
Norderstedt – Bitteres Deja-vu für den FC Eintracht Norderstedt: Wie schon im Hinspiel verspielte die Mannschaft gegen Werder Bremen II eine Zwei-Tore-Führung und musste sich am Ende mit einem 2:2 (2:0) begnügen. Vor 430 Zuschauern im Edmund-Plambeck-Stadion fiel der Ausgleich der Gäste erst tief in der Nachspielzeit.
Krüger und Obushnyi legen vor
Die Partie begann für die Gastgeber unglücklich, denn bereits nach wenigen Minuten musste Gross verletzt vom Platz, später erwischte es auch Brendel. Trotz der frühen personellen Rückschläge fand die Eintracht gut ins Spiel und wurde nach einer halben Stunde belohnt. Über die rechte Seite kombinierten sich Pesch und Gutmann stark durch, dessen Flanke Lukas Krüger (31.) per wuchtigem Kopfball zum 1:0 verwertete. In der Folge blieb Norderstedt die aktivere Mannschaft und legte kurz vor dem Pausenpfiff nach. Nach einer abgewehrten Ecke landete der Ball bei Yevhenii Obushnyi (45.), der aus der Distanz direkt abzog und den Ball sehenswert zum 2:0 in den Winkel setzte.
Werder drückt – Eintracht hält lange stand
Nach dem Seitenwechsel kam Werder Bremen II deutlich schwungvoller aus der Kabine und setzte Norderstedt früh unter Druck. Mehrfach musste Schlussmann Petzsch seine Mannschaft im Spiel halten. Besonders in der 72. Minute zeichnete er sich gleich doppelt stark aus. Trotz der Bremer Druckphase hielt die Eintracht lange dagegen und verpasste bei eigenen Chancen sogar das mögliche 3:0. Doch in der Schlussphase kippte die Partie. Safa Yildirim (82.) verkürzte zunächst per direkt verwandeltem Freistoß auf 1:2. Danach warf Norderstedt alles in die Zweikämpfe, verteidigte leidenschaftlich und hoffte bereits auf den Heimsieg. In der fünften Minute der Nachspielzeit folgte jedoch der späte Schock: Luca Höcker (94.)traf mit Hilfe des Innenpfostens zum 2:2-Endstand.
Damit wiederholt sich für die Eintracht das Szenario aus dem Hinspiel – erneut reicht eine Zwei-Tore-Führung gegen die Werder-Reserve nicht zum Sieg. Für Norderstedt ist es angesichts des späten Ausgleichs ein gefühlter Punktverlust.
Großkopf enttäuscht
FCE-Trainer Jörn Großkopf danach zu HL-SPORTS kurz angebunden: „Hochzufrieden mit den Jungs, unzufrieden mit dem Ergebnis! Wir müssen das 3:0 machen, haben wir nicht. So ist es für uns unglücklich.“ Erst vergangenen Mittwoch lief es für die Segeberger genau andersherum: Gegen den 1. FC Phönix Lübeck am vergangenen Mittwoch profitierte man selbst vom Ausgleichstor in der Nachspielzeit (HL-SPORTS berichtete).
Die Tabelle
| 1. | SV Meppen | 28 | 84 : 28 | 68 |
| 2. | SV Drochtersen/Assel | 27 | 71 : 36 | 61 |
| 3. | SSV Jeddeloh | 27 | 65 : 35 | 54 |
| 4. | VfB Oldenburg | 25 | 64 : 31 | 53 |
| 5. | Hannover 96 II | 27 | 50 : 40 | 41 |
| 6. | Bremer SV | 27 | 41 : 33 | 40 |
| 7. | Hamburger SV II | 28 | 48 : 42 | 40 |
| 8. | 1. FC Phönix Lübeck | 26 | 36 : 32 | 38 |
| 9. | VfB Lübeck | 26 | 43 : 51 | 36 |
| 10. | Werder Bremen II | 27 | 47 : 55 | 33 |
| 11. | Kickers Emden | 25 | 43 : 42 | 32 |
| 12. | Weiche Flensburg | 26 | 54 : 56 | 32 |
| 13. | FSV Schöningen | 26 | 43 : 60 | 29 |
| 14. | HSC Hannover | 26 | 33 : 66 | 24 |
| 15. | Eintracht Norderstedt | 28 | 40 : 65 | 23 |
| 16. | Blau-Weiß Lohne | 27 | 29 : 57 | 21 |
| 17. | FC St. Pauli II | 26 | 31 : 57 | 19 |
| 18. | Altona 93 | 26 | 34 : 70 | 19 |







