Richtungsweisende Partie am Millerntor: St. Pauli empfängt den KSC

Besonderes Spiel für den Coach

Fabian Schleusener (Karlsruher SC), Karol Mets schaut hinterher. Archivfoto: Lobeca/Wolf Gebhardt
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Hamburg – Für den FC St. Pauli steht nach der langen Länderspielpause das nächste Heimspiel gegen den Karlsruher SC auf dem Programm. Für Cheftrainer Marcel Rapp ist die Begegnung mit seinem ehemaligen Verein eine besondere Angelegenheit. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel sprach der 47-Jährige über seine Verbindung zum KSC, die vergangenen Trainingswochen und die sportlichen Herausforderungen.

Intensiver Gegner wartet am Millerntor

Nach der Länderspielpause wollen die Kiezkicker wieder in den Ligaalltag finden. Die Vorbereitung verlief dabei aus Sicht des Trainers positiv, unter anderem absolvierte St. Pauli ein Testspiel gegen Borussia Mönchengladbach (1:1). Gegen Karlsruhe erwartet Rapp eine intensive Begegnung: „Wenn man sich ihre Spiele anschaut, sieht man eine Mannschaft, die aggressiv anlaufen will und intensiv spielt. Mit dem Ball wollen sie schnell nach vorne spielen und gut im Pressing sein.“ Personell müssen die Hamburger neben den Langzeitverletzten auf den gesperrten Tomoya Andō sowie Marcus Mathisen und Rony Jansson verzichten. Dafür könnte Ricky-Jade Jones nach seinen jüngstem Treffer wieder eine größere Rolle spielen. „Das ist das beste Bewerbungsschreiben für einen Trainer. Wir freuen uns, dass er in einer guten Verfassung ist und Chancen auf Minuten gegen den KSC hat“, erklärte Rapp.

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„Es wird für mich immer ein besonderes Spiel sein“

Für den St. Pauli-Coach ist das Aufeinandertreffen auch eine Rückkehr zu seinen fußballerischen Wurzeln. „Karlsruhe ist meine Heimat, da bin ich fußballerisch sozialisiert worden. Es wird für mich immer ein besonderes Spiel sein“, betonte Rapp. Schon als Jugendlicher stand er beim KSC im Fanblock, war Balljunge und schaffte später sogar den Sprung in den Profifußball. Entsprechend groß ist die persönliche Verbundenheit bis heute. „Der KSC ist neben Holstein Kiel der Verein, an dem ich am nächsten dran bin. Ich freue mich auf das Spiel. Wenn es dann losgeht, ist es aber ein Spiel wie jedes andere.“

Rapp sieht seine Mannschaft auf einem guten Weg

Auch mit der Entwicklung seiner Mannschaft zeigte sich der Trainer zufrieden. Die ungewöhnlich lange Unterbrechung nutzten die Hamburger zunächst für einige freie Tage und anschließend für intensive Trainingseinheiten. „Die Pause tat generell gut. Sie hatte zwar die Länge einer Winterpause, so lang kam sie einem aber nicht vor, auch weil kein Weihnachten dazwischen war“, sagte Rapp. Besonders erfreulich war zudem die Rückkehr von Eric Smith, der nach zwei Einsätzen für die schwedische Nationalmannschaft gesund zurückkam. Auch die zuletzt erkrankten Spieler standen wieder zur Verfügung. Insgesamt fällt Rapps Zwischenfazit positiv aus: „In der Pause lässt man dann auch Revue passieren, was alles geschehen ist. Ich denke, dass wir auf einem guten Weg sind.“

Bildquellen

  • St. Pauli – KSC: Lobeca/Wolf Gebhardt
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