Der SHFV will die Abwärtsspirale im Nachwuchs-Bereich stoppen.
Anzeige
Tierisch Schick

Kiel – Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband (SHFV) hat Anfang der Woche seine Vereine darüber informiert, wie die aktuelle Situation um die „Corona-Pause“ aussieht. Dabei heißt es in einem Schreiben, dass noch nicht abzusehen ist, „wie sich die Lage auch mit Blick auf unseren geliebten Fußballsport und seine Vereine sowie Verbände entwickeln wird“.

Fragen über Fragen

Dabei ging es auch um Fragen, wie es weitergeht. „Wie lange müssen wir mit dem Trainings- und Spielbetrieb aussetzen? Wie groß werden für uns alle, Vereine wie Verbände, die finanziellen Schäden sein?“ Dazu heißt es: „Diese und alle damit zusammenhängenden Fragen können wir heute noch nicht beantworten. Wir arbeiten täglich mit unseren Mitarbeiter*innen daran, sämtliche zur Verfügung stehenden Informationen einzuordnen und Lösungen für die komplexen und umfangreichen Herausforderungen vorzubereiten, die auf den Fußball in Schleswig-Holstein zukommen werden.“

Land stellt 50 Millionen Euro zur Verfügung – Verband prüft

Ein entscheidender Punkt war darin, dass es Möglichkeiten gäbe, die man prüfen möchte. Genau heißt es: „In diesem Zusammenhang prüfen wir bestehende oder im Zuge der Krise neu aufgelegte Unterstützungsprogramme hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit auf die Vereine des SHFV. So hat das Land Schleswig-Holstein am vergangenen Freitag veröffentlicht, 50 Millionen Euro für einen Fonds bereitzustellen, der die Bereiche Kultur, Bildung und Sport stützen wird. Sobald hier die genauen Details seitens des Landes vorliegen, werden wir Sie umgehend informieren.“ Wie diese Hilfe aussehen könnte, ist noch nicht klar. Fakt ist, dass der Verband sich für seine Vereine einsetzen möchte.

Anzeige