Sportgericht fällt Urteil nach Spielabbruch am Kasernenbrink

Rapid-Spieler bekommt Sperre aufgebrummt

Sportplatz Kasernenbrink des SC Rapid. Foto: Lobeca/Michael Raasch

Lübeck – Das Sportgericht des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV) hat die Urteile aus der Partie zwischen SC Rapid Lübeck und SV Hamberge gesprochen. Dabei ist es wenig verwunderlich, dass die Lübecker in diesem Spiel als Verlierer hervorgehen. Letztlich sorgte ein Spieler ihres Teams für einen Spielabbruch in der Schlussphase. Zu diesem Zeitpunkt führten die Stormarner mit 2:1 und so wurde die Begegnung nun auch gewertet. Für den SCR ist es in dieser Saison das zweite Spiel, dass sie am Grünen Tisch verloren. Schon gegen SG Sarau/Bosau hatten sie im Nachhinein den „Schwarzen Peter“ aufgrund eines Wechselfehlers gezogen. Hier wurde ein 3:2-Sieg in eine 0:5-Niederlage umgewertet.

Lange Sperre, aber mit Chance auf Reduzierung

Das Sportgericht entschied ebenso über den Rapid-Spieler, der für den Abbruch gegen Hamberge verantwortlich war. Hier kam es zu mehreren Gewaltausbrüchen gegenüber anderen. Das zog nun eine Spielsperre von zwölf Monaten nach sich. Zudem muss sich der Lübecker einem Anti-Aggressionstraining unterziehen. Nimmt er daran erfolgreich teil, könnte die Sperre um drei Monate verringert werden.

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Polizeiermittlungen laufen

Allerdings ist nicht nur die sportgerichtliche Verhandlung ein Thema, denn eine Strafanzeige wurde durch einen Verletzten ebenfalls gestellt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern hier allerdings noch an.

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