
Hamburg – Der FC St. Pauli gibt Jannik Robatsch für den Rest der Saison ab. Der 21 Jahre alte Innenverteidiger wechselt auf Leihbasis zum belgischen Erstligisten SK Beveren und soll dort vor allem die Spielpraxis sammeln, die ihm bei den Kiezkickern bislang fehlt.
Noch ohne Profieinsatz am Millerntor
Robatsch war erst vor der vergangenen Saison aus Klagenfurt nach Hamburg gewechselt. Für die Profimannschaft des FC St. Pauli kam der Österreicher bislang allerdings noch nicht in einem Pflichtspiel zum Einsatz. Stattdessen sammelte er Spielpraxis in der U23 und absolvierte dort 16 Partien in der Regionalliga Nord. Mit dem Wechsel nach Belgien soll Robatsch nun regelmäßig auf höherem Niveau gefordert werden. Für St. Pauli steht dabei klar die weitere Entwicklung des Innenverteidigers im Vordergrund.
„Gelegenheit für Spielpraxis auf einem hohen Niveau“
Sportchef Andreas Bornemann sieht die Leihe entsprechend als wichtigen Schritt: „Für Jannik bietet dieser Schritt die Gelegenheit, sich in einem neuen Umfeld für Spielpraxis auf einem hohen Niveau zu empfehlen.“ Auch Robatschs eigener Wunsch spielte bei der Entscheidung eine Rolle. „Da die Liga zudem sehr gute Rahmenbedingungen für seine Weiterentwicklung bietet, haben wir Janniks Wunsch nach einem Wechsel entsprochen“, so Bornemann. Nach Saisonende soll Robatsch zunächst wieder zum FC St. Pauli zurückkehren.


