgreich waren, eine beispielhafte Arbeit leisten und ein vielfältiges Angebot im Bereich der Nachwuchsförderung bereithalten. Das präventives Arbeiten in den meisten Vereinen einen so großen Stellenwert hat, freut uns sehr“, so der NFVPräsident. „Der VfB Lübeck hat durch seine Aktivitäten bewiesen, dass besonders die Themen Leistungsdiagnostik, Prävention und Nachhaltigkeit seit vielen, teilweise schwierigen Jahren im Fokus stehen und er diesen Preis verdient gewonnen hat.“

Der VfB Lübeck sieht seine Arbeit nun mit 20.000 Euro und einer von Sport Böckmann gestifteten Trophäe belohnt. „Wir freuen uns riesig darüber, dass wir den Preis sozusagen verteidigen konnten“, sagt der Vorstandssprecher des VfB, Thomas Schikorra. „Es ist großartig, dass der NFV es schafft, diesen Preis auszurichten, es geht dabei ja auch um wahnsinnig viel Geld. Uns ist bewusst, dass der Preis auch ein Alleinstellungsmerkmal darstellt, dass es vergleichbares in keiner der anderen Regionalligen gibt. Deshalb würden wir uns freuen, wenn der Preis auch in Zukunft ausgerichtet werden kann. Aus ganz anderen Gründen wünschen wir uns allerdings, dann nicht mehr daran teilnehmen zu können“, spielt Schikorra auf den ersehnten Aufstieg in die 3. Liga an.

Auch der Zweitplatzierte darf sich über eine runde Summe freuen. 10.000 Euro gehen auf das Konto des langjährigen Regionalligisten TSV Havelse, der den Scheck vor Ort durch Vizepräsident Dieter Lorenz in Empfang nahm. Der VfB Oldenburg erhält für den dritten Rang noch 5.000 Euro in die Vereinskasse.

„Diese Auszeichnung ehrt und verpflichtet gleichermaßen“, so Günter Distelrath. Die Preisträger sollten auch bei jeder Gelegenheit auf und neben dem Rasen beweisen, dass Fair-Play für sie kein Fremdwort ist und sie diese Anerkennungen absolut verdient haben.“

Die Ausschreibung des Zukunftspreises richtete sich an die 12 Vereine der Regionalliga Nord der Herren der vergangenen Spielzeit, die nicht als zweite Mannschaft Ihres Vereins am Spielbetrieb teilnahmen. Bewertet wurden die eingereichten Unterlagen in den Bereichen Nachwuchsförderung, Verletzungsprävention, nachhaltiges Vereinsmanagement und Fair Play. Eine zehnköpfige Jury bestehend aus NFV, den norddeutschen Landesverbänden, VBG und Sport Böckmann sichteten die umfangreichen und teilweise mit viel Liebe zum Detail und Fachwissen eingereichten Bewerbungsmappen. Mit einem Punktesystem wurden alle geforderten Kriterien bewertet und letzten Endes ein finales Ranking erstellt.

Der NFV-Zukunftspreis ist ein Resultat der mittlerweile langjährigen Zusammenarbeit zwischen dem NFV und der gesetzlichen Unfallversicherung VBG. Bestandteil der Zusammenarbeit ist neben einer Präventionsvereinbarung unter anderem auch das gemeinsam vom NFV, der VBG und dem BG Klinikum Hamburg durchgeführte Präventionssymposium, das am 28. März bereits zum 7. Mal durchgeführt wird.

„Ich gratuliere allen Preisträgern zur Auszeichnung und freue mich, dass das Thema Verletzungsprävention in den Vereinen in den Fokus rückt und Erfolge sichtbar sind. Als gesetzliche Unfallversicherung wollen wir die Prävention weiter stärken und Unfälle reduzieren, denn Sportunfälle sind kein Schicksal“, sagt Norbert Moser, Koordinator Präventionsfeld Sport bei der VBG.

„Ich möchte mich für die bisherige konstruktive Zusammenarbeit herzlich bedanken,“ so Günter Distelrath. „Wir haben zwei absolut kompetente und verlässliche Partner an unserer Seite, die durch ihr Engagement und Fachwissen die Durchführung dieses Preises erst möglich gemacht haben. Den ausgezeichneten Preisträgern wünsche ich weiterhin viel Erfolg und hoffe, dass sie den eingeschlagenen Weg weitergehen.“

Die VBG ist eine gesetzliche Unfallversicherung und versichert bundesweit knapp 1,2 Millionen Unternehmen aus mehr als 100 Branchen – vom Architekturbüro bis zum Zeitarbeitsunternehmen. Der Auftrag der VBG teilt sich in zwei Kernaufgaben: Die erste ist die Prävention von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. Die zweite Aufgabe ist das schnelle und kompetente Handeln im Schadensfall, um die Genesung der Versicherten optimal zu unterstützen. Über 480.000 Unfälle und Berufskrankheiten registriert die VBG pro Jahr und betreut die Versicherten mit dem Ziel, dass die Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft wieder möglich ist. 2.400 VBG-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter kümmern sich an elf Standorten in Deutschland um die Anliegen ihrer Kundinnen und Kunden. Hinzu kommen sieben Akademien, in denen die VBG-Seminare für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz stattfinden. (PM)

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