
Lübeck – Am heutigen Dienstagabend steigt das dritte Viertelfinale im Kreispokal Lübeck. Dabei empfängt ein Kreisligist einen Oberligisten. Die Rollenverteilung ist daher klar, doch der Pokal hat bekanntermaßen seine eigenen Gesetze. Daher darf man gespannt sein, was am Dienstagabend am Rensefelder Weg passiert.
Intensive Wochen liegen hinter dem SC Rapid
Der ATSV Stockelsdorf empfängt in der Runde der letzten Acht im Kreispokal Lübeck einen Top-Favoriten auf den Titel. Der SC Rapid Lübeck reist an. Gegen den Oberligisten ist der Kreisligist der klare Underdog, doch chancenlos geht man nicht in dieses Spiel. Man möchte die Überraschung landen. Bereits in der Liga konnte Stockelsdorf einige Teams ärgern, die favorisiert waren, doch dies wird nun eine andere Nummer. Der SC Rapid Lübeck startete in der Oberliga gut in die Saison, belegt dort den sechsten Tabellenplatz. Vor allem in den ersten Wochen mischten die Mannen vom Kasernenbrink die höchste Spielklasse des Landes richtig auf. Zuletzt gab es allerdings einen heftigen Dämpfer, denn gegen die TSB Flensburg unterlag man deutlich mit 0:5. Es war eine Klatsche im Aufsteigerduell, auf die nun eine Reaktion folgen soll. Trainer Christian Arp sagt vor dem anstehenden Pokalspiel: „Nach der Niederlage vom Wochenende wollen wir möglichst direkt mit einem Sieg wieder die Köpfe frei bekommen. Die letzten Wochen waren sehr intensiv und die Blessuren haben sich vermehrt, von daher werden wir definitiv im Kader rotieren. Auf jeden Fall werden wir Stodo maximal ernst nehmen als Gegner, da wir unbedingt das Halbfinale erreichen wollen.“
Stockelsdorf braucht mehr Stabilität
Der Gegner verlor am vergangenen Wochenende ebenfalls deutlich, unterlag in der Kreisliga Süd mit 1:5 gegen das vor dem Spieltag Schlusslicht. Fortuna St. Jürgen war der Mannschaft von Yannik Biemann über weite Strecken überlegen und verpasste es sogar, das Ergebnis noch weiter auszubauen. Daher braucht es nun vor allem defensiv mehr Stabilität, doch an dieser mangelte es in den ersten knapp zwei Monaten der Saison. Im Pokal setzte sich die Heimmannschaft gegen Lübeck 1876 (2:1) und TSV Dänischburg (4:3) durch. Gegen letzteren entkam man geradeso der Pokalblamage. Rapid absolvierte erst ein Pokalspiel in dieser Spielzeit. Nachdem Gegner Olympia Bad Schwartau nicht antrat, zog man kampflos in die nächste Runde ein. Dort wartete mit Dornbreite ein Brocken, der allerdings in der vergangenen Woche mit 4:1 bezwungen wurde.








