
Norderstedt – Der FC Eintracht Norderstedt hat am gestrigen Freitag sein erstes Testspiel in diesem Jahr absolviert – und das erfolgreich. Gegen den FC Süderelbe setzten sich die Segeberger am Ende mit 2:0 (1:0) durch.
Licht geht aus, die Plätze nicht
Die Eintracht ließ den Ball gut laufen, sah sich von der Chancenqualität jedoch den Gästen unterlegen. Nichtsdestotrotz waren es die Gastgeber, die den ersten Treffer der Partie erzielten. Eine Flanke von Behounek legte Camacho quer auf Ezra Ampofo (45.), der aus kurzer Distanz vollstreckte. Mit der 1:0-Führung ging es in die Pause.
Kurios: Der zweite Durchgang wurde auf einem anderen Platz nebenan ausgetragen, da ein Flutlichtmast kurz vor Ende der ersten Hälfte ausgefallen war. Das Bild blieb jedoch unverändert: Während der FCE das Spielgeschehen kontrollierte, kam Süderelbe zu den besseren Gelegenheiten, traf unter anderem den Pfosten. Wieder war es schließlich die Heimmannschaft, die mit Effektivität glänzte. Manuel Brendel (65.) verwertete eine flache Hereingabe zum 2:0, was gleichzeitig den Endstand markierte.
Mannschaft zieht voll mit
„Wir haben zwei unterschiedliche Halbzeiten gespielt, jeweils mit einer komplett anderen Mannschaft. In der ersten Halbzeit ein Team, in der zweiten Halbzeit ein anderes. Die Inhalte, die wir in der Trainingswoche erarbeitet haben, wurden dabei sehr gut umgesetzt, das war erfreulich zu sehen“, sagte Eintracht-Coach Jörn Großkopf, der aber auch betont: „Natürlich war es ein erster Aufgalopp, aus dem sich noch keine großen Erkenntnisse ableiten lassen. Trotzdem war es ein guter Test, auch weil Süderelbe über eine gute Qualität verfügt. Alles Weitere werden wir in den nächsten Tagen analysieren. Besonders positiv ist, dass die Mannschaft voll mitzieht: Alle geben Gas, haben Spaß, zeigen Emotionen und Überzeugung. Das stimmt mich insgesamt sehr zufrieden.“
Bildquellen
- Ampofo: Lobeca/Ralf Homburg
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