Abschied: Daniel Halke (Nr.19 VfB Lübeck), im Duell mit Dimitrios Diamantakos (18, FC St. Pauli), verläßt den Drittligaaufsteiger. Foto: Lobeca/Raasch

Lübeck – So ganz überraschend kommt das wohl auch nicht. Einiges deutete schon vorher darauf hin, dass sich die Wege von Daniel Halke (33) und den VfB Lübeck trennen könnten. Seit heute Vormittag, dort saßen VfB-Sportdirektor Rocco Leeser und der VfB-Kapitän zusammen, herrscht diesbezüglich Klarheit: Der „VfB-Hulk“ verlässt Grün-Weiß nach drei erfolgreichen Jahren – ein echter Typ, ein Haudegen und Vorzeigespieler geht.

Bauchgefühl lügt nicht…

Halke, der vor seinem Engagement in der Hansestadt schon für den FC Schönberg 95, VfB Oldenburg, 1. FC Magdeburg oder Eintracht Frankfurt II kickte, in der Jugend sein Rüstzeug bei Werder Bremen (U 17/U 19) erhielt, wurde von der Entscheidung des VfB nicht wirklich überrascht. „Mein Bauchgefühl hatte schon vorher gesagt, dass es wohl nicht weiter geht. Das ist auch kein Problem, dass es nicht passt. Mir war es wichtig, dass ich in einem persönlichen Gespräch Klarheit bekomme. Das ist jetzt geschehen.“

Vergangenheit! Daniel Halke (Nr.19 VfB Lübeck) mit Kevin Schulz (6, SC Weiche Flensburg 08) im Zweikampf. Foto: Lobeca/Raasch

Dankbarkeit

Im Endeffekt passten gewisse Dinge nicht mehr zusammen. Der Innenverteidiger selbst signalisierte Bereitschaft, hätte gerne noch ein Jahr beim VfB ran gehängt. Der Neu-Drittligist hingegen hat andere Vorstellungen. Vielleicht sah man bei einem 33-Jährigen, der dazu auch noch einem Fulltime-Job nachgeht, nicht die Voraussetzung, um den Ansprüchen im Profifußball vollends gerecht zu werden. „Das Gros hat Lübeck ja schon zusammen. Ich sehe den VfB auf einem guten Weg“, tritt Halke nicht nach. Vielmehr bedankt sich der gebürtige Cottbusser für eine schöne Zeit, mit einer tollen Mannschaft und einem coolen Drumherum. „Ich bin nicht schockiert, gehe auch nicht im Bösen, oder nehme das persönlich. Trotzdem bin ich traurig nicht mehr in dieses geile Stadion mit den tollen Fans einlaufen zu dürfen, nicht mehr mit den Jungs in der Kabine, beim Training, dummes Zeug zu quatschen.“

Daniel Halke gewann mit dem VfB Lübeck auch den Pott. Foto: sr
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Jürgen Lau

Das war die richtige Entscheidung.
Schon in der 4.Liga war er aufgrund fehlender Geschwindigkeit der Schwachpunkt in der Abwehr. Konnte sich oft nur mit Fouls wehren. Wenn die spritzigen Stürmer antraten, nahmen sie ihm sofort zwischen 5-10 m ab.

Tom

? Ich denke das dass nicht richtig ist! Halke ist ist für den Teamgeist ungemein wichtig, ein Teamplayer wie ich ihn kein 2. Gesehen habe! Schade wirklich sehr schade, einer der auch mal auf den Tisch haut. Zudem glaube ich nicht daß Grupe schneller ist.
Machs gut Hulk!

Axel

Ich denke trotz seiner 33 Jahre hat er großen Anteil am Aufstieg, mit seiner Erfahrung konnte Halker gut mithalten in der Liga, er hätte es aus meiner Sicht einfach verdient gehabt diesen Aufstieg für ein Jahr mit Teil sein zu dürfen … und wenn’s auch nur für die Joker Rolle gereicht hätte , alles gute Kaptain …😎
vielleicht ja wieder beim Fc95