
Lensahn – Der 13. Spieltag in der Kreisliga Südost brachte wieder einige spannende Geschichten. Schon am Freitagabend sollte die FT Preetz erstmals seit März wieder ein Spiel in der Fremde gewinnen. Am Folgetag gab es dann eine knappe Niederlage des SV Rickling, eine Enttäuschung für Großenbrode sowie ein Remis in Eutin. Außerdem sollte der SC Cismar über weite Strecken des Spiels enttäuschen und erst zu spät aufwachen. Am Sonntag stand das Topspiel in Lensahn an.
TSV Dannau – FT Preetz 2:6 (1:2)
Schon am Freitagabend peilte der TSV Dannau nach dem Sieg gegen den TSV Lütjenburg den nächsten Dreier an. Zu Gast war die FT Preetz, die als klarer Favorit ins Spiel ging. Dennoch sollte der Aufsteiger nicht chancenlos ins Spiel gehen, denn der Gast wartete seit März auf einen Sieg in der Fremde. Personell fehlten mit Michel Danberg, Deniz List und Ugurcan Er drei wichtige Spieler gesperrt. Diese mussten ersetzt werden. Dazu freute man sich über die Rückkehr von Spielertrainer Florian Manstein. Seine Mannschaft sollte es zunächst etwas abwartender angehen. Man ließ die Heimelf erst einmal kommen. Dieser Plan ging zunächst eher durchwachsen auf. Also nahm man das Zepter selbst mehr in die Hand und ging durch Manstein (16.) in Führung. Dannau sollte allerdings durch Lucas Timm (32.) ausgleichen. Dennoch ging der Favorit mit einer Führung in die Pause, nachdem Manstein (40.) den Doppelpack schnürte.
In Durchgang Zwei sollten dann gar keine Zweifel mehr am ersten Auswärtsdreier der Saison aufkommen, denn Kilian Bollmann (50.), Özal Berk (72./85.) und Michel Wartenberg (89.) schraubten auf 6:1. Das letzte Wort hatte zwar Dannaus Maurice Stöffer (91.), doch dies war nicht mehr als Ergebniskosmetik. Am Ende setzte sich die FT Preetz also mit 6:2 durch und beendete die zwischenzeitliche Mini-Ergebniskrise von nur einem Punkt aus zwei Spielen. Nun steht am Dienstag das nächste Spiel an, wenn der SV Kirchbarkau gastiert.
SG Dersau/Kalübbe – SV Rickling 2:1 (1:0)
Die SG Dersau/Kalübbe ist richtig gut in Form, sodass das Ziel am Sonnabend glasklar war. Der nächste Dreier sollte her, damit die Ungeschlagen-Serie sich auch weiterhin fortsetzt. Dabei sollte mit dem SV Rickling ein Aufsteiger empfangen werden, der nun auch schon wochenlang auf einen Sieg wartet und auf einen direkten Abstiegsplatz abrutschte. Daher war die Frage nach der Favoritenrolle schnell beantwortet. Doch man hoffte auf eine Überraschung. Personell sollten dabei die beiden Stürmer im Fokus stehen. Rickling konnte auf Unterschiedsspieler Shafi Bakari wieder setzen, der zurückkehrte in die Startelf. Dersau dagegen musste auf Torjäger Steffen Uhl verzichten. Auch Fatlum Zymberi fehlte. In der ersten Hälfte tat sich die Heimmannschaft ziemlich schwer. Rickling hielt gut dagegen, denn mit Dominik Lembke kehrte der Stabilisator der Hintermannschaft zurück. Es dauerte bis in die Nachspielzeit der ersten Halbzeit, doch dann ging die SG doch noch in Führung. Hendrik Ohler (45.) traf mit Pausenpfiff.
Nach der Pause sollte die Heimelf weiterhin aktiver bleiben, auch wenn der Aufsteiger mutiger werden musste. Man lag nur mit einem Tor hinten, sodass alles möglich war, doch die Aufgabe sollte nach etwas mehr als einer Stunde nicht einfacher werden. Dustin Riedel (63.) legte nach und brachte seinem Team den Heimsieg ein großes Stück näher. Rickling versuchte zurückzukommen, doch die Defensive der SG Dersau/Kalübbe stand kompakt. Erst in der Nachspielzeit sollte Shafi Bakari (94.) verkürzen. Dies war allerdings nicht mehr als Ergebniskosmetik, sodass die drei Punkte im Waldstadion blieben. Gästetrainer Sebastian Latendorf sagte: „Es war sehr intensives Spiel für meine Jungs. Leider haben wir wieder einmal unsere Chancen vor dem Tor nicht genutzt. Gegen den Ball hat meine Mannschaft alles reingehauen. Wir haben bis zur letzten Sekunde noch dran geglaubt und genau das zeichnet das Team aus; viel investieren und nie aufgeben. Für Shafi hat es mich sehr gefreut, dass er mal wieder getroffen hat, damit kann er sehr gerne weitermachen. Am Ende müssen wir uns 2:1 geschlagen geben und wünschen Dersau/Kalübbe auch auf diesem Wege alles Gute für die weiteren Spiele.“
Eutin 08 II – TuS Tensfeld 1:1 (1:1)
Zwei Tabellennachbarn trafen am Waldeck aufeinander. Eutin 08 II begrüßte den TuS Tensfeld und für beide Teams war das Ziel klar. Ein Dreier sollte her, damit man die unteren Plätze, wo man nicht hingehört, hinter sich lässt. Dabei waren die vergangenen Wochen für die beiden Kreisligisten sehr unterschiedlich. Während Eutin zwischenzeitlich fünf Ligaspiele ungeschlagen blieb, bis es auf Fehmarn eine Niederlage gab, sollte der TuS mit einer Negativserie ins Spiel gehen. Sieben Partien wurden nicht mehr gewonnen. Eutin hatte dabei einige junge Spieler im Gepäck. Mit Enno Buhmann und Max Köll kamen zwei Spieler aus dem Landesligakader dazu, die in der bisherigen Saison dort auch schon zum Einsatz kamen. Somit sollten gleich vier letztjährige A-Jugendspieler starten. Auch Jannik Sarnow und Jorge Bruckmann waren von der Partie. Verzichten musste 08-Coach Florian Schumacher allerdings auf Torjäger Monty Gutzeit. Tensfeld war personell erneut geschwächt, doch durfte erstmals in dieser Saison wieder auf Nico Bohnensack setzen. Dieser fehlte lange verletzt und nahm nun mal wieder auf der Bank Platz.
„Wir starten gut ins Spiel, auch wenn wir die Minuten davor, wie auch die gesamte erste Halbzeit nicht so richtig Zugriff hatten“, sagte 08-Coach Florian Schumacher. Jorge Bruckmann erlief einen langen Ball und traf zur frühen Führung (5.). Es war erneut ein frühes Gegentor für Tensfeld. Nach einem Standard sollten die Segeberger allerdings antworten. Es ist die große Stärke des TuS, auf die sich der Gegner eigentlich auch eingestellt hatte und dennoch führte diese zum Erfolg. „In der zweiten Halbzeit war es nach ein paar Umstellungen viel besser, aber vorne waren wir leider zu ungefährlich. Es hat der letzte Pass und die Entschlossenheit gefehlt, sodass das Unentschieden ein faires Ergebnis ist, wenn man beide Hälfte betrachtet“, sagte Schumacher. Tensfeld holte den zweiten Auswärtspunkt in Folge und nimmt erneut positive Erkenntnisse mit. Trainer Christoph Hinz sagt: „Ich finde, wir haben gegen Eutin ein gutes Spiel gemacht. Es war eine intensive Partie, in der sich beide Mannschaften wenig geschenkt haben. Deshalb geht das Unentschieden aus meiner Sicht auch in Ordnung. Was man in den letzten Spielen erkennen kann, ist, dass wir defensiv stabiler geworden sind und weniger Gegentore zulassen. Das ist eine wichtige Entwicklung. Jetzt geht es darum, auch offensiv wieder konsequenter zu werden und uns für unseren Aufwand zu belohnen. Wir wissen, dass noch nicht alles so funktioniert, wie wir uns das vorstellen. Aber wir arbeiten weiter an unserem gesamten Spiel und wollen die nächsten Schritte machen. Am Wochenende haben wir zu Hause die nächste Gelegenheit dazu.“
SC Cismar – FSG Saxonia 3:4 (1:2)
Der SC Cismar blieb viermal in Serie unbesiegt und hatte daher am Sonnabend ein klares Ziel. Das fünfte Spiel sollte folgen, doch auch der Gegner war gut drauf. Die FSG Saxonia holte sieben von neun Punkten und war enorm schwer zu schlagen. Zudem kam die Offensive immer mehr ins Rollen. Für die Heimelf war die FSG eine Unbekannte, denn ein direktes Duell gab es in der jüngeren Vergangenheit nicht. Daher war es spannend, was für ein Spiel an der Gildestraße geboten werden sollte. Dieses sollte allerdings direkt mit einem frühen Tor beginnen. Keine 120 Sekunden waren gespielt, da jubelten die Grömitzer bereits. Linus Kluge (2.) traf. Es war der Blitzstart, doch danach ließ der SCC vieles vermissen. Der Gegner war hungriger, bissiger und insgesamt deutlich energischer, sodass das Spiel immer mehr in Gästehand glitt. Die Folge war, dass zunächst Mattis Kringel (11.) vom Elfmeterpunkt und im Anschluss Tim Wedemeyer (26.) für die 2:1-Pausenführung der FSG sorgten. Es war leistungsgerecht, denn die Grömitzer, die zuletzt eigentlich defensiv sehr stabil standen und durch ihre neue, defensivere Ausrichtung wieder in die Spur fanden, waren überhaupt nicht im Spiel.
Der Doppelschlag von Andrej Knaub (58.) und Rafael Schürmann (62.) sorgte für eine 4:1-Führung der Gastmannschaft. Es deutete sich die erste Niederlage seit vier Spielen für den SCC wieder an, doch dieser legte den Schalter nochmal um. Man kam immer mehr ins Spiel und sollte nun das, was über weite Strecken vermisst lassen wurde, auf den Platz gebracht. Bennet Kern (72.) und erneut Kluge (87.) verkürzten auf 3:4. Der Ausgleich blieb allerdings aus. So endete die Ungeschlagen-Serie nach einer über weite Strecken enttäuschenden Partie. Daniel Temme sagte: „80 Minuten keine Gier, keine Leidenschaft. Zu wenig, um Spiele in der Kreisliga zu gewinnen. Da müssen wir uns hinterfragen, woran das liegt, dass man über so einen langen Zeitraum keine richtige Einstellung auf den Platz bringen kann. Die letzten 10 waren dann endlich wieder das, was wir erwarten. Das ist von diesem Spiel das einzig positive. Schade, dass die Regelauslegung beim Zeitspiel von jedem Schiedsrichter individuell betrachtet wird. Das muss man ebenfalls hinterfragen, auch wenn es daran nicht gelegen hat. Nächste Woche geht’s weiter. Glückwunsch an Saxonia.“
SV Kirchbarkau – SV Großenbrode 4:0 (1:0)
Der SV Kirchbarkau wollte nach dem knappen Auswärtssieg beim SV Rickling nun gegen ein weiteres Kellerteam nachlegen. Der SV Großenbrode war zu Gast, der seit fünf Ligaspielen sieglos war. Das Ziel war für die Ostholsteiner also klar. Man wollte an der starken ersten halben Stunde gegen Lensahn anknüpfen und es dem unbekannten Gegner schwer machen. Dieser schonte gleich mehrere Leistungsträger. Luis Schröder, Felix Viehweger, Finn Busse und auch Theo Schröder saßen allesamt auf der Bank. Dennoch war es eine schlagkräftige Truppe, die Niklas Hass ins Rennen schickte. Diese sollte das Spiel im Griff haben und nach knapp 25 Minuten in Führung gehen. Nico Witthinrich (24.) war erfolgreich. Es war zugleich der Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel sollte die Heimelf ihr Übergewicht in weiteren Toren ummünzen. Max Viehweger (57./73.) schnürte den Doppelpack und machte damit vorzeitig alles klar. Nedim Kalay (80.) legte sogar noch einen drauf. Am Ende hieß es 4:0 für die Platzherren, die einen ungefährdeten Sieg einfuhren.
Großenbrode unterlag erneut und sollte diesmal kein gutes Spiel abliefern. Trainer Peter Thomm sagte zum Spiel: „Auf mich wirkte es, als hätten wir immer wieder Ladehemmungen, denn wir konnten einfach nicht hochschalten. Es war der Wurm drin und das war keine gute Leistung. Diese müssen wir nun unter der Woche aufarbeiten, denn das war einfach nicht gut. Es war eine schlechte Leistung, über die ich echt verärgert bin, und darüber müssen wir auf jeden Fall sprechen. Wir haben verdient verloren. Es war eine anständige erste Viertelstunde und mit dem 0:1 lassen wir ab dem Zeitpunkt alles vermissen.“
TSV Gremersdorf – SG Insel Fehmarn 3:2 (2:0)
Ein Spiel mit Topspielcharakter stieg am Sonnabend am Bankendorfer Weg. Der TSV Gremersdorf wollte gegen die SG Insel Fehmarn den dritten Sieg in Folge einfahren und sich ganz oben festbeißen. Doch auch der Gegner von der Insel visierte die drei Punkte an und somit den zweiten Sieg in Folge. Ein 3:0 gegen Eutin 08 II in der Vorwoche beendete die kleine Durststrecke, doch die Vorzeichen vor dem Gastspiel beim Verbandsligaabsteiger waren sehr düster. Es fehlten zahlreiche Spieler, sodass das Trainerteam um Andre Hack, der an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrte, auf viele Spieler verzichten musste. Nach einer halben Stunde setzte sich dies fort, als Jesse Lafrentz raus musste und durch Jan Töpfer ersetzt wurde. Man hielt dank eines starken Torhüters lange Zeit die Null, sodass es schien, als würde es ohne Tore in die Halbzeit gehen. In den letzten Zügen des ersten Durchgangs war es dann allerdings Dustin Gabbey (45.) und Jonas Kock (45.+1), die auf 2:0 mit Pausenpfiff stellten.
Fehmarn lief also einem Rückstand hinterher, doch abschenken wollte man diese Partie noch keineswegs. Man startete mit Tempo in den zweiten Durchgang, den Fabian Plöger (50.) mit dem Anschlusstreffer eröffnete. Auf der anderen Seite sollte allerdings keine zehn Minuten später der dritte Gegentreffer fallen, sodass Gremersdorf durch erneut Gabbey (59.) erhöhte. Die Vorentscheidung war dies allerdings noch nicht, denn Fehmarn warf alles rein und sollte durch erneut Plöger (75.) erneut rankommen. Es war eine spannende Schlussphase, in der der Doppelpacker vom Elfmeterpunkt den Ausgleich verpasste. Es wäre die große Chance auf das Remis gewesen. So brachte der TSV das 3:2 über die Zeit und feierte seinen nächsten Sieg. Trainer Christian Ippig sagte: „Ein echtes Spitzenspiel hat sich nicht entwickelt. Wir haben in der ersten Halbzeit viele falsche Entscheidungen getroffen. Unsauberes Passspiel, zu viele lange Bälle, nicht mutig im Ballbesitz. Kurz vor der Halbzeit haben wir dann unsere Chancen genutzt und gehen mit der Führung in die Pause. Leider sind wir nach der Pause die ersten 5 Minuten nicht wach und kassieren den Anschlusstreffer. Danach sind wir wieder im Spiel und müssen einfach nach dem 3:1 das vierte, fünfte und sogar das sechste Tor machen, aber ein sehr guter Insel-Torwart und etwas Unvermögen verhindern es. Dann können wir einen langen Pass in der 75. Minute nicht klären und bekommen das 3:2. In der 80. Minute hält dann unser Torwart Fabian Mandt einen zweifelhaften Foulelfmeter von Fabian Plöger und hält so unseren Sieg fest. Fazit: Hauptsache drei Punkte.“
Fehmarns David Beljan sagte zur Niederlage: „Die erste Halbzeit haben wir leider verschlafen und kamen nicht gut ins Spiel. Müssen uns bei Kevin bedanken, mit seiner Weltklasseparade uns im Spiel gehalten hat. Zweite Halbzeit kommen wir gut raus und haben bis zur letzten Sekunde gekämpft. Plöger bringt uns nach dem 2:1 heran, kassieren dann ein unnötiges Tor, weil wir kein Foul ziehen im Mittelfeld. Danach kämpfen wir uns zurück und machen das 3:2 und kommen ran. Leider verschießen wir durch Plöger einen Elfmeter. Danach haben wir gekämpft, bis nichts mehr geht. Am Ende haben wir alles gegeben und Gremersdorf hat es am Ende glücklich über die Zeit gebracht. Glückwunsch an Gremersdorf. Man muss auch die Schiedsrichter loben, die sehr gut gepfiffen haben. Kopf hoch, nächste Woche gegen Dannau.“
TSV Lensahn – SG Bösdorf/Malente 3:0 (1:0)
Das Topspiel am Wochenende stieg im Jahnstadion in Lensahn. Der Tabellenführer empfing die SG Bösdorf/Malente, den Tabellendritten und Verfolger. Es sollte ein spannendes Spiel werden, denn beide Mannschaften haben in dieser Saison bereits Achtungserfolge gefeiert und ihre Ambition unterstrichen. Dennoch waren die Voraussetzungen sehr verschieden. Der TSV Lensahn kam zuletzt immer mehr in Fahrt und fuhr vier Siege bei einem Torverhältnis von 24:3 ein. Die SG dagegen hat nach starkem Start und zwischenzeitlicher Tabellenführung etwas die Stabilität verloren. Drei sieglose Spiele bei zwölf Gegentoren verpassten ihnen einen Dämpfer. Umso wichtiger war es, beim Favoriten zu punkten. Doch die Voraussetzung war mit Blick auf das Personell nicht optimal. Es fehlte der ein oder andere Spieler und dennoch war es eine ordentliche erste Elf, die Benjamin Berger ins Rennen schickte. Lensahn musste erneut auf Verteidiger Wilhelm Gradert verzichten, doch schickte ansonsten eine gewohnt offensivausgerichtete, gut besetzte Elf ins Rennen. Vor dieser galt es aus Sicht der Gäste Vorsicht zu bewahren und Fehler zu vermeiden. Man durfte auf keinen Fall in Konter laufen, denn genau dort liegt die Stärke des TSV.
Ganz fehlerfrei blieb die SG allerdings nicht, was gnadenlos bestraft wurde. Nach einer knappen Viertelstunde sorgte Haruna Jammeh (14.) für die Führung. Der beste Torschütze der bisherigen Saison traf schon zum 17. Mal und sollte den Spitzenreiter auf Kurs bringen. Bösdorf fiel offensiv wenig ein, sodass es mit dem 1:0 in die Pause ging. Nach dem Seitenwechsel sollte ein Doppelschlag durch Finn-Ole Ratje (64.) und Connor Prüss (67.) den sechsten Sieg im sechsten Heimspiel perfekt machen. Für Bösdorf war es nun das vierte sieglose Spiel, sodass der Rückstand nun schon acht Punkte beträgt. Trainer Berger sagt: „Verdiente Niederlage. Vielleicht in der Höhe nicht gerechtfertigt, aber Lensahn bestraft unsere Fehler konsequent und wir laden sie leider ein. Wir hatten viele gute Ansätze, allerdings zu wenig Überzeugung im eigenen Spiel im letzten Drittel. Nächste Woche geht es weiter.“
Vadim König, Obmann des Tabellenersten sagt: „Der nächste Gegner war zu Gast und hatte offenbar erwartet, dass unsere Mannschaft hauptsächlich aus drei Spielern besteht. Von der ersten Minute an wurde vor allem dann Druck ausgeübt, wenn unsere drei Spitzen am Ball waren. Aber genau da haben wir uns als Mannschaft in den letzten eineinhalb Jahren enorm weiterentwickelt.
Gegen Malente haben wir von der ersten Minute an ein gutes Spiel gemacht und die Partie über weite Strecken kontrolliert. Gerade zu Beginn war es für uns wichtig, Sicherheit zu gewinnen und unser Spiel auf den Platz zu bringen. Wir sind in den vergangenen eineinhalb Jahren nicht oft als Tabellenführer in ein Spiel gestartet. Natürlich will dann jeder Gegner dem Spitzenreiter ein Bein stellen. Das ist Malente phasenweise auch gelungen, allerdings weniger über die spielerische Qualität als vielmehr über die körperliche Härte. Alles in allem waren wir die klar bessere Mannschaft. In der zweiten Halbzeit haben wir für ein paar Minuten die Kontrolle verloren. In dieser Phase kam Malente zu seinem einzigen nennenswerten Torschuss. Ansonsten haben wir defensiv nichts anbrennen lassen und das Spiel souverän zu Ende gebracht. Damit verteidigen wir die Tabellenführung und richten den Blick nach vorne. Denn jetzt wartet mit Saxonia die nächste Aufgabe auf uns.“
Der 13. Spieltag im Überblick
TSV Dannau – FT Preetz 2:6
SG Dersau/Kalübbe – SV Rickling 2:1
SV Kirchbarkau – SV Großenbrode 4:0
Eutin 08 II – TuS Tensfeld 1:1
SC Cismar – FSG Saxonia 3:4
TSV Gremersdorf – SG Insel Fehmarn 3:2
TSV Lensahn – SG Bösdorf/Malente 3:0








