St. Pauli empfängt Nürnberg zum Topspiel – Holstein Kiel will in Fürth nachlegen

Kiezkicker mit großer Personalauswahl – Störche treffen auf einen Gegner im Umbruch

Marcel Rapp coacht leidenschaftlich. Foto: Lobeca/Henning Rohlfs
Anzeige

Lübeck – Am 10. Spieltag der 2. Bundesliga stehen für den FC St. Pauli und Holstein Kiel zwei interessante Aufgaben auf dem Programm. Die Hamburger empfangen am Sonntag den Tabellenzweiten 1. FC Nürnberg am Millerntor und wollen nach zuletzt zwei Auswärtsspielen wieder einen Heimsieg feiern. Holstein Kiel reist zeitgleich zur SpVgg Greuther Fürth. Nach dem jüngsten 3:0-Erfolg gegen Dynamo Dresden wollen die Störche auch auswärts punkten.

St. Pauli mit breiter Auswahl gegen starke Nürnberger

Beim FC St. Pauli blickt Cheftrainer Marcel Rapp zuversichtlich auf die Begegnung mit Nürnberg. Nach einer langen Trainingswoche stehen ihm zahlreiche personelle Möglichkeiten zur Verfügung. „Wir sind gut vorbereitet und freuen uns auf ein gutes Spiel gegen einen sehr guten Gegner. Wir sind zuversichtlich und voller Vorfreude aufs Wochenende“, erklärte Rapp auf der Pressekonferenz.

- Anzeige -

Besonders in der Offensive haben die Hamburger verschiedene Optionen. Auch Abdoulie Ceesay müsse sich seinen Platz weiterhin durch gute Trainingsleistungen verdienen. Rapp machte deutlich, dass bei der Wahl seiner Startelf die aktuelle Form, die taktische Ausrichtung und der Gegner entscheidend seien.

Vor den Franken zeigte der St. Pauli-Coach großen Respekt. Die Mannschaft von Miroslav Klose spielt einen aktiven Fußball, verfügt über hohe individuelle Qualität und setzt ihre Gegner früh unter Druck. Dass Nürnberg unter der Woche noch im DFB-Pokal gegen Bayer Leverkusen gefordert war, sieht Rapp nicht als entscheidenden Nachteil für die Gäste. „Wir müssen alles abrufen und werden auch mal leiden müssen. Wir haben den Anspruch, zu gewinnen“, stellte der Trainer klar.

Kiel trifft auf Fürth nach großem Umbruch

Holstein Kiel bekommt es am Sonntag mit einer Mannschaft zu tun, die sich im vergangenen Sommer nahezu vollständig neu aufgestellt hat. Nach dem erst in der Relegation gesicherten Klassenerhalt verzeichnete die SpVgg Greuther Fürth insgesamt 27 Abgänge und 23 Neuzugänge. Nur zehn Spieler aus der Vorsaison gehören weiterhin zum Kader.

Besonders schwer wiegen die Abgänge von Branimir Hrgota und Noel Futkeu, die gemeinsam mit Felix Klaus in der vergangenen Spielzeit einen Großteil der Fürther Treffer vorbereitet oder selbst erzielt hatten. Hrgota wechselte zum FC St. Pauli, während Klaus inzwischen die Kapitänsbinde trägt und weiterhin der wichtigste Offensivspieler der Franken ist. Der 34-Jährige war bislang an neun der zwölf Saisontore direkt beteiligt.

Sportlich läuft es bei der Mannschaft von Trainer Heiko Vogel noch wechselhaft. Nach einem 2:0-Erfolg gegen Eintracht Braunschweig folgte zuletzt eine 0:3-Niederlage beim VfL Osnabrück. Mit neun Punkten steht Fürth auf dem zwölften Tabellenplatz. Holstein Kiel folgt mit acht Zählern auf Rang 13 und könnte mit einem Auswärtssieg am direkten Konkurrenten vorbeiziehen.

Anzeige
Anzeige
AOK
Anzeige
VfB Lübeck
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Der 10. Spieltag (30.10.-1.11)

Arminia Bielefeld – Eintracht Braunschweig 3:1
Energie Cottbus – VfL Bochum 1:2
VfL Wolfsburg – VfL Osnabrück (Sa., 13 Uhr)
SV Darmstadt 98 – 1. FC Magdeburg (Sa., 13 Uhr)
FC Kaiserslautern – Hertha BSC (Sa., 13 Uhr)
Karlsruher SC – 1. FC Heidenheim (Sa., 20.30 Uhr)
FC St. Pauli – 1. FC Nürnberg (So., 13.30 Uhr
Hannover 96 – Dynamo Dresden (So., 13.30 Uhr)
SpVgg Greuther Fürth – Holstein Kiel (So., 13.30 Uhr)

    Welchen Eindruck hattest du von der Jahreshauptversammlung des VfB Lübeck?

    View Results

    Wird geladen ... Wird geladen ...
    Gefällt Dir unsere journalistische Arbeit?

    Dann unterstütze uns hier mit einem kleinen Beitrag. Danke.

    Kommentieren Sie den Artikel

    Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
    Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein