Sitzt Pavel Dotchev beim MSV Duisburg schon gegen VfB Lübeck auf der Bank?

Pavel Dotchev (Trainer). Foto: amafuma.de/Heiko van der Velden

Lübeck – Nachdem der VfB Lübeck wieder in die Spur kommt und aus den beiden vergangenen beiden Spielen vier Punkte holte, sieht es beim nächsten Gegner MSV Duisburg (Sonntag, 13 Uhr live auf unserem Twitter-Kanal) alles andere als rosig aus. Die Zebras rutschten auf den letzten Tabellenplatz der 3. Liga und mussten die Grün-Weißen an sich vorbeiziehen lassen. Ein Kellerduell steht an, in dem man an der Wedau bereits den zweiten Cheftrainer in dieser Saison feuerte.

Duisburger Schleudersitz

Erst war Torsten Lieberknecht nach acht Spieltagen weg vom Fenster und man setzte Gino Lettieri auf den Schleuderstuhl. Für den war allerdings am vergangenen Mittwoch Schluss. Ein 1:3 in Zwickau kostete ihn den Job. Mit einem Nachfolger ist nach Informationen von HL-SPORTS bald zu rechnen. Alois Schwartz (zuletzt Karlsruher SC), Uwe Koschinat (zuletzt SV Sandhausen) und Pavel Dotchev (bis vergangenen Sonntag noch bei Ligakonkurrent Viktoria Köln, davor Hansa Rostock) sind derzeit alle in der Verlosung. Dabei werden dem 55-jährigen Dotchev die größten Chancen eingeräumt der dritte Zebra-Bändiger in der laufenden Spielzeit zu werden. Möglich, dass er kurzfristig am Sonntag gegen die Lübecker schon auf der Bank oder doch erst auf der Tribüne sitzt. Fakt ist: Der anvisierte Aufstieg in die 2. Bundesliga ist ad acta gelegt. Es geht ums nackte Überleben für den MSV. Ein Absturz in die Regionalliga droht.

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Kommt Brandt als Verstärkung?

Dabei sind die Duisburger auf Verstärkung angewiesen und könnten sogar noch einmal kurz vor Transferschluss auf dem Spielermarkt tätig werden. Niklas Brandt stand bei den Meiderichern auf dem Wunschzettel. Gespräche sollten unter Lettiere schon sehr weit gewesen sein, dann dessen Rausschmiss. Brandt ist derzeit vereinslos, spielte bis zum Sommer bei Lok Leipzig und verpasste mit den Sachsen den Aufstieg in den Profibereich. Dabei hat er dort Erfahrung und bringt es auf 80 Einsätze für Hallescher FC und 1. FC Magdeburg. Eine Rückkehr also für den 29-Jährigen defensiv-zentralen Mittelfeldspieler dürfte nicht weit weg sein, denn da er ohne Vertrag ist, könnte er sogar noch nach dem 1. Februar verpflichtet werden. Im Abstiegskampf mit Sicherheit eine Verstärkung – auch für den VfB Lübeck?

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Akono auf Anhieb Man of the Match

Die Grün-Weißen haben bisher nur einmal nachgebessert. Cyrill Akono kam von Mainz 05 II und fügte sich in seinem ersten Auftritt gut ein. Nach dem 1:0-Sieg gegen SpVgg Unterhaching wurde er bei HL-SPORTS zum Man of the Match gewählt.

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Wenn man schon Lob für seine journalistische Arbeit haben will, sollte man es zumindest schaffen, nicht zwei mal zwei verschiedene Trainer falsch zu schreiben.